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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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Schatten halt, auch gehörig begkesset, wird sie sichinnerhalb zweyer Monate bewurzeln; hernach aberkan man selbige entweder in Töpfe, vder in die Ra-batten setzen, wo sie zu stehen kommen sollen.

Es giebt eine Spielart dieser Sorte mit schecki-gen Blättern, welche in einigen solchen Gärten ge-halten wird, wo man dergleichen Pflanzen mit ge-streiften Blattern liebet. Diese ist nicht so dauer-haft als die gemeine Sorte, weswegen sie denn auchim Winter zärtlicher gehalten werden mus, sie wirdwie die andere, aus abgeschnittenen Zweiglein erzo«gen.

Die zweyte Sorte ist eine niederigere Pflanze alsdie erste. Sie wird selten über sechs Zoll hochauch werden ihre Zweige nicht holzig, sondern sindmehr grasartig. Die Blatter dieser Pflanze blei-ben das Jahr hindurch grün, uni) ihre Blumendauern so lange als die von der ersten Sorte, wel-ches ihr einen Werth giebt. Sie bringt selten inLngcland Saamen, sondern wird aus abgeschnit-tenen Zweiglein erzogen, die sich im Sommer leicht--lich bewurzeln, und die Pflanzen können eben so wiedie erste Sorte besorget werden.

Die vier übrigen Sorten sind niederige jährlichePflanzen. Die dritte und sechste Sorte werdenössters in den Blumengarten gezogen, unter demNamen On6/-ru5r. Von der dritten Sorte giebtes manchmalen eine Spielart mit weissen Blumen;die rothe ist aber gemeiner, daher denn die sechsteSorte insgemein von den Saamenhandlern fürden weissen e-mcly - tukr verkauftet wird, ob siegleich von selbigem augenscheinlich unterschieden ist.

Man säet diese Pflanzen insgemein als Einfas-sungen grosser Rabatten in den Blumengärten, undsie schicken sich so gut dazu, als immer eine andereder niederigen jährlichen Pflanzen; doch machensie ein besseres Ansehen, wenn selbige fleckweismit der Zwerglychnis, dem Vennsspiegel und an»dern niederigen jährlichen Pflanzen untermischet» ge-säet werden. Säet man den Saamen von ihnenim Herbst, so werden die Pflanzen viel stärckeewachsen und ehender blühen, als diejenigen, so imFrühling ausgesäet worden; saet man sie aber zuverschiedenen Zeiten, so werden sie auch zu verschie-denen Zeiten blühen, und auf diese Weise kan manmachen, daß immer Blumen nach einander folgen,bis sie der Frost zurück hält.

Alle die Wart welche sie erfordern, bestehet da-rinnen, daß man den Saamen dahin sae wo siebleiben sollen: denn das Versetzen vertragen sie nichtwohl, ausgenommen wenn die Pflanzen noch jungsind, und man sie mit einem Erdball an der Wurzelaushebt, nachgehends aber werden sie sehr wohlwachsen und blühen, wenn man selbige fleißig jat-tet. Alle diese jahrliche Blumen geben den Rabat-ten eine feine Zierde, und stehen auch in andernleeren Plätzen unter blühenden Stauden recht gut,wo sie mit verschiedenen andern Sorten vermischet,die Schönheit vermehren helffen»

Siehe Lkr.yio!)zlznut.

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Neue Zusage»

Diese Springbrunnen sind eine der grösten Schön-heiten der italiänischen Gärten, schicken sich auchganz gewis in diesen warmen Ländern besser in dieGärten, als in dem nnserigen: denn bey der grossenSonnenhitze, bildet man sich nicht nur alleine ein,

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daß dergleichen Springbrunnen kühlen und erfr^schen ; sondern sie machen auch wircklich, gewisser-'Massen die Lufft kühl; in kalten Ländern hingegenthun sie gerade das Gegentheil, weswegen mandenn in solchen keine machen soll, oder wenn es ^geschiehet, soll man sie so weit vom Gebäude anlc-gen, daß man daselbst nichts vom Dunst derselbenspure.

Keineswegs soll man dergleichen Springbrunnenanlegen, wenn man nicht beständig Wassers ge>u>Shat, einen starcken Wasserstrahl zu unterhalten:denn nichts kan elender aussehen, als die schlechte»Pissröhren, deren man so viel in Engcland siehet'und die kaum eine vder zwey Stunden lang WaMhaben. Wenn man also nicht natürlichen VorrayÄN Wasser hat, um diese Springbrunnen danU'zu unterhalten 1 ohne dasselbe mit Unkosten in d>eHohe zu bringen, soll man solche niemalen in denGärten anlegen.

!!^X.

. Herr Linnäus nennet den Stechpalm l!ex, unddieses Geschlecht hat er zu (Zuercus gesetzet, wohines auch allerdings gehöret; weil aber dieser Namenunmehr überall bekannt ist, und von den engli-schen Gärtnern diesen Bäumen beygeleget wird?so will ich ihnen solchen auch lassen.

Dieser Attickel ist in der neuenAusgabe ausgelassen.

IKI5. Statt unserer zzsten Sorte stehet mW?mehr die z s. so, daß also die drey und dreystLste und vier und dreysigste ausgelassen worden,unsere 4?ste Sorte fehlt ebenfal», und an derenstarr stehet die 48ste. Die 4<>ste ist wieder aus«'gelassen, Und ihre Stelle nimmt die 4oste ein,so ist es auch mir der szsten gegangen, an de-ren Stelle die 54ste stehet, start der sssten st^het die s6ste, die 57ste fehlr wieder, und ihr/Stelle har die sFste bekommen, so, daß als«?in der neuen Ausgabe nur 54. Sorten benenn^werden.

Der Artickel sangt mir dem S. 461. Cot. 2-stehenden dritten Absaz : Die Sorten der ach^zehenden?c. an, welcher aber anfangs also ver^änderc ist : Die meisten dieser Sorten sind au^Deutschland Lc.

Darauf folget der nächste Absaz eben diesesSeite, welcher aber al'o anfängt: Die zwölftefünf und dreysigste, sechs und dreysigste und siebenUnd dreysigste Sorte, wachsen niedriger zc.

Darauf folget der Abja; : Die vierzigste Awelcher also anfängt: Die siebenzehende,und dreysigste und neun und dreysigste Sorte wach"scn in verschiedenen Theilen von Engeland in sin^pflchten Orten wild, aber die acht und dreysigste^'ist nicht so gemein als die andere, welche fast überall^'

Der nun folgende Absa; S. 462. Col.Die zwey und vierzigste Sorte, fängt nunmehr an«Die vierzigste Sorte :c.

Die drey und vierzigste:c. ist also geändert'Die dreyzehende, vierzehende, funfzehende, 16, 4''42, 4Z, 44, 45 , 46 > 47 , 48, 49 und sosttSorte, wachsen ebenfals niederig zc.

Die acht'und fünfzigste Zc. Dieser Absa; fa'nAalso an: Dies!, 52, 5z und 54ste Sorte wacpsen urspringlich in America :c.

Alle dlese Iriesorten :c. auf diesen Absa;