te . m 0etztal (NordtiroU. Phot. + A. D o p f e r , München.
Fig. 1679. Linum usitatissimum L. Wasserroste im
h lten Ist nicht genug Feuchtig»
starke Niederschläge wird sie gefördert, durch trockenes Wetter hint j er flachs dann fleddg wird,
keit vorhanden, so schlägt sich leicht gerbsaures Eisenoxyd nie er, wo ^ ^ rösseren Garben gebunden undGünstige Resultate liefert die Kaltwasser.Röste, bei welcher der a s ^ Gruben („Röstgruben", „Flachs«senkrecht in kleine Teiche oder in hiezu eigens geschaffene, mit W asser g ^ zuc lem mit Brettern und Steinenrosen") mit selbsttätigem Zu» und Abfluss gestellt wird; die letzteren ^ ei ^ a itcm Wetter bis 3 Wochen
zugedeckt bezw. beschwert. Die Wasserröste nimmt zirka 10 is rirn itiven Verarbeitung von Flachs undin Anspruch. Eine äusserst anschauliche Darstellung der no se p Schweizer Alpenklub 1918. DieseHanf im Bündner Oberland gibt Pater Dr. Karl Hager im Jair u sic ^ dann au f dem Boden der
Röstgruben (romanisch ils puozs) werden öfters verlegt; eine ™ip Polvöonum amphibium, Heleocharis
aufgelassenen Teiche und Gruben an, im Oetztal Ranuncu us ' öste in Belgien im Flusse Lys. be»
palustris, Glyceria fluitans usw. Am rationellsten wir ie Deurme gehandhabt, wo eigens on«
sonders in Westflandern um Courray, weniger in Ostflan ern im ^ m jj g ro ssen Spalten versehene,
struierte 3 bis 4 m lange, 2 m breite und 1,5 m tiefe Röst asten e ^ 12 00 kg in grosse Bündel ge
mit leinenen Packtüchern oder mit Stroh ausgekleidete atten as , ^altwasserröste sind die Schlamm-
bundenen Rohflachs fassen — im Betriebe sind. Besondere orme und Er i en blatter beigegeben
und die Schwarzröste, bei welch letzterer dem Wasser unreife dient zur Herstellung dunkler
werden. Der auf diese Weise gewonnene Flachs hat eine dunkle Farbe
Hierauf folgt das .Röste«, oder .RotteSVerfahren, welches eine Trennung der Faserbündel vondem umgebenden Parenchym bewirkt. Man kann zwischen natürlicher Roste (Tau. ezw. ^ KaU _
wasser. und Warmwasserröste) und künstlicher oder chemischer Röste unterscheiden. i ' Weidcn .
wasserröste werden am meisten angewendet. Zu diesem Zwecke wird das ab geriffelte Fladusrohtirnt Weidenbändern oder mit Getreidestroh zusammengehalten und zu Bündeln ( Bossen ) vepinig t Be, der Tauoder Rasenröste (romanisch stemnada), die ein öfteres Umlegen der Stengel erfordert wird' das F, *fcstroh aul Stoppelfelder oder Rasenplätze ausgelegt und dann der Einwirkung von > 8lassen. Je nach der Witterung erfordert die Tauröste 4 bis 8, häufig sogar