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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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. ^«Xii-xxvc^^uxifpiczrlim feu comoium. ^lore^ l..v. >'. Die ahrige oder buschichte Hüner-'""ch mü milch weisser Blume.^ lpicslum majus zllerum.L.

^ ^ Eine andere grosse ährentragende Hünermilch-^^MSZtmcin der Stern von <i.onstantinspel ge-

. OK»!li-,mcz^i^u>s fpicarum slbum. L. k. ?.^ijse ahrige Hünermilch.

». 0!>Ki-l-»o«^l.uxi luteum mzxno Aorc. 0. R. ?.

^tloe Hünermilch mit grosser Blume.

,. '!- l^ulirznicum. czpülzcec» fo.

^.luteum InN K.Gelbe psrrugieftsche Hü-^milch mit haarichtem Blat.

14. OK^ilr«oc;^uu spic»rum vm'foüum, ftnre^ruieo o<iorzrc>. Vir. l^uür. Aehrige, einblätteri-bt Hünermilch, mit wohlrieck)ender blauer Blume.5 >s. vnKirnoc;>l.ii^ vmkellztum mzximv'n. L.

^ Gröste doldentragende Hünermilch, insge-mein der Stern von /UexAnäri, genannt.

OkMrnvLül.u>! vmbellArum «lbum, mecli.j'w, krifolium (..» ?. Weisse, mittlere, breit-^atkerige, doldentragende Hünermilch.>7. OkMlnoL/ l.un »tbum mmuz. L. k. ?. Klei-

weisse Hünermilch.!8. vmbellztum, stofcul>5 ex

^0 lubcoeruleis. C. k. t>. Doldentragende HÜ-Zwilch, mit weißlichtblauen Blumen., <Dx?iir«c»<z^l.u>i Orie.itzle vj!io5um, t?c>remzzno. I°lzurn f"or. Orientalische, haarigeHünermilch, mit grosser gelber Blume.5s Oi<^iruoci^l.u>l Zzmium viUol'um umbellz»^»,'kum l'ourn.dor Haarige, weisse, Dolden,Agende Hünermilch aus Gamss.

O^dsirttvo i-u^ ^fricanum. luteum, vcko»^Un,, foliiii cepzceis. raclice ruberolz. Gel-^'wohlriechende, africanifche Hünermilch, miti>>diet>elvlattern und knollichter Wurzel.

^2. 0^dilrncic;^l.u^ Virziniznum luteum, foliis^Niinciz kirtulls periver. Gelbe virgini-^«Hünermilch, mit rauen Grasblattern.

. 0i<tii^nocz^i.u^ ^fricanum, plsnttgmi» ro»5nlio. rzäice tubcrosz. Lom ttort. Afri-Mische Hünermilch mit Rosenwegbreitblättern,'ltid knollichter Wurzel.

» Dieachtzehen zu erst benannte Sorten, sind rechtDauerhaft. Die meisten derselben wachsen in Gpa-und Portugal! wild. Die drey ersten wach-sn in verschiedenen nördlichen Gegenden von En-gland auf den Wiesen und in den Waldern wild,^ie vermehren sich sehr starck durch Sezlinge, son-^lich die zweyte und siebende Sorte, so , daß sie^"ters in den Girten, wo man sie pflanzet, zu ei-M beschwerlichen Unkraut werden. Die siebende^»rte blühet bald im Frühling; ihre Blumen sind, von unreinweisser Farbe und grün gestreift,deßwegen aber hat sie kein besonderes Ansehen,^eSaamenbehaltnisse aber werden bald hernach so«kve und schwer, daß sie die Stengel überwiegen,r ^ auf die Erde fallen machen. alsdann aber ha-sie ein gar schlechtes Ansehen, und geben also^ Blumengarten schlechte Zierde. Da sie aber.uch in Wäldern und unter Bäumen wachsen, soeiniqen derselben in den schattigen We-^enx ^ustwnlder, oder in einem abgelegenen Theil»..^^tens, um der Mannigfaltigkeit willen, ei-" Plaz einräumen.

Ul. Theil.

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Die vierzebende Sorte bringt blareBlumen, die!n ettvas den Blumen des kleincu E tcu!l ya>in:l e6gleicl'kn; und blül-.en fast um glricl e Zeit, nämlichzu Ende des Februar« oder mi> Anfang de? N'el-zen Die Blumen erhebcn sicl nic^ t über vier oderfünf Zoll, daher soll man ihre Wurzeln mit andernv n gleichem Waa stbum, an die Einfassungen derRabalten setzen, wo mun sie drey Zahre lang unge-stvhret stehen lassen kan.

Diese Pstanzen werden durch die Gesimse ver-mehret, welche insgemein in Menge an ibren Wur-zeln wachsen. Die beste Zeit die Wurzeln zu ver-setzen, ist im Junis oder Augusts, wenn die Blät-ter welcken: denn versezt man sie spät im Herbst» sstreiben sie Fasern, und alsdenn leiden sie leichtlichSchaden, wmn man sie nicbt steken läft. C ie wol-len einen leichten sandigen Boden kaben, doch muser mcht zu starck gedüngt s yn, weit die Wurzelndavon verderben wurden. Man kan sie in den ic.Hier folget nun, rvas noct> in unserem eistenZlbjä; steber: dl? vler aufdiesen folgende Absa-ye aber find ausgelassen, und der erste 5,5.Col. 2. ist anfangs also zu andern: Die hier an-geführte funfzehende Sorte ist in vielen Gärten:c.

Der darauffolgende Abf.;: Die ein und zwan-zigste :c. fängr nunmehr also an: Die neunze!'en-de und zwanzigste Sorte, sind zur 8eit in Enge,land sehr t a^ !c. und der Adsaz: Es können auch:c.»fr ausgelassen.

Im Abfaz : Die fünf und zwanzigste Sorte :c.ist de» Anfang also zu ändern: Die em und zwan-zigste Sorte war sonsten:c.

Neue Absäye.

Die zwey und zwanzigste Sorte wächst urfprln-glich in America, nicht alleine auf dem vesten Land,sondern auch auf den Inseln. Herr Kanister fän-de sie in virginien wild wachsen, und sandte selbi-ge an Herrn Periver; Herr Rax aber hat solchein dem Verzeichnis von Pflanzen, so Herr Bani-ster in Vnginicn aufgesetzet, bekannt gemachet.Seitdem hat sie Herr Caresbv in Carolina wach-send gefunden, und in seiner Beschreibung von t ie-sem Land eine Abbildung davon mitgetheilet; miraber ist sie zufälliger Weise in einer Erde aufge-gangen, weiche aus Jamaika und Antigua gekom-men war, und wol innen mir andere Pflanzen über-sendet worden, woraus erhellet, daß sie auch in die-sen beeden Inseln gemein seyn müsse.

Dieses ist eine sehr niederige Pflanze, fo niemalenüber sechs Zoll hoch wird. Die Blatter sehen wieam kleinsten Cypressengras aus, sind dreyeckickt,lang und ran. Die Blumen wachsen an dünnen,aus der Wurzel kommenden nackenden Stengeln,und oben daran stehen zwey oder drey kleine, gelbeBlumen.

Hält man diese Pflanze im Glashaus, so b.'übetsie den grvsten Theil des Jahres über, auch bringetsie guten Saamen; stehet sie aber in freyer Lufft,fo blühet sie nur im )ulio und Augusts; bringetaber niemalen Saamen, obgleich die Wurzel dau-ert , wenn sie in einem warmen Ort gepflanzet stehet»Diese Sorte liebt Wärme und Nässe.

Die zwey und zwanzigste Sorte wächst urfprin-glich im Vsrgebürg der gurrn Hoffnung, undlff von daber zu erst in einige holländis^e Kunst-garten gebracht worden , vor etlichen Jahren abstwar sie auch in den englischen Gärten, einige Jobrsher aber war sie ausgegangen, und nnimekr >>' sieseit kurzem wieder zu uns gebracht worden. ^ ieLe« hat