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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
Entstehung
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241
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S. i5i. Col. l 24. feye nach, rat» ist>vder auch von ihrer Strange.

^on den in unserer Übersetzung befindlichen^orrei;, sind dir 7. 8- icz. i>re zur:;. 24.2s. 1^. -sten geworden, uno e>ie 8ste ist aus-gelassen, daher denn niinme!)r der Sorten nursino, uno der erste ?tbsaz hur folgende Ver-änderung gelirrei,:

Die zwey ersten Sorten sii'.d in Engeland^ ge-mein; aber die Sorte deren Eul ein an kurzen Stie-le» wachsen, ist seltener als die andere. Ich habeverschiedene Bäume dieser Litt bey Dulwiw inSurry gesehen, ob aber aus den Eicheln dieserEorte Bäume von der nanUichen Art wachsen, kanich nicht sagen In Susftx giebt es viel grosse Bau-Nie dieser Art, wo man das Ho!; dieser Sorte, derersten ihrem vorziehet; doch weis ich nicht, wie ichbereits gemeldet habe, ob sie insbesondere von selbi-Ler unterschieden ist, indem ich nicht Gele^enbeitSchabt habe, aus den Eicheln einige solcher Baume!u erziehen. Aber der Herzog von Richmonv batein grosses Stuck Feldes mit diesen Eicheln, einJahr vor seinem Tod, aus seinem Gut zu Good-^ood in Suffer bc-acn lassen, woselbst verschiedeneGebüsche von allen Eichensorten, so er nicht alieme!>> Europa, sondern auch ans America und der^evanre bekommen lciinni, geiaet worden; zur5>eit aber sind diese Pflanzen noch zu kleine, als daßsie durch ihre Blätter sollte unter b eiden können;Kleine in wenig Jahren wird es nicht schwer zu be,^Mnien seyn, ob die Eicheln allezeit wieder die nam-"che Sorte von Bäumen bringen , von der sie .qe-^Mmen worden. Die Sötte mit gestreiften Blat-tn :c.

G. 182. 6ol. t. l. von unten, ist noch^nzuzuseyen, und ist in Engeland sebr rar.

, — l. i s. von unten, lsr nach gekommen, 'nzuzusenen, wird auch in Hlanctreicd und Ira-'en gefunden, und ist dauerhalt genug ic.

Statt unseres Absar^ev : Die sechste, siebende tttstarr des daraus fo!g»nden : Ausser den hier^'geführten:c. liest man nun folgendes: DieM, zu nächst nach dieser, angeführten Sorten,'worunter unsere 6, 12, ,, , 15, »6,>7 u. »Zteiu verstehen ) wachsen urspringlich in Europa;5!>Uge mitten ^n Francs» t icl> andere in Spanien,^orrugall, Italien und Deutschland. T ie eilste>^orle, sunsere 16.) wäc! st bäuffig um Aubigny

Franckreicb, von woher de»- letzthin verstorbeneHerzog v n Ricbmond vermiedene Ei6)eln mil-chte, so im ^abr 1749. zu Gc odivcod ausge<!^t worden. Diese Sorten sind alle eben so dauer-a> i gemeine Eicbe, und können also auf^lche A^ise tractiret werden.

Die nächsten acht Sorten (unsere 19. bis ?6reelngeschlosj'en ) bat Herr Tournesort in der^6nte Entdecket, und sind seitdem auch von etli-

cunosen Reisenden, so dielen Weg gemachetMen, >) ' ^

^'elbcn

, beobachtet worden, wie denn auch einigebc>'. chre Eicheln nach Engelaut' gebracht ha»

alieme da sie gerne verderoen, wenn sie lange^«serhalb der Erde'aufbebalten werden, w smd nurdieser Sorten, so viel mir bekannt 'st, m?^n,^land gezogen worden» Die Pstanjen dieser Sor^

N l. ^yeil.

'ken so man hier erzogen hat, scheinen vorkommen södauerhaft zu seyn, als unsere gemeine (5 iche : dennich habe sie, nachdem sie ein Zabr, vom Säen an,alt gewesen, alle,' Meiler ausgesetzet, und zwar inkl'inen Topfen, welche in den kältesten älrt desGartens stunden, und doch hat ihnen der Frost nichtden geringsten Schaden gethan.

Die übrigen Sorten wachsen alle in den nörd-lichen Theilen von Ametica, woselbst einige sehrgros werden; aber -hr Holz taugt nic! ts. Einigedavon sind nur klein, und werden selten über zwan-zig oder dreysig Schuh hoch, und viele davon wach-sen in einem nassen sumpfichten Boden, daher siedenn in Engeland nicht viel zunehmen; diesemnachverlohnt es sich nicht der Muhe sie zn ziehen; dochkan man um der Mannigfaltigkeit willen, eine oderzwey Pflanzen von jeder Sorte halten. So vielman aber auch in Ansehung des Wachstbun es undder Güte des Holzes, von diesen amelnanliedenEicheln rühmet : so glaube ich doc? ; es werde nie-mand so einsaitig seyn , und diese Eichen, statt detEiche unseres Landes vorzüqlich zieben, indem diesse besser, als alle andere bekannte S orten ist. Daaber die meisten Liebhaber mmm.ekr aüe Sortenausländischer Bäume und Stauden in E>'gU^ ndeinzuttibren pflegen: als habe icb auch die meistenzur Zeit bekannten Sorten anfüllen wolien, nichtaber so wobl um ihres Nutzens willen, als vielmeheUm einiger Neugierigkeit zu stillen.

S. ,52. Col. 2. l. Z9. seye start, Frühling,Herbst.

— — l. 4s. feye statt, Merzens, October»

G. »8z. Col. 1. l. zz. seye starr, Frühling,

Herbst.

<Lol. 2. l. s. ^Zanuarii, seye, Novembers»

— — nact) l.7. ist folgendes eln;usct?alren:

Die hier gegebene Anweisung ist nur für kleine

Plantaschen in einem Garten oder Thiergarten,welcbe man zum Lust anleget; wiü Man aber dieseBaume in der Absicht ziehen , l m damit zu gewin-nen, so sol! man die Eicheln dahin saen> wo dieBäume wachsen sollen : denn dmenigen, welche manversehet, werden niemalen so gros als die, welcheda stehen wo sie gesäet worden, aueb bleiben sie nichtso lange gesund: denn in einigen Pläzen, wo mandiese Bäume mit der arosten S orgfalt versetzet bat,und selbige einige Zaine lang sebr starck gewachsen,nel men solche mnnnehr ab; da hingegen diejenigen,welche in den ^' laz geblieben, wo sie au? den Ei-cheln wachsen, nvcb immer forttreiben, uvd im ge-ringsten nicht abzunebmen scheinen. Wer also dieseBaume als Bauholz zieben will, der mns sich dasVersetzen derselben nicn alen einfallen lassen, sonderndie Eici ein in den nämlichen Boden saen, wo siebleiben und wachsen sollen: denn das Holz aller der-jenigen Bäume, welche versetzet worden, ist langenicht so gut als derjenigen ihres, so von der Eichelan, an einem Ort gewachsen. T iesemnach will ichnun eine vollständige Unterweisung beyfügen, wiedie Eicheln zu säen und die iungen Baume, in ibretZugend , bis sie keine Gefahr meln- lausten, undnicht weiter besorget zu werden nöthig haben, zuwarten seyen.

Das erste was man hier zu tbun Hai, bestehetdarinnen, daß man den Boden wobl um-äune, umdas ^ieh, di?'Haaten und Kaninichen abmbalten:denn kan eines dieser 'ere hinein kommen , l'i»werden sie alle imme Banm.e in kurzem ve''"erbemZwar werden sie in weniaen Jahren so anwachsen,

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