An in dem Herbst, und wenn man die Pflanzen imWinter, in madiger Warme hall, fangen sie imzu blühen an; mit zunehmenden Frühling^oer müssen sie riel ^ufft haben, sonst sind die Schos-sen schwach, und die Pflanzen werden von den Jn-seclen angegriffen werden, wodurch nicht nur allemePflanzen ein schlechtes Ansehen bekommen, son-dern auch am Wachsthum gehindert werden. WennW warmes Wetter ist, soll man die Fenster amGlashaus taglich öffnen, um ihnen so viel möglichkW zu geben, und um die Mitte Des Iunu, kanMan die Pflanzen in die freye Lufft hinaus setzen;
müssen sie an einem warmen verwahrten Orr^hen, und in warmen trockenem Wetter, wollen!>e viel Wassers haben.
Diese Sorten können entweder aus dem Saa--wen, oder aus abgeschnittenen Zweiglein vermehretwerden. Die erste, zweyte und sunste Sorte, brin-Stn ösfters in Enlzeland reisen Saamen ; d«e an-dern aber baben zur Zeit hier noch reinen getragen.Diese,, Saamen mus man bald im Frühling m einLvtes Mistbeet säen, und wenn die Pflanzen auf-gehen , mus man jede in einen besondern kleinensehen, und wieder in das Mistbeet eingraben,K' ihr Wachsthum zu befördern; wenn aber dieGanzen zunehmen, so l man sie nach und »lach an-Sewöhnen die freye Lufft zu vertragen, worein man^ auch nachgehends setzen , und eben wie die altenGanzen besorgen kan.
-.Ziehet man sie aus abgeschnittenen Zweiglein > sodie beste Zeit solche einzusetzen im ^uuo, »ach-tln die Pflanzen vorher bey einem Monat lang infreyen Lufft gestanden sind; diese Zeit über wer-0ev die Schossen so abgehartet seyn, daß sie nicht^ehr Gefahr «aussen, bey etwas Nasse zu faulen,^iese Zweiglem mus inan in kleine Töpfe setzen, so"Ut leichter Erde angefüllet sind, und m ein maßi-K Mistbeet eingraben, und wenn man sie um denMittag für der Sonnenhitze verwahret, werden sie'""erhalb sechs Wochen sich bewurzelt haben, wo-Ass man sie nach und nach an die freye Lusst zu ge-^hnen, und wie die alten Pflanzen zu besorgen hat»
g.Aie lezte Sorte ist längstens in den englischen??Men gewesen , und wird insgemein der JasminAk Steineichenbiattern genennet. Diese Pflanzevom Vc»rgedürg der guren Hoffnung gekom-men, und ist daher nicht gar zart, weswegen manj'e auch im Winter in einem guten GewachshausMten kan; wäbrend dieser Jahrszeit über aber,six ^ gelindem Wetter viel Lufft haben, sonst^ufft sie gerne an, wovon denn die zarten Schos-'en abstehen. Im Sommer kan man sie mit an-s^n Pflanzen, so im Gewachshaus stehen, an dieNe Lufft in einen warmen Ort setzen, wo sie dieMannigfaltigkeit vermehren wird, und da die Blu-men klein sind, und einzeln zwischen den Blättern>^sen, sy nia.'ben sie kein besonderes Ansehen;^ es adxx immer von diesen Blumen, den gröstenAeu des Jahres hindurch, welche giebt, und dieMatter auch das Jahr über grün bleiben, so ver-^et sie in allen Pflanzensammlungen einen Plaz.
Der Character ist also verändert t
tlen ^ der Vlume bestebet au» drey klet-^ Älärlein, vvelche zuruckgebogen sind. DieVlarlein, so grosser als die vomst,.^ Und gefärbr sind. Mitten in derVlumeder dreyeckichre Scempfet, mir drey klemm
Nl. Theil.
Griffeln von sechs Fäden umgeben, und äu»Hern Srempfcl ,vird hernach ein dre^eckichree^aan.e, den die Starten, der Slumeeinschiiesen»
Die beeden ersten Absähe unserer Übersetzung^sind in der neuen Ausgabe also verändere:
Die erste hier angeführte Sorte ist vor etlichesJahren als die wahre Rdadarbara nach Engelandgebracht worden, seitdem aber ist sie in den ?kpo»thecken als das t<bzponric>.>m gebrauchet worden,indem sie viel schlechter denn das klizkzrkzfum i>5.Diese Sorte wird viel in den Garten gezogen, unddie englische Rhabarbara genennet. Die Wurzeldavon kommt zu vielen zusammengeiezten Arzeney-en, und seit einigen Jakren, hat man die Stengelder Blatter im Hlühjahr zu Torten gebrauchet, in-dem man selbige haben kan, ehe die Stachelbeere»hiezu gros genug sind. Man mus die äussere Hautvon diesen Stielen abschalen, sonst sind sie zu fah-rig ; weiln solches geschehen, bäckt sich der fleisch»ichte Theil sehr zart und so schön wie Aprieosen . dasie auch einen lieblichsäuerlichen Geschmack haben,werden sie in dieser Absicht von vielen hochgeachtet.
Wenn man diese Pflanzen zu diesem Ende ziehet»soll man sie wenigstens drey Schuh von einandersehen, und zwar in einen fetten v»öden, da sie denngrössere Blätter bringen werden, und also sekr .-ros-se Scengel haben, worinnen vornehmlich ihre Güttbestehet: denN in den kleinen ist wenig Fleisch, unddieses ist zum Gebrauch lange nicht so gut als dasvon den grossen.
Die zweyte Sorte wird manckmalen in den Hat»ten zum Arzneygebrauch gezogen; wiewokl man da-rüber streitet, ob sie die wahre Münchsrhabarbaraseye oder nicht; doch ist zwischen den Wurzeln die-ser Pflanze und der Sorte, worum man streitetkein grosser Unterschied; Herr Soerbaave aberund einige andere Botanisten, haben die vierzekendeSorte für die wahre Münchsrhabarbara angege-ben , ich halte selbige aber nur für eine zufalligeSpielart der neunten Sorte, nickt aber für eine be-sondere Art; dock glaube ich, die Wurzeln dieseeund der dritten Sorte, werden in London ohneUnterschied, für die Münchsrhabarbara gebrauchet.
Nun folget unser dritter Absa; L Die dr'ttiSorte :e. und der darauf folgende, fängt alssan: Die zehen folgende Sorten wachsen tvild:c.
S. 488. Col. i. l. ,2 Die vierte und sechsteSorte, seye, die erste und dritte Sorte.
— — l. z8. Die sechste, seye, die dritte.
Am Ende dieses Absayes ist binzuzuseyeniDiese wird insgemein Blutwurz genannt.
— — l. 41. die Wurzel der eilsten Sorte ^seye, der achten Sorte.
— — l. ,6. von nmen: Die vierzehendtSorte, seye, die eilfte Sorte.
— — l. 17. von unren: und welche die^wahsre Münchrhabarbara ist, seye, und welche für di4wahre Münchrhabarbara gekalten wird, ist in En-geland nicht gemein, wenn sie änderst von unserembreitblätterigen Ampferkraut unterschieden ist, südaß:c.
— — t. 7. von umen: Die funfzekende undfeckzehende Sorte, seye, die zwölfte und vreyze^hende:c.
— — i. t. von unten: die fünf,eheM. fe^e,die zwölfte i nach diesem Absaz aber / sind bisbeeden folgenden einzuschalrett t
Re Dm