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ter über wieder erholen. Ist also die Loh zu warm,so müst ihr die Töpfe nicht barein setzen, bis dieWärme abnimmt.
Wenn ihr euere ausländische Pflanzen in dasHaus bringet, so müst ihr alle abgestandene Blät-ter wegnehmen , die andern aber nebst den Zweigenvom Unrath und Jnsecten reinigen : denn lasset ihrsie daran , so ist ihnen solches sehr schädlich, auchmust ihr die Erde in den Topfen, mit einem kleinenHandspätlein auflockern, zugleich aber auch Achthac>e», daß ihr die Wurzeln der Pflanzen nicht be-schädiget.
pflanze», so jezt im Gewächshaus und imGlashaus blühen.
Die Oleander mit gefüllter und einfacher Blume,äthiopische Bläsleinssenna, staudiger Nachtschat-ten (. ^linii) Myrten, crcrischer Bauern-ftns, staudige Scabiosen, baumartige Hauswurz,verschieoene Ficoidessorten, Nabelkrautsorten, Aloen,indianische Feige, Kresse, spanischer Jasmin,azorlscher Jasmin , gelber indianischer Jasmin,arabischer Jasmin, blauer africanischcr Hyacinth,Guern,e>liiie, Äelladonnalilie, Löwenschwanz,grauer Gewklee, Capern, Paßionsblume, Fühlkräu-ter, baumartige Sonnenwende, Amberstaude, dieHundskohlsorten, kleine Mehlbaumsorten, Sammt-pappeln, asricanische Schwalbenwurz, Blumen-rohr, Bohnenkaper, indianische Pfeilwurz, asri-canische Alcea, africanisch baumartiges Kreuzkraut,Jndig, Wunderbaum, Wolfsmilchkrauter, Eu-phorbium, Purgiernus, Sonnengoldblume, Gui--donia, Papaya, Turnera, Dornapfel, asricanischeAiaternoides mit Heideblättern, die Sorten vomAnemonospermoS, Nachtschattensorten/ Stechgin-ster, Doriasorten, Steinklee so gegen die güldeneAder gebraucht wird, Cardinalsblume, Caßien,alexandrimsche Senne, Bastartsenne, Ketmien-sorten, americanischer Nachtschatten mit kleinerFrucht, Meerlilien, Affodillilien, Blutblume, Plu-meria, Bauhinia, Martynia, Milleria, Bastart-jasmin, Helleborinkraut, Rauwolffia, Malpighia,die Winden, Bassella oder Nachtschatten aus Ma-llabar, nebst einigen anderen.
Gärtner-Kalender.
ttober.
^Vas im ^uchengarten vorzunehmen.
^enn euere Spargelbeeten im vorigen Monatnicht besorget worden, soll solches jezt gesche-hen , da man denn die welcken Stengelabschneidet, und das Unkraut von den Beeten aus-sretiet und in die Wege ziehet; hernach umgrabtman die Wege, und wirfft die Erde auf die Beeten,das Unkraut aber vergrabt man in die Wege. Ha-ben die Beete des Dungens nöthig, sollt ihr etwasrecht verfaulten Mist darüber herdreiten, wenn dasUnkraut weggeschaffet worden, und hernach wirddie Erde aus den Wegen darüber geworssen. Wenndieses geschehen, kan man eine Reihe von Kraut-oder Kohlpflanzen in die Mitte jedes Weges setzen,wo sie in strengen Wintern öffters durchkommen,wenn diejenigen, so im platten Land stehen, verder-ben; und da selbige imMer;en weggenommen werden,wenn man im Frühling die Spargelbeeten zurechtemachet, werden sie diesen gar keinen Schaden thun.
Bey trockenem Wetter sollt ihr fortfahren, um
den Sellery und die Carden, die Erde aufzuhauffenum selbige zu bleichen, ziehet auch etwas ausgewach-senen Endivie aus , um ihn an die Seiten der Fur-chen zu pflanzen, damit er sich bleiche: denn um die-se Jahrszeit, würde ihn die anwachsende Kälteschädlich seyn, wenn er über der Erde bliebe, undum des Bleichens willen gebunden wäre, wie in denvorigen Monaten gemeldet worden, sonderlich wennes gefrieren sollte; bey gelindem Wetter aber, wirdder gebundene Endivie, bis zu Ende des folgendenMonates gut bleiben.
Versetzt euern braunen , holländischen und ge-meinen Kvpfiattich,in warme Rabatten an Mauern,Zaune oder Hecken, damit er den Winter ausdauere;ein gleiches kan auch mit etwas Kochsalat, schlest-schen und Kaisersalat geschehen ; doch wird es auchgut seyn , etwas von allen diesen Sorten in Beetezu pflanzn, damit man selbige im Winter mit einerEinfassung, oder mit Matten bedecken könne: dennfiele ein sehr strenger Frost ein, so würden diese Sor-ten verderben , wenn sie der freyen Luft ausgesetzetwaren. Diejenigen Pflanzen aber, so man untereine Einfassung setzet, müssen kleiner seyn, als die-jenigen, so in offene Rabatten gepflanzet werden:denn wenn die grossen Pflanzen bedeckt stehen, wer-den sie schwach.
Euere Spinat, Mohren, Zwiebeln :e so zu Endedes Iulii oder im August gesäet worden, müssennun vom Unkraut rein gehalten werden: denn wennman es wachsen läßt, wird es euere Pflanzen über-lauffen und verderben machen, sonder.ich den Spi-nat, welcher faulet, wenn sich das Unkraut darüberausbreitet.
Pflanzt Boknen und säet Erbsen in einen trocke-nen Boden , der <>ine wanne Lage hat, und solchessoll in diesem Monat zweymal vorgenommen wer-den: einmahl zu Anfang, und denn wieder zu Endedesselben ; denn wenn die ersten etwann zufrühe ka-men, als daß sie bis in den Winter stehen bleibenkönnten, so werden die andern, welche später gesäetworden, auf sie folgen.
Um die Mitte dieses Monates sollt ihr euere Blu-menkohlpflanzen in diejenigen Orte versetzen, wo sieden Winter über bleiben sollen, und einige derselbenkönnet ihr unter Glocken oder Glaser pflanzen, wennihr damit versehen seyd; da denn zu mercken, daßman unter jedes Glas zwey Pflanzen setze: denn sollteeine davon nicht anschlagen , so kan doch die andererangen, und wenn sie beede den Winter ausdauern,mus man eine derselben im Frühling versetzen. Dieseunter Gläser gesezte Pflanzen, kommen ehcnder alsdiejenige so in Beeten überwintert, und im Frühlingversetzet werden. Ihr könntauch einige dicserPflan-zen in warme Rabatten, an Mauern , Zäune oderHecken sitzen, wo sie sehr wohl ausdauern werden,wenn der Winter nicht zusirenge ist.
EuereKohlpflanze», so ihr im Anfang des Augustsgesäet habt, können nun zum leztenmal versetzet wer-den, sonderlich die frühzeitige, weisse Sorte; dochist es auch gut, einige Pflanzen an einem warmenOrt stehen zu lassen, ans Furcht es mögten diejeni-gen so versetzet worden , erfrieren ; oder es mögteneinige von denen jezt verpflanzten im Frühling inSaamen schiessen, welches bey gelindem Wetter,oder wenn der Saame zusrühe ausgesäet worden,vielmals geschiehet. Was den plattseitigen Kohl an-belanget , welches eine spatere ^orte ist, so soll sol-cher nicht vor dem Februano das leztemal versetzetwerden.
Habt