In vielen Gegenden, so im Bayerischen ™ ßre'chhäuser,
mit grösster Vorsicht durchzuführen. Machod öibt es besondere besitzt
schlesisch-böhmischcn Grenze zwischen Trauten.»i und, Rau(i rstube" erfolgt. Zuwetob-in denen das Trocknen in der mit einem grossen Otove ^ der Giebc lseite offenen Arbeitsrau ,,dieses scheunenahnliche, aus Holz gebaute Flachshaus noch , Schwingen«
welchem sich die weiteren Prozeduren abspielen. f durdl das sog. .Klopfen", .Breche •»
Es folgt nun das Entfernen der Holzte.le von den F Arbeü neuerdin gs im Grossbetnebemit ^
und „Reiben* oder .Hibben" im trockenen Zustande, ^ Klopfen oder Stampfen geschieht m ^ (lm
Maschinen (Knick, und SchwingmaschinerO ausgefuh ^ Stcnge , platt gedrückt wereto Be^
Stielen befestigten Schlägeln (Beuteln) oder ' ndflachsbreche ( in der Schweiz und in Gerat, das
Chiemgau „Linden« genannt) kommt die hölzerne Handfla*sb Tdschenme sser vergl-^bares hölzernes Gerä^ ^
oder „Brecht" geheissen) in Anwendung (l '«• 1 ' C ^ om we iblichen Geschlecht ausgeführte r ei w ^ bleibenauf. und zugeklappt werden kann. Diese mu, lsa oder abwechselnd mit dem ro nen.
der Regel gemeinsam vorgenommen, se ir odabei ganz, während die Holz«teile in Stücke zerbrechen undzum Teil bereits abfallen. Durchdas „Schwingen" mit Hilfe eineshölzernen Messers oder mit demSchwingstock werden schliesslichalle Holzteile entfernt. Nachdemauf diese Weise der Bast vonallen oder fast von allen Holz»teilen befreit und gesäubert wor»den ist, wandert er, um ihn ge«schmeidiger zu machen, zuweilennoch in die Reibmühle (in derSchweiz „Ribi„ geheissen). DieseReibe befand sich fast immer ineinem zu einer Getreidemühle ge«hörenden kleinen Nebengebäudeund bestand in der Hauptsacheaus einem runden, einige Meterim Durchmesser haltenden Stein,oder Holzbett, in welchem sichgenau bis zu seinem Rande ein
schwerer, konischer Stein be. • ' ~ . , .
wegte, der an einem aufrecht. , , .. t ar . Die Flachsmasse musste ie ei
stehenden, von einem Wasserrad getriebenen Wendelbaum e e ^ gefährliche Arbeit war. Bei em
des öfteren gekehrt werden, was bei der raschen Drehung des ei parallel nebeneinander ge eg
letzten Prozesse, beim „Hecheln", werden die langen Faserbün e ls " (Schweizerdeutsch „Chuder") ausgc(Reinflachs), während die kurzen, gröberen Fasern als Werg o er sin j iQß bis 1,4 m). Je nachdem man ieschieden werden. Die Faserbündel sind desto wertvoller, je länger sie ^ let ^gi n mehrmals wiederholt werden.Faser zu feinerem oder gröberem Gewebe verwenden will, muss a ^ Faser geht nur durch eine Heche .Gewöhnlich sind drei Hecheln erforderlich! die zu grober Leinwan dessen Mitte nahe beisammen viele in
Die „Hechel" besteht aus einem etwa ellenlangen, harthölzernen r ' eiserne „Zähne" sich befinden, rst
einem Kreise oder Rechteck stehende, etwa 10 cm lange, oben s ar zu m Spinnen verwendbar un es
jetzt, nach diesen verschiedenen vorbereitenden Arbeiten, ist T>„„ n( iiriunü der Herbstarbeiten (um ^ artimkann mit dem Spinnen begonnen werden, was gewöhn! na
der Fall ist. Dann holt man das Spinnrad aus seinem u ep a Breite zwischen 45 und 620 fi ,
Die Länge der Flachsfasern wechselt zwischen 0,2 bis , ^ erstmals von Leeuwenhoe
Farbe der besten Flachssorten ist eine lichtblonde. Die aser es t> as t ze u e n (nur selten findet man ganz 1
im Jahre 1677 mikroskopisch untersucht — aus ganzen Gruppc'H y 0 ^, ^ ^ ^ gleiche erfolgt. Alle l ascr "^_ IL
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Fig. 1680. Flachsbrechen im Knonauer-Amt (Schweiz).Phot. L. Vollenweider, Obfelden.
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im Jahre 1P77 mikroskopiscn uniersucht — aus ganzen Gruppen v dig Bleiche erfolgt. Alle Fasern, i
isolierte Bastzellen), deren Zerfall in Einzelfasern gewö in i - 7W ischen der Rinde und dem Phloem cprimär im Pericambium entstehen, bilden zusammen einen io e , ^ flpr öa nzen Ausdehnung
Cambium IFiö 1681 a his dl lieöenden Zylinder. Alle
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primär im Pericambium entstehen, bilden zusammen einen o > in der ganzen Ausdehnung
Cambium (Fig. 1681 a bis d) liegenden Zylinder. Allerdings % er au ' demzu{o) g e gleichsam ein Netz mi v "
Stengels getrennt, sondern sie anastomosieren miteinander un die Anzahl der Fasern etwa 500 (s iw
hältnismässig sehr engen Maschen. In der Mitte des Stengels beträgt die A