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Den Saamen der vierzehenden Sorte, habenwir als den Saamen der wahren Rhabarbara er-halten, selbiger wurde von jemanden gesammelt,der an dem Ort selbst gewesen, als man die Wur-zeln ausgezogen und nach Petersburg in Moscaugesendet hat, um Emopam damit zu versehen, so,daß wir also wohl nicht Ursache zu zweifeln haben,ob es die wahre Art seye.
Alleine diesem mag nun seyn wie ihm will, so sinddoch die in Lngeiand gewachsene Wurzeln, mitder srembden Rhabarbara nicht zu vergleichen ; obdieses aber daher komme, daß -nan die Wurzelnnicht zur gehörigen Zeit ausgehoben; oder ob eineandere Ursache daran schuld seye, können wir zurZeit nicht saqen; doch stehet zu hoffen, die fernerenVersuche werden uns hie-innen mehr belehren. Esgiebt ohnedem verschieden? .Leute, welche mevnen, esgebe mehrerlei) Rkabarbarasorten, so in verschiede-nen Landern wachsen, und die hier angefahrte Sor,te seye nicht die beste : ob deme also seye, ist mirunbekannt; meyne aber mit gutem Grund glaubenzu können, diese Pflanzen seyen eigentlich nicht un-terschieden, sondern wachsen auch aus dem SaaMenverschieden denn ich habe aus dem Saamen einerPflanze der ersten Sorte, welche bey einer Pflanzeder lezern wuchs, eine fast gleiche Anzahl verschiede-ner Pflanzen erhalten, obgleich der Saame der le-zern qar nicht reif geworden, so, daß solches alsovon Vermischung des Saamens nicht herkommenkan, auch nicht von einer Befruchtung durch denmannlichen Staud; weil die Blumen der lezernschon welck waren, ehe sich die an der erstern öffne-ten.
Nun folget unser lezrerAbsaz: Alle Sotten:c.
Der Character ist also verändert:
DieVlärrer, so lange und schmal sind, kom-men aus kleinen Knospen, wie ^ahlerspin«sel. Die Zapfen wachsen an dem nämlichenDaum von den männlichen Vlumen entfernet.Diese sehen dem ersten Anblick nach kleinenZapfen ziemlich ahnlich, werden aber nach-gehends länger.
Neue Sorre.
z: I.zkix oricnczli8 fruÄu romnckori obtulo.Inli. k. tt. Die Ceder von Libanon.
Es giebt noch zwey andere Varietäten des Ler-chenbaumes, die eine kam aus Nordamerika, undwird der schwarze Lerchenbaum genennet, die ande-re ist aus Archangel. Diese lezere Sorte treibtihre Blatter insgemein drey Wochen vor der gemei-nen ; sie sind aber von der gemeinen Sorte unter-schieden, indem sie dünne herabhangende Zweige ha-ben, doch können sie, meiner Meinung nach, nichtwohl für unterschiedene Sorten gehalten werden.
S. a8s. Col. i. l. ?. von unren: Zu Endedes Merzens , oder mit Anfang des Aprils:c.seye, zu Ende des Octobers oder mit Anfang desNovembers, :c.
— Col. 2. ist nach l.i 5. von unren, folgen-des einzuschalten : Diese Bäume sollen nicht langevorher, ehe man sie dahin versetzet wo sie bleibensollen, in der Baumschule stehen : denn wenn siegros sind , vertragen sie das Versetzen nicht wohl.Wenn sie zwey oder^dritthalb Schuh hoch sind,haben sie die beste Grosse zum Versetzen, und diesewerden diejenigen, so als grösser versetzet worden,bald überwachsen.
Da diese Baume bald im Frühling treibensoll man das Versetzen, wenn solches nicht umchaelis vorgenommen werden kan, nicht länger a>?bis in den Februarium verschieben : denn weil"sie treiben, ist es zu spat.
Hierauf folgen unsere beede Absaye : D>^Baume:c. Aus der verlezten Rinde zc. der leze^aber: Es giebt eine besondere Art:c. »st ausge"lassen.
Die Beschreibung der in diesem Zlrtickelgeführten Ceder von Libanon, als der drittenSorte, welche nun folger, stehet in unsersÜbersetzung im I. Thl. S. 286. hac aber folgetde Veränderung gelitten.
Die dritte Sorte ist die Ceder von Libanon,ist ein Baum von grossen Alterthum ; was aber dtiSbesonderste ist, so wird dieser Baum, so viel wirErfahrung bringen können, in keinem andern Wc^theil urspringlich gefunden.
S. 186. Lol. 1. l. 19. von unren, ist nach den!N>orr, Tanne, hinzuzusetzen : ehe man aberSaamen heraus nimmt, ist es gut die Zapfen vicrund zwanzig Stunden lang in Wasser einzuweichenweil sie sodenn leichter aus einander gehen, und ma»den Saamen bequemer herausnehmen kan: den^man mus dieses sorgfältig thun, sonst gehet v>e»Saame verlohren ; weil er sehr zart ist, und we»»man, um ihn herauszunehmen, Gewalt brauchetwird er leichtlich zerdruckt.
— Col. 2. l. z8. von unren, seye, start i7Z^zwey Schuh über dem Boden, eilfSäB
im Umkreis.
— — l. Z4. seye, starr acht bis zehc"
Schuh, zwölf bis vierzehen.
^aservvart. Laserkraut»
Der Characrer ist:
Har eine doldenweis wachsende Dlume,aus fünf herzförmigen Dlärlein bestehet,che von gleicher Grösse sind, und sich rost^förmig ausbreiten, auch auf dem Aelch stehe"bleiben, welcher hernach zu einer aus Z^^.Saamen bestehenden Frucht wird, die an ein^Seite erhaben sind, und vier grosse, blärre^artige Flügel haben, die sich so lange als d>Frucht ausbreiten.
Die Sorten sind:
1. I->äSLki>i'i'lUivl foliis Iztioribu8 lobztiz.
Vmbel. Laserkraut mit breiten Blattern.
2. ^8xki>i^lu>5 folis zmplioribus, iemine cr>
po. inü. K. tt. Laserkraut mit breiten Blattern^krausem Saamen.
z. ^8rki>irium kumilius, p^Iuözpii folio,re-,lbo. jntt. k.Kleines Laserkraut, mit Epp'^blättern, und weisser Blume.
4. I^85ki>i^iu>l Lallicum. L. k. ?. Franzöl^sches Laserkraut.
5. et nblonßoInN . K.Laserkraut mit sehr schmalem länglich^
6 Z^zzxki'i'riux lelinoi'6e8, temine crilpo.
tt. Laserkraut so dem Wasserpeterlein gleich 1'het, mit krausem Saamen.
7. I^SLN.i'lT'iun »nAuliifollum, umkellaet concsvz. Inli. K. l-l. Schmalblättek^
Laserkraut/ mit zusammgezogener und hvler