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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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147
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Wenige, so bey uns G. 461. Col. r» pe-^ Pstanzen werden gröstentheils!c»^le erste, vierte und siebendetc.

sechste, sunfzehende und sechzehende »c.Die sechste Sorte ist die schönste und seltenste un,r aUen. Die Blumen dieser Sorte sind sehr groSIchon schwarz und weis gescbecket, und werdenMr von einigen die zweyte Todeniris, rke secunä-""minZ iris genennet.

folget der Absaz : man kan sie aus dem^amen ziehen :c. und hernach: Äen Saümen'"ll man entweder in Kästen ic.

xjor. Virg.

Der Character ist:

^ Der Reich der Vlume bestehet aus einem5^r, in fünf Theile zerschnitten ist. DieAuine jst ebenstes bis unten in fünf Theile Zer^'cbnirtkn. ^jn der Nlirrc derselben sizr der SreM»den sünfFäden umgeben, und welcher herü-^ach ^ einem einfächerigen Gaaniengehäuse^ kleinen Saamens ist»

ÄZir haben von dieser Pflanze nur eine Sorte;, kulNilis» koliis tznceolztiz» kloribus spicz«

Zlbii!. Kleine Itea mit lanzenfötmigen Blättern,"nd weissen Blumenahren.

Diese Staude hat keinen englischen Namen >den lateinischen hat ihr Herr Gronovius in"»ier ?lorz Virginiznü gegeben»

. Diese Staude wächst in verschiedenen Theilen^N Nordamerica in einem nassen Boden, woselbst^ vier bis fünf Schuh hoch wird, und auf allen^itcn, von unten nach oben zu, Zweige treibet»7">'Ende der Stössen des nämlichen Jahres, wach»A im Monat Iulio schöne Aehren von weiften^^umen, so einigermassen den Blumen der Corneel-^!che (<^kerrx) gleichen, und wenn dieseDauben blühen, sind sie über und über mit Blu-^»ahren bedecket; so, daß sie also zur Blütezeitfeines Ansehen machen.

,, Aur Zeit ist diese Staude in Engetand sehr rar,ich habe sie nur in dem einigen Garten 5es Her-svgs von Argill zu 'Whirron bey Hounj low biü-sehen, wo der Boden dieser Pflanze so wohlMehet > daß sie daselbst eben so gut als in ihrem"Uatterland wachset und blühet»

Es kommt diese Staude in Engeland in freyerf»rr, und die Kalte schadet ihr memalen; in^"eni trockenen sandigen Boden aber wächst sie nicht,stehet an dergleichen Orten im Sommet gerneMan vermehret sie durch Einleger; weil sievffcers zwey Iahte brauchen bis sie WurzelnI, "gen, so kan man sie nicht so starck vermehren,7!° Man wohl wünschen mogte: denn weil diese>^ude zu solcher Zeit blühet, da wenig andere schön>mc>, sv ve^ienet sie um so viel mehr Achtung»

'I'ke ^sinut. Die welsche Nus»

Der Character ist:männliche Blumen oderRäzleiN, weichefx. nämliet>en Baum von der Frucht ent-^chjen. Die weibliei^en Blumen wach--^veven oder dreven bevsammen dichtelx.^^.3w.igen. Sie sind in vier spitzige Thei«dfei^ ^!"ten im ^elch sitzet der Srem»

» woraus ein» Stosse mir einer dicken grw

IU !4?

nen Schale bedeckte V^Us wird» Die L^us istVoll Schrunden und in der Nntte gerbeiler»enthalt auch einen Z^ern von vier Vierteln ^'welcher mir einer dünnen Haut bedecket »st.

Die Sorten sind;r. kr>.löiu maximv. L L. ?. Die grosst

Wallnus.

2. ^u<Zl4N5 frU^u tenero. et ki-z^ili putsmine»

<:» ö. p. Die dünnschmalige Wallnus.

Z. ^uczi.^^8 pcrciuro. Inii. Dit

hattl^aliqe Wallnus, welche auch von einigen siefranzostjche MalluuS genennet wird.

4. )uLl.xk58 fruäiu lerurmc». Inik. ^spate Wallnus.

5. )uel.Adis UiZra , frUÄu rorunäo pkvfunäist5»me iiilculptn. ^lor. VirZ. ^)ie schwarze vir-ginische Wallnus»

6. )u <7 ,l.4i>.'5 nißrz, si-uAu o^Iunso profiinclis»

llme insculpio. Schwarze virginische WalinuS»wit langer Frucht»

^» /uLl.^s »Ibk, krU^u oVato comptesso, cor-tice zl^bro. pinniz fvliorurn Iztioribu!! e? 5 rrstjz»

Die n eisse WallnuS, mit eyförmiger, platter Frucht»glattem Kern, und breiten zackigen Blattern. I ksWickelx ^»llNut.

8. /u<Zi.^K8 »!bz, fruätu vvztc» compresto . nu»<jco äulci. cortice sczzwoso. Ll^-^jor. Vir^. A)it

weisse Wallnus, mit eyförmiger, platter Frucht»so einen süssen Kern, und schuppige Schale hat.

I'ke V^slinut»

9. zlbz> fruäiu minori, cvrtice ^Izbro.

r^lzy. flor. Virg. Kleine, weisse, virginische Wall»NuS. Ike 8n>zll tticlicr^.

10. slbi» procerior^ kruÄu inc-mn^puttinine rencriori. piiinis koliorum minoribu';»

^l-»v. ?ic,r. Die kleinste» weisse, virginischeWallnuS/ insgemein i^iZnurs genannt.

Dieses Pflanzengescl>lccht wurde insgemeinjvßizns genennet, bis Herr Dnnaus da ausgemacbet hat, weil der erstere Name zusammenge-setzet ist.

Der Nun folgende Ärtickel, weichet im ll Th.unserer Ul ersenung unter den Tirel I^ux juel^nsG. 8'^. stehet ^ hat wegen Veränderung derSorten, folgende wenige Veränderung gelirren»

Der erste Absa;! Die sechs ersten Sorten,fängt also an! Die vier ersten Sorten :c.

Die zweyte und dritte Sorte, !c» seye! Dieerste und zweyte Sorte;c.

Dem lezrcn Absa; S. 8'» Die gemeine Mei-nung :c. ist folgendes beyzusetzen: Einige legettihre Nüsse in einen gelind qe^eizten Backofen, undlassen sie darinnen vier bis fünf Stunden trocknen 5hernach heben sie selbige, mit trockenem Scwd ver-wischet, in einem Oehlkrug vdet in einem ändernverschlossenen Gesas auf, da sie sich denn ftch - Mo-nat lang ganz gut halten» Sie werden aber in die-ser Absicht in den Ofen geleget, damit der Keim ver-trockene und Nicht auskeime, wenn ober der O-en zuheis ist, so verschtumpfen sie, weswegen kian sichwvhl in Acht zu Nehmen hat»

ZUNIPK.KV5.

In diesem Artickel ist folgende üUsgeka^ett,

5. Zunweriis virZiniznz Scc. diese Mt siNd VbN NMS

em hlnjugekommen:

Os»