P iiyseter P olycyphus. Vielh ö ckriger Pottwall. 99
viel ankommt; nämlich: Totallänge 49'; Breite oder Höhe 12A'; gröfsler Umfang an der Augenge-gend 27'; Auge 9" lang und 4" breit. Von der Schnauzenspilze bis zur Mitte der Spritzlöcher 2';Durchmesser der Spritzlöcher 1'; Länge des Rachens 9'; Von der Schwanzspilze bis zum After 14';Afteröffnung t' lang, und 5 — 6" breit; von da bis zur Scheidenöffnung der Ruthe 6'; Länge derBrustflossen 4'; Breite derselben 2^'; ihr Abstand von den Augen 10'; Breite des Schwanzes 13';Ganz ähnlich sind die Mafse des vorhergenannten Capidolio des Bourguet.
PIIYSETER POLYCYPHUS. Vielhöckriger Pottwall.
Synonym. Cachaloi bossele, Catodon polycyphus, Piiyseter polycyphus. Quoy el Gaimard, AliasZool. seconde Livrais. fol. pl. 12. (Fig.) (*) zu Freyeinet voyage autour du monde pen-dant les annees 1817 — 1820. ä Paris 1824. 4. p. 77. — Lesson Manuel de Mamma-logie p. 422.
Wesentlicher Charakter. Scheitel über dem Auge bedeutend erhöht. Rücken mit einemgröfseren, etwas ausgerandeten Höcker, vor welchem mehrere kleinere, rundliche, und hinler welchemmehrere kleinere, spitzere, zum Theil ausgerandete Erhöhungen liegen.
Beschreibung. Die Original-Zeichnung scheint nicht von einer Beschreibung begleilet gewe-sen zu sein, denn es wird im Text (*) nur bemerkt, die Augen lägen so tief, dafs das Thier wedervor- noch rückwärts, sondern nur seitwärts sehen könnte. Es heilst ferner daselbst: „Nous ne dou-„tons point, que le dessin cxecute avec hardiesse et ä grands traits, ne rende bien l'ensemble de l'ani-„mal, et ne caraclerise ses formes principales; mais nous pensons aussi, qu'il peut y avoir des faules„dans quelques details ou dans cerlaines proportions."
Wir fügen noch folgendes bei der Betrachtung des Bildes hinzu: Das Thier scheint in denVerhältnissen der Theile und in der Gestalt des Kopfes dem Ph. Trumpo sehr ähnlich zu seyn. Dergerade über den Geschlechtstheilen befindliche, ansehnlichste Rückenhöcker entspricht ganz dem des P.Trumpo. Die übrigen Höcker sind viel kleiner und bilden gleichsam nur eine wellenförmig - höckrigeRückenfläche. Am merkwürdigsten sind indessen die vier vor dem grofsen Rückenhöcker liegendenkleineren, denn, dafs'sich hinter demselben noch mehrere befinden, scheint nicht so wesentlich, da wirbei den Abbildungen anderer schon Spuren davon sehen z. B. bei Robertson, Hasaeus undZorgdrager, so dafs man diese Höcker für etwas mehr Zufälliges halten könnte, vielleicht als eineauf Nahrung Bezug habende Fettbildung. — Dafür spricht auch noch Duhamel's unbestimmte Be-merkung, die Cachelots hätten „ quelques bosses ou renßements Länge des Thiers muthmafslich63% Fufs, da auf dem Originalkupferstich (wovon unsere Fig. eine sehr genau verkleinerte Copic ist,so dafs man alle übrige Verhältnisse an ihr erkennen kann) -Jy steht.
Die Cachelot-Anatomie ist jetzt nur noch fragmentarisch, und zwar fast nur in osteologischcrHinsicht, bearbeitet. Die Knochen (**) compacter als bei den Wallfischen, doch sehr zellig (Camper).
(*) Frey einet Voj. p. 77.
(*) Nach einer von dem bei Timor auf dem YVallfischfang stationirten Capitän H a mni.it erhaltenen Skitzc, welchc-erst später ausgeführt wurde und deren Gebrauch deshalb Vorsicht erfordert (s. unsre Tab. XIV- F. 1.)
("*) Das meisLe u. beste über d. Knochenbau der Cacliel. findet sich bei Cuv. oss. foss. Vol. V. P. 1. p.34'2.^/ 1 . We-niger gründlich ist die Osteologie derselben in P. Camper Observ. anacomiq. su.r la urueture des Cetaces ä. Paris 1S20.4. mit Kpf. i- Qußrf- P- 94. ff. Cuvier machte seine Beobacht. nach einem in London gekauften, fast vollständigen Skelet,uud nach Tlicilen (einem Schädel und noch anderen Stücken) eines der bei Audierne gestrandeten Individuen (P. macro-cephalus Fabr. S. S. 9'2). Der Schädel jenes Skelets und der vom Audierner Cachelot gleichen einander nach Cuv. (a. a.O. p. 338) bis auf einige Unterschiede in den Verhältnissen. Den Camper'schen Beschreibungen liegt jener AudiernerSchädel und der eines bei Sclievelingen 'gestrandeten Pottfisches (nach Camp. a. a. O. p. 96 von P. microps (?)) zum