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büschen und lichten Wäldern, auf Alluvionen, Schutthängen, in Hochmooren, Kleinstrauch 3heiden, an Quellen, Badiufern, auf überrieselten Felsen, an Mauern, in Aeckern; von derEbene bis in die alpine Stufe aufsteigend, im Wallis bis 2300 m, im Engadin (Val Chamuera)bis 2373 m, bei Arosa bis 2320 m, in Bayern bis 2040 m, in Nordtirol am Kirchdach bis 2340 m.Indifferent in Bezug auf die chemische Beschaffenheit der Unterlage.
In Deutschland sehr verbreitet und häufig, einzig in den höheren Mittelgebirgen und am Nieder«rhein zerstreut. — In Oesterreich verbreitet und auf grosse Strecken hin sehr häufig. — In der Schweizsehr verbreitet und häufig.
Allgemeine Verbreitung: Europa, nördlich bis zu den Britischen Inseln, Island undSkandinavien (Sandsö bei Hindö [68° 56' nördl. Breite], Norrland, Kristinestad, Onega=Karelen),südlich bis Spanien, Italien (mit Aus» «
nähme von Sardinien und Sizilien) und bis ^ „ r \ t<sT I*. I j»
zur Balkanhalbinsel (bis Griechenland);
Kaukasus, Vorderasien bis Persien;
Nordafrika, Kanarische Inseln.
Aendert ab: var. alterniföliumWiesb. Mittlere und untere Stengelblätterwechselständig, voneinander i entfernt. Ziem,lieh selten, in Sachsen und in der Schweizbeobachtet. — var. 16 v e Rohlena. Laubblätteram Rande glatt, nicht rauh. In Mähren, auf Föhr(1919), bei Ahrenviöl im Kreis Husum (1919)und wohl noch an anderen Orten. — var. se.g e t ä 1 e Adam. Pflanze kräftiger, sehr ästig (oftschon vom Grunde an) ausgebreitet. Laub»blätter und Früchte grösser. Blütenstiele kürzer.
Bei Romont in den Vogesen auf Aeckern mit Kalk,unttrlage. — var. condensatumM.T. Lange.
Stengelglieder so lang oder kürzer als die Laub«blätter. Form steriler Standorte. — var. sim» I l \k J
p 1 e x P. Junge. Stengel einfach, meist etwa 5 cm , \ /V wTT> 1
hoch, einblütig. Im Daerstorfer Moor bei Buxte» | ' y 1
hude, auf Föhr, bei Ahrenviöl im Kreis Husum fV /X I if
(1919)? auf offenem Moorboden. — var. sub« ^ , r/ ^ .yjh 1
alpinum Haussknecht (= L. Suecicum Mur« w. h t I )
beck sec. Hayek). Fig. 1665 c, d. Pflanze 2» V - t Yj Jlp V
bis mehrjährig mit oft verholzender Grundachse, w \ i; V, Wp i\
im Spätsommer sterile Kurztriebe bildend. iw! JSfflm '/jl M l
Stengel am Grunde meist ästig und dicht ge« 'ffi I ' • YjA 1 .
drängt beblättert, oft erst im zweiten Jahre iWt
blühend. Aeste des Blütenstandes spreizend. "
Kelchblätter schmäler, mehr zugespitzt. Krön» 1 Q ;i Q
blätter rundlich, stumpf, meist 5 bis 6 mm lang,
innen am Grunde lebhafter gelb. Gebirgsform.
In den Alpen, wie wohl überhaupt in den Ge» f<
birgen innerhalb des Areals der Art, verbreitet
und hier durch zahlreiche Uebergangsformen Fig. 1665. LinumcatharticumL. a, b Typus, c, d var. subal-fwohl gleitende Reihe) mit dem Typus verbunden pinura Haussknecht, e var.densum Vollmann. /Blüte, g Reife, aul-
w t,-- 4 iui et, ' gesprungene Frucht.
Zu dieser var. gehört wohl: f. d£nsum Voll.
mann. Fig. 1665 e. Pflänzchen rasenbildend, mit mehreren niederliegenden oder aufstrebenden, etwa 5 cmhohen, l»blütigen Stengeln und fast dachziegelig sich deckenden Laubblättern. Bis jetzt mit einer Ausnahme(bei Mannheim) nur aus den Alpen bekannt: in Bayern im Höllenbachtal und am Grünkopf im Wetter»steingebirge, oberhalb Linderhof, in der Schweiz im Reusstal bei Wassen und Wiler (Es handelt sich hier wohlum Herbstexemplare mindestens 2=jähriger Pflanzen feuchter Standorte).