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Handelssorten i die „Leinsaat", die ausschliesslich enteist unausgepresste ^Same^ zur Oel-
besteht und für die Aussaat bestimmt ist, und die . ^ ^ erster e Sorte zulässig. Diedich , ^ ^gewinnung Verwendung finden, ist pharmäzeui erkennen. Die äusserste i f J
zerbrechliche Samenschale lässt 5 GewebesdndUen (Hg-^ ^ ungefärbte) grosse , nahezuaussen mit einer deutlichen Cuticula überzog«^ ' Aussen« und Seitenwan e esi bil( jen
oder radial verlängerte Schleimzellen stark n bei der Benetzung enorm auf und bilden
diese Verdickungsschichten, die nicht aus e uo nwand j er Zellen gesprengt wir . llcn j ann
den schleimigen Ueberzug der Samen, wobei dl nen gestredeten, gelbwandigen Parenchy
Schicht mit meist 2 (seltener 1 oder 5) Lagen veine einfache Lage von starkverdickten, bis 0,26 mm lan-gen, tangential gestrecktenund reichlich getüpfelten Skle«renchymzellen (Faserschicht),darunter mehrere Lagen vondünnwandigen, zusammenge«fallenen Querzellen undschliesslich eine Lage vonderbwandigen, getüpfelten,mit einer schwarzbraunenMasse gefüllten, 4» bis 6»ecki=gen, kubischen Zellen (Färb«stoff» oder Pigmentschicht),die Gerbstoff führen. Unterder Samenschale liegt dasweisse oder blassgrünliche,ölig.fleischige Nährgewebe,das aus 4 bis 25 Reihen vonparenchymatischen,farblosen,ziemlich dünnwandigen Zel«len besteht, welche reichlichFett und grosse Aleuron«körner (mit Globoid undEiweisskristall), im unreifenZustande auch etwas Stärkeenthalten. Der grosse Keim»ling mit seinen beiden flachen
Kotyledonen zeigt die glei. . ... r
chenlnhaltsbestandteile .Beim , u is au f die Skier enchymzellen un is
Zermahlen der Leinsamen werden die Gewebe der S amc "* , Epidermiszellen 5,1 bis 5,9 /o - el
die Elemente der innersten Haut zerstört. Die Samen ent a zeigt dagegen mit Kupferoxydammoma
(CisHasOu), der mit Jod und Schwefelsäure behandelt ke ' ne au ar insamen schleim kommen neben Spuren voneine feste Gallerte und mit Salpetersäure Schleimsäure bildet. J™ pxanc 2 (C6Hl0 O 6 ) • 2 (OH .O») vor , hydrolysiertCellulose (0,51 °/o) und Mineralstoffen (0,61 °/.) nur Pentosane un Aschengehalt des rohen Schleims be rag
liefert er neben Dextrose auch Galaktose, Arabinose und Xylose. _ Kaliums ulfat, Eisen, Aluminium und
etwa 12,14»,», darin Calcium, und Kaliumkarbonat, KCl etw» Gerbstoff, »
Kieselsäure. Neben dem Sdileim enthalten die Samen is p teosen und Peptone), ferner Lecit in ,
25°/o Eiweissstofie (Edestin, kristallis. Globulin, ein Albumi", Glykosid Linamarin (bis 1,5 /«),
Lipase, Protease, ein glykosidspaltendes Enzym das Blaus*«n soU . Die Samen findenals
mit dem aus Phaseolus lunatus isolierten Phaseolunatin ^ Diarrhoe, entzündlichen E kran«
einhüllendes, reizmilderndes und resorptionshemmendes Mi insack dien, heisse Breiumschlage ), Kly >
kungen der Harnröhre, vor allem aber äusserlidi zu Kataplasmen(» ^^ n wird dem Leinsamen eine h
Gargarismen, Latwergen und Emulsionen Anwendung. on ^ ^ mildes Appreturmittel (. atin ^ragende Wirkung bei Diabetes nachgerühmt. Leinsame , is Li ni (Leinkuchen oder Flachskuch
Ebenso wird das entölte, grobe Pulver, als Plazenta s m.J s ^ ^ s6minis Hni). Lemsamenmehl
medizinisch verwendet -, diese bindet mehr Wasser a s as Getreidemehl benützt.
wird auch zur Verfälschung von Gewürzen oder als Zusatz von Oetre 205
H e gi, Flora. V, 1.