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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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hat eine grosse knMchte Wurzel, wie das Saubrod.

Die Bialter wachsen büschelweis an einzelnen ausde. Wurzel kommenden Stielen, und breiten sichauf dem Boden aus, wie die vom Säubrod. DieBlumen wachsen in einer langen Acnre, an einemnackenden aus der Wurzel kommende?> Stengel andünnen Stiel n. Sie sind klein, anfange grun-lichter Farbe, nachgebends aber werden sie weiß.Die Blumen diese,- Pflanze sind ven geringer Schön-heit; da aber die Blätter im He 'bst kommen, undden ganzen Winter über grün bkiben, so macht sieunter andern auslandischen Pflanze» wahrend dieserZahrszeit, eine anmuthige Mannigfaltigkeit. Siebrauet keiner andern Wart, alsdaj; man die Wur-zeln in Topfe pflanze, die mit srischer leichter Erdeangefüllet sind, und sie im Winter in ein Gewächs-haus, oder in eine lufftige Glascasse, mit den Fi-coides und andern aus Sem namuchen Land kom-menden Pflanzen s tze, da sie denn keiner durch Kunstgemachten Warme benöthiget sind , wenn man siegegen den Frost bewahret. Im S ommer sezt mansie mit andern ausländischen Wanzen hinaus, wennaber die Blätter verwerten, soll ma. die Wurzelnnicht zu starck begiesien , weil sie sonst faulen mvg-tcn.

OK0LU8.

G 97. Col. 7. l. 16. ist folgende Verandenrung zu ma<-hen: Diese Pflanzen können alle ent-weder aus oem Saamen zc.

O 'Ilccäecl Lkr^sznrbe-mum. Goldblume mit harten Saamen.

Der Lharacrer ist:

Die Vlume dar einen Ixelch wie eine halbeZ^ugel, dt i, einsaß und in viele Theile zerschnlr-ren ist. Die >)lume desteher aus verschiedenenZwirrerblumen, die eine Scheibe machen, röh-vichl, und oben »n fünf Theile zerschnitten sind.Diese umgeben verschiedene weibliche Srrah-lenblumen, woran jede eine lange schmale fünf-spalrige Zunge har. ^ieoe von den Zwirrerblu,men fühl er fünf kurze ^aven, und dieje sind un-fruchtbar. i^on den weiblu^hen Blumen har jedeeinen knopfichten Srempfel, woraus hernachein einzelner harter Saame wird.

Die Sorren sind:

z» 05^xc>si>L^u^so!iiZ oppnüris pAlmzrix. Hort.Llitk Die Goldblume mit harten Saamen, sohaudformige Blätter hat.

2. Os^LuspLswuvl ioIÜ5 ovzlibu! obsolete serra-ris. ttorr. ' litk. Die Goldblume Mit HirtenSaamen und eyförmigen etwas ausgezackten Blat-tern.

Osi'i:05i'rkkiu>l foliis Iznceol^tis, »eure 5er-»tis, Pcltioü8 ciccurrenrib^z. Goldblume mit har-ten Saamen und lanzenförmiqen Blättern, welchescharf ausgezackt sind, und geflügelte Stiele haken.

4. 0> spini; r^irnos,;. I^in. i-lorr. diiff,

Goldblume mit hartem Saamen, und astigen Dor-nen.

Herr Tourneforc hat dieses Geschlecht dki-xl-m-tkemoiäcx genennet, weil es mit dem ( kryl-mtke-mo so viel übereinkommet, bey. Herrn OoerhaaveHeisset es L^r^isn.iiemoicics ()lkeospcimum. Daaber diese beede Namen zusammengesetzet sind, alshat sie Herr Linnäus verworffen, und das Ge-schlecht 0tt-oh>ermum benennet.

V8

Die erste Sorte wächst mspringlich in Americ.'"lind ;war besonders in Virgunen und ^»uolin.'/in einem niederigcn nassen Boden. Dielestirbt alle Herbst bis an die Wurzel ab, und g")^in, folgenden Frühling wieder aus. Wenn 1>e »>einem nasien, fetten Boden wachst, werden^Scl ossen fünf bis s?chs Schuh doch, und diese si'!^u lt sehr grossen Blättern besetzet, welche paarwewgegen einander über stebe', nd j,. curc.s den Bl^^lern des freun, en Ahorns gleich sebe , daher siedeuNauch von einigelt Autoren' brvl in!: mu.'> z^rsnitol>o genennet worden. Die Blumen wachsen awEnde der oj>en, und sind wie dt Soi.nenblumegeformet; weil aber klein sind, Harn, sie weu>SAnlchen. Zn EnrzUano bringt diese Sorre n>^malen Saamen, und kan also >.ur durch TbeilunHder Wurzel vermehre- werden; doch soll solches nichtoffter als alle drei) Jahre gestbebm. Tue beste Z'>'hiezu und zur Versetzung der Wurzeln, ist imtober, so bald alsdieSchosjm welcken. Di>'Wu^jeln soll nn.n in eine leichte fette Erde einpflanze»?in eineil feuchten Ort, wo sie sehrwokl treiben we^den; in einem trockenen Boden abe' werden sie nichtviel zunehmen, und bey keissem Wetter öffters ver^derben, wein, man sie bey trockenen, Wetter nichtgeborig begiesser. Sie verträgt die Winterkalte ingehöriger Lufft sehr wohl.

Wenn in ->m den Saamen dieser Pflanze ausAmerica kommen last , mas man ihn in einvon fetter Erde säen, und bey trockenem Wetter bc>giessen. Es bleibt dieser Säame insgemein ein gan^zes Lahr im Boden, ehe die Pfianzen zum Vorscheinkoinmen. Wenn sich di-ft zeigen, soll man sie ebeliso, wie die alien Pflanzen warten.

Die zweyte, dritte und vierte Sorte wacksen itüLand, um das ^oegebürg der giiren Hoffnung^in ^frica Die zweyte Sorte wird sechs oder aASchuh hoch, und bekommt einen holzigen Stengel«Die Blätter dieser Sorte sind eyformig und awRand etwas ausgezackt, auch mit einem weisst»Mehl bedecket. Zn Engeland blüht diese Pfiaujtselten.

Die dritte Sorte wachst wie die zweyte, aber ih>re Blätter sind spikiger, von grüner Farbe undawRand tief ausgezackt. Die Stiele der Blatter sinveingefast, und die Blätter letost haben tiefe Adern«

Am Ende der Schossen dringt sie Büschel von gelbesBlumen; sie blühet im Winter und Frühling«

Die vierte Sorte ist eine niederige, staudigtPflanze, die selten über drey Schuh hoch wird, u«^sich in viele Zweige theilet. Die Ende der Sc!)^sen sind mit grünen Dornen besetzet, die sich von dAB älter» in Zweige vertheile» , welche sonderlichbey heissem Wetter sehr kiebricht sind. Dieter sind lang und stinna , und wachsen unordentlich'Die Blumen wachsen einzeln, am Ende der Scdoi"sen, sind gelb, und erscheinen im Iulio und Augusts'Diese drey Sorten sind zu zart in t^ngcland illfreyer Luft zu leben ; daber man sie im Ocrober i>»das Gewächshaus s^en, und wie die Myrten und an^dere dauerkafte Pflanzen vom Geawchskaus, wel^6)e bey gelindem Wetter viel Luft baden wollen, t''^ctiren kan. Au Anfang des Mac kan man diePflanzen i» die frene Luft binau? setzen, undSommer über in einein bedeckten Ort balten.zweyte und dritte Sorte wollen viel Wasser haben/weil es sehr durstige Pflanzen sind; "er viertenSorte aber soll n.an solche? nur mäfig geden.

Diese Pflanzen werden durch ab^schnttteneZmei^

lein vermehret, die man in einen» der Sommern»^

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