Druckschrift 
2 (1833)
Entstehung
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Nachtrage zu Band I.

°

Biber (s. S. 24).

Die Beschreibung einer Bibercolonie s. b. y. Meyerinck in den Terhandl. der Gesellschaftnaturf. Freunde zu Her Hu- 1829- . S. 325. Dann s. L. W. Me d ic us über das Vorkommen desBibers in Baiern in All gern Forst- und Jagdzeitung. Jahrg. IS33. Mon Mai u. f. Beachtungs-werthe Vorschläge zur Anlegung von Bibercolonien, da die Biber von Jahr zu Jahr, selbst in Ge-benden wo sie häufiger sind, sich verringern und in den meisten schon ganz und gar ausgerottetsind, thut Waltl in Buchners Repert. Bd. 27. S. 413.

Zwei Biber, die im Garten der Zuological Society gehalten wurden, verschmierten im Win-ter die Ritzen ihrer Käfigthür, eben so wie das Schlüsselloch derselben, mit Schlamm und Spähnen,imd wiederholten dies, wenn man ihr Werk zerstörte. Zum Mauern bedienten sie sich nur der Pfo-ten. Jamcson Edinb. Journ. Bd. III. ITft. 13. S. 90.; Isis 1823. S. 810.; Froriep NotizenBd. 25. S. 278.

Mosch ii st liier (s. S. 41).

Wir lieferten im ersten Bande S. 42 ff. eine Beschreibung des Moschusthiers nach Pallas(Spicileg. zool. Fase. XIII. p. 29.^, und gaben dazu eine Abbildung, die von Ilm. Iluet in Parisgemacht wurde, leider aber ohne schriftliche Bemerkungen über das Original, welches ihr zum Grundeliegt, und das nach einer Brandt gemachten mündlichen Aeufserung Eschscholtz's eine vomAJta'isclien Moscliusthier verschiedene Art wäre, anlangte. Später kamen zwei Exemplare vom Altai-schen Moscliusthier nach Berlin und gahen die "Veranlassung zu den Bd, I. S. 137. gelieferten Be-merkungen, während die Meinung Eschscholtz's über die Differenz des Thibetanischen und Alta'i-sclien Moschusthiers auch in der Versammlung der Naturforscher zu Heidelberg (Isis 1830. S. 606.Jvon ihm ausgesprochen wurde, wobei er die weifsen Längsstreifen des Halses als charakteristisch fürdas Alta'isclie Moscliusthier erklärte. Es können jedoch nach Pallas p. 32. die weifsen Streifen mitdem Alter sehr schmal werden und könnten sich dann vielleicht sehr schwach markiren. Ohne mmüber Eschscholtz's Meinung weiter abzuurtheilen, schien es doch jedenfalls zweckmäfsig, eine ge-naue, unter Brandt's eigenen Augen ausgeführte Abbildung des Altaisehen Moschusthiers nach Ex-emplaren des Museums der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg zu liefern,,da die Pallasschen Darstellungen keineswegs genügen, Der Ausdruck Moschus moschiferus al-ta'icus soll aber nur das Vaterland anzeigen, keinesweges eine specifische Differenz.

Als Synonyme sind den S. 41. angeführten noch hinzuzufügen: Fischer Zoognosia tabuli.9synopticis illustrata T. III p. 355. und dazu tal>. 2. (Abbildung des Moschusthierschädels im Profil),Die S. 42. und S. 137. mitgetheilte Beschreibung liefe sich nach den vorliegenden beiden Exemplarenfolgendermafsen berichtigen oder erweitern:

Keine Thränengruben, wohl aber Thränenbeine. Die heim Männchen auf dem Unterkieferhinter dem Kinn liegende, rundlich-dreieckige, schwielige, von den Eckzähnen theilweis bedeckte