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Die dritte, fünfte/ drepzehende, vier und zwan-zigste, fünf und zwanzigste , vier und vierzigste undfünf und vierzigste Sorte, sind beständige Pflanzen/welche um ihrer Schönheit willen viel in den Gär-ten gehalten werden. Die dritte und fünfte habensehr weisse, silberne Blätter, welche das Jahr hin,»durch ein feines Ansehen machen; sie sind aber zuzart, den Winter hindurch in Engelaut» in freyerLufft fortzukommen, weswegen man die Pflanzenin Töpfe, so mit leichter lettiger Erde angefülletsind, setzen soll, und wenn man sie im Winter un-ter einen Mistbeettrog fetzet, und ihnen bey gelin-dem Wetter, so viel möglich, Lufft giebt, kommensie besser fort, als wenn man sie zarter t attiret. Ei-nige aber dieser Pflanzen können im Früblmg ausden Töpfen genommen, und in warme Rabaktengepflanzet werden, da sie besser blühen, als die soin Töpfen stehen, und auch viel gewisser Saamenbringen. Doch ist es auch rathsam, einige Pflan-zen von jeder Sorte in Töpfen zu halten , weil dieso draussen stehen / etwann verderben mogten, dadenn die Sorten verlohren gehen könnten.
Die sechzehende,sieb<!izehende, achtzehende neun-»zebende, zwanzigste, ein und zwanzigste und zweyund zwanzigste Sorte, sind auch bestandige Pflan-zen. Sie wachsen in verschiedenen Theilen von Eu-ropa wild, in Engeland aber ist ihr Valterlandnicht.
Hierauf folgt der G. 444. Col. i. l. 21. sie-stehende Absaz : Diese Sorten n. welcher aberin der neuen Ausgabe so anfängt : Alle dieseSorten :c und der darauf folgende hat iin An-fang folgende Veränderung gelitten: Die sech-ste, vierzehende. funfzehende, sieben und dreysigste,ein und vierzigste, zwey und vierzigste und drey undvierzigste Sorte sind jährliche Pflanzen:c.
S. 444. Col. 2. l. 5. seye starr, Die drey undvierzigste Gorce, Die sechste; und l. 7. mus esstarr, Die sechs und vierzigste zc. heissen: Diefünf und zwanzigste, vier und vierzigste, fünf undvierzigste und sechs und vierzigste Sorte sind staudi-ge Pflanzen, so vier bis fünf Schuh hoch werden :c.
G- 444. Col. nach l. 24. ist zu seyen: nach-gehends werden sie eben so tractiret, als die dritte,fünfte :c. und so können auch alle nachfolgende ori-entalische Sorten gewartet werden. Im folgen-den Frühling:c.
Diese Pflanzen:c.
Diesen Namen hat Herr Tournefort diesemPflanzengeschlecht gegeben, weil ihn Pater Plu-mier berichtet, die in der Arzeney gebräuchlicheIalapa, wäre eine Sorte dieses Geschlechtes, wieer denn auch die siebende Sorte dafür hielte; nun-mehr aber sind wir mit bessrem Grund versichert,daß die Jalapa eine Sorte einer Winde (cionvcz-vuws ) feye. Weil aber diese Pflanzen fast ein hal-bes Seculum lang unter diesem Namen bekannt ge-wesen, so will ich solchen auch beybehalten, obgleichHerr Linnaus denselben in kiirzbiliz verwandelthat, da die alten Botanisten diese Pflanze Ktirzbi»jjs i'eruvjzriA genennet haben, woher denn auch ihrenglischer Name Klarvel of?eru gekommen. Seit-dem aber HerrDnnäus sie X^irzbilis genennet hat,ist dieser Name von Herrn Van Royen, Profes-sor der Botanic zu Leyden in verwandeltworden, weil sich ihre Blumen bey der Nacht offnen.
S. Lelirum.
Unsere zchende Sorte ^alminum ^fricznumkc.ist ausgelassen, und die ure ist in der neuenAusgabe zur zehenden geworden, die ,2re ZU»'i lten, u. s. f. so , daß in der neuen Ausgabenur 1 s. Gorren stehen.
G. 4 ,0. Col 1. l. von unten, ist noch hin^zuzuseyen: Diese Sorte wird selten über fünf odersechs Schuh hoch.
— Col. i. ist nach l. 1?. einzuschalten: Be?Auelesung dieser Pflanzen hat man darauf zu sehen,ob auch die Pfropfreisjer nicht abgestanden und nochgesund seyen: denn sind sie braun und welck, so trei^ben sie nicht; so, daß nur der Stamm bleibt, wel?cher von der gemeinen Sorte ist.
S. 451. Col. 2. ist nach l. z-. einzuschalten:Herr Linnäus hält diese Körte für eine Spielartdes gemeinen Jasmins, welche sich nur alleine durchdie Gi össe und Farbe ihrer Blumen unterscheidet'Zum Beweis hievon sagt er, daß wenn man siedurch Einleger oder Nebenschossen vermehre, sie all«?zeit zur gemeinen Sorte werde; hätte er aber da? aufAcht gegeben, daß alle diese Schossen vom Stammgetrieben werden, welcher allezeit von gemeintJasmin ist, und nicht von dem Pfropfreis, so wür/de er gefunden haben, daß er sich hier irre: dein»gegenwärtiqe ist unstreitig eine besondere Sorte?indem die Anzahl und Form der Blattei läppen, 5i6Abtheilungen des Kelches, und die verdrehtenmenblätlein, einen wirklichen Unterschied machen.
G. 4>2. Col. 1. ist nach l. iz. folgendersaz einzuschalten: Diese Sorte wird auch vielmalsdurch Abfäugunq der jungen Schossen, auf Stau/me des gemeinen gelben Jasmins vermehret.auf diese Weise erzielte Pflanzen aber wachsen nichtso starck als diejenigen, so ihren eigenen Stanin»haben, und überdem so pfleget der gemeine gelbeJasmin gerne viel Nebenschossen aus der Wurzelzu treiben, welches den Pflanzen kein gutes Anse«'hen macht, und wenn man diese Nebenschossen mchtbeständig hinwegnimmt, wenn sie hervorkommen/so entziehen sie den Pflanzen die Nahrung.
— — Ist der Absaz: Der Jasmin mitStei neichenblättern:e. also verändert: Der Jas>min mit Steineichenblättern ist von Herrn Lmnä?aus diesem Geschlecht herausgenommen, und zu dekQzm-tt-z des plumier unter dem Namengesetzet worden, welches ein alter Name ist, den vieleAutoren dem gemeinen Viburnum beygeleget haben?und dahin ist er auch von mir gesetzet worden.
S. 45z. Lol. 1. l. 19. von unren, ist folgetdes hinzuzusetzen: Herr Linnaus hat aus diese?Sorte ein besonderes Geschlecht unter dem Nam^gemachet, weil ihre Blumen des Nachtsabfallen, so, daß in den Orten, wo sie urspringlicvwächst , und die Pflanzen eine Menge Blumen bri^gen, der Boden unter ihnen vielmals alle Morge^mit Blumen bedecket ist, weswegen denn auchPflanze von einigen ^rbor rrilliz, der Trauerbaut^genennet worden.
G. 454- (Lol. I. l. 28. von unten, ist folge^de Veränderung zu machen: Dieses Glaehal^soll in der, an den botanischen Thermometerngezeigten, Ananaswärme gehalten werden.
S. 4ss. Tol. 2. ist dasjenige, was in uns^rer Übersetzung nach dem Absaz folget: Esben einige behauptet :e. weggelassen, in der neuen Ausgabe aber liest Man dafür folgend^ -
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