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Kronblatter dunkelblau, nur doppelt s ° lang als der KeWi, se hr brei'teiförmig, 6 bis 7 cm
mit den Rändern der ganzen Länge nach dedcend. p , Cftt Q uara ille bei Gorze).
lang, stark zugespitzt. Samen verkehrt-eiförmig. Einzig bei Metz (an der Cote Quara,
1804. Linum Austridcum L. (= L. perenne L. var. Austriacum Sdiiede, = L AustnacumL. « pratense Neilr., = L. barbulätum Sdiur). Oesterreicher Lein. Ta f. 175 hfr
Ausdauernde, .0 bis 63 cm hohe Pflanze mit vorha „ den ,
und reichästigem Erdstock. Stengel meist mehrere, neben verzweigt stiel«
aufredit oder am Grunde gebogen oder schief, einfach oder im o er )
rund, kahl, reichlich beblättert. Laubblätter sitzend,
1 cm lang und 0,5 bis 1 cm breit, die unteren stumpfl.ch <dre mere" s °™ B , fflen ,spitz oder zugespitzt kahl, glatt Bluten in mtangs aufre d,ten,
na* d"em U VerbShfn ÄbeLgenden Stielen, Keller —
mit aufgesetzter Stachelspitze, hautrandig. Kronblatter 3-eckig-ver e r e ' gelbem
nagelt, 10 bis 17 mm lg,vorne gestutzt, himmelblau
Grund, ausnahmsweise weiss, sich mit den Rändern ganz e Anhanösel Griffel
lang, am Grunde verwachsen, zwischen den Fäden mit kurzem, lmealem Anhang^ . ^
etwa 2 mm lang, mit kopfiger Narbe. Frucht an den verlängerten, ge °^ cn ^ n 2 5 ^ is 3 6 mmkugelig=eiförmig, kahl, etwa 4 bis 5 mm lang, gelbbraun. Samen länglich, etwa 2,5 bis 3,6 mm
lang, flach, matt, hellbraun. — V bis VII. Trockenwiesen, auf Schutt
Zerstreut und selten an sonnigen, trockenen Hang ^ ^ ^ ^ kalkarmer
und Felsen, in der Ebene und in der montanen Stufe. Au Mähren)-
Unterlage. Ursprünglich wohl nur in Oesterreich (Niederösterreich, Bo men ^
sonst hie und da aus Gärten und Friedhöfen verwildert und besonders an Bahndamm
eingebürgert.^^^^ ^ ^ |m Fräriklldien „„ Wollsd,«...! n ä d,«tEtd»««.
Warte, am Staffelberg (angesät), im Keupergebiet bei Stralendorf, Röten bei Schney, ru blich bei
verwildert, im Musdielkalkgebiet am Eselsweg bei Würzburg (adventiv 1902)-, in Lo ring ^ Ronn
Bitsdi und Sierk (?). In West«, Mittel* und Norddeutschland hie und da aus Gärten \ er» 1 , ,, be jan der Ruine Godesberg, auf einem Luzernenfeld zwischen Niedermendig und Laach (18 ), au hurö
Bitberg am Fusse der Eifel, bei Frankfurt an der Oder (Lossower Chaussee, 1903), bei tass ur ,
Arnstadt, um Erfurt bei Mühlberg, an der Wanderslebener Gleiche, hinter der Schwedenschanze usw.., inund Westpreussen früher gelegentlich angebaut. — In Oesterreich in Böhmen bei Dux und umLaun (hier von Velenovsky 1884 entdeckt), das Vorkommen bei Libitz unweit Podiebrad ist fraglich, inMähren bei Nikolsburg (Holkeck zwischen Voitelsbrunn und Pulgram), Pulgram, Kostel, Lundenburg, 1 o au,Znaim, Brünn, Czeitsch, zwischen Olmütz und Prossnitz (auf Bahndämmen), Wischau (Drysitz), in Niederster,reich nur im Gebiete der Pannonischen Flora, häufig südlich der Donau bis an die Ostabhänge des tener-waldes, auch bei Gneixendorf, von Hollenburg westlich bis Bergern und Retz, in Steiermark nur adventtv «n•der Mur (1820) und auf dem Schlossberge (vor 1868) bei Graz, in Tirol adventiv im Oberinnta an er *1bahn vor Landedc, Damm oberhalb Schönwies sowie bei Zams (1899), in Meran (Sportplatz Untermais ^ ^an der Valsuganabahn bei Villazzano, bei Riva, in Vorarlberg an der Bahn bei Frastanz (19 ).
Schweiz einzig im Unterengadin bei Schuls (1200 m). , -. t r rpifh
Allgemeine Verbreitung: Südeuropa (nördlich bis Frankreich), Niederosterm^,Böhmen, Mähren, Ungarn, Kroatien, Banat, Galizien, Siebenburgen, Sudrusslan ,
Persien, Vorderasien. „ r£>; .„ S ehr selten.
Aendert wenig ab= l.albiflörum Borbäs (= L. älbum Nichols.). Kronblatter■ wei • ^ ^
— 1. marginätum (Poir.). Kronblätter heller gefärbt. - Hie und da in Botensehen izendeni
nach Reichenbach die subsp. squamulösum Velen. aus Siebenburgen mit nie ng ' tefn _ _ Leiterästigen Stengeln und dünneren, kleineren, mit durchscheinenden Schupp en esc T 0 r6vi lord.) kommen
oder näherstehende Arten (L. Tommasinii Rchb., L. collinum Guss., L. crystall.num Gren., L. Lor6y. ,in Südeuropa vor.