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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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143
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A wegen der Warme mehr ausdunsten, und die>rde jn den Topfen trockener wird, als in denen

im Gewächshaus stehen.

.Die Blätter dieser Pflanzen kommen um Mi-Aaelis zum Vorschein, und werden sieden bis achtsoll » jm Februar« zeigen sich die Blumen,Welche ohne Stiel, dichte am E lengel wachsen, der°ky sechs Zoll hoch wird. Diese Blumen habenwenig Schönheit; da sie aber zu einer solchen Jahrs-At zum Vorschein kommen, da es wenig andere-Blumen giebt, so kan man ihnen schon einen Plaz^räumen. Blätter und Blumen verwelcken imund hernach kan man die Topfe hinaus se-im Sommer aber, da die Zwiebeln ruken,WH man ihnen nur wenig Wassers geben. Die Zeit,Ue Wurzeln »u versetzcn ist im Iulio, ehe sie nochMsern treiben.

Den Saamen der ersten zwey Sorten hab ich

^ D. Hiob Saster, Mitgl. der K- G. aus Zu,

y'^ee in Holland erhalten, und ein Jahr nach dem

Aussäen desSaamens, brachten die Wurzeln Blu-nie».

S. Vmicko.

, S- Om-rkoxa.

lum.

'r^Lk.k.OZ^Z. S.po^anrkus.

Neue Züsäye.

Wenn man den Saamen dieser Pflanzen im Früh-es aussäet, bleibt er insgemein ein ganzes Jahrjn, Boden liegen, ehe die Pflanzen zum Vorschein^Mrnen, säet man ihn aber im Herbst, bald nach^ er reif geworden, wird er selten ausbleiben, undAtweder bald nach dem Aussäen, oder im folgendenprühling zum Vorschein kommen, weswegen ichb'eser Jahrszeit den Vorzug gebe.

,, Die sechste Sorte wird staudig, und dauert et-!^che Jahre, wenn man die Pflanzen im Winterverwahret: denn zu dieser Jahrszeit dauert sie in'/eyer Lufft nicht; doch will sie nur gegen die Kal-je verwahret seyn. Wenn man also diese PflanzenWinter in einen gemeinen Glastrog setzet, daihnen bey gelindem Wetter so viel frische Lufft^ben kan als möglich ist., so wachsen sie besser, als!^nn man selbige noch zärter halt. Man kan diese^vrte leichtlich durch abgeschnittene Zweiglein ver-ehren, welche, wenn man sie in einem der Som-mermonate in eine schattige Rabatte setzet, inuer-valb eines Monats oder sechs Wochen sich bewur-zln ; nachgekends kan sie in Topfe gepflanzet, undwie die alten Pflanzen gewartet werden.

-.Diese Sorte bringt vielmals reifen Saamen;!5,et man ihn aber im Herbst nicht aus, so gehet er»elten auf.

Der erste Absaz dieses Arrickels, ist vomT^ang also zu ändern : Alle Sorten des YsopenWerden entweder aus dem Saamen oder aus abge-rittenen Zweiglein gezogen. Zicket man sie :c.

^tach dem zwerren Absa? ist folgender ein-zuschalten : Alle <? orten des Floren sind sehr^verhafte Pflanzen, welche die Kalte unserer Win-er in freyer Lufft vettraaen, wenn man sie in einen/ockenen ungedunqten Boden sehet: denn wenn sie" tmem fetten Boden sieben, wachsn sie im S^om-""r sehr ftxch daher, und können der Kalte im Win-

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'4?

ter weniger widerstehen. Wenn also einige dieserPflanzen aus den Ritzen alter Mauern wachsen,wie vielmals geschiehet, so dauern sie die strengsteKalte aus, sind auch viel gewürzhafter, als die s>»in einen» fetten Boden wachsen.

Unter den neuen Scribenten:c.

Der folgende Absaz: S ie k'nnen aus demSaamen gezogen werden:c. »st ausgelassen.

I ^

In den Sorren zeige folgende Ver-änderung.

7. cum tczuamis cüii instar piloliz. k. A»

Flockenblume mit haarigen Schuppen.

8. myrs. squ^mosa czpire, mü^r. k?.v. 1^. Grosse schwarze Flockenblume, mit schuppi-gen, Kopf.

9. jäcxx nixr? cHpi>e. min^r k). L»

I'- Die kleinere schwarze Flockenblume, mit schup-pigem Kopf.

10. vul^srig Iscini^ta, iiore purpureo^l'oum. Ervsse Flockenblume.

I I. s/xcrk vujZaris lsciniztz. störe albo. I'ourn.Glosse Flockenblume, mit weisser Blume.

i!. i»tii?imo Izcinizto O. A. P.

Flockenblume mit dem breiten ausgekerbten Blat.

»z cinere» lzciniztA Dieses ist un-

sere funfzehende Sorte, und so folgen alle übri-ge Sorten unserer Übersetzung, so, daß unser,6re nunmehr die »4ke ist, u s. f Der Artickelselbst hat folgende Veränderung gelitten:

Die erste, zwente, siebende, achte, neunte, ze-hende, eitfte und zwölfte Evrte, sind Pflanzen vonschlechter Schönheit und geringem Nutzen Hinigedavon wachsen wild an den Seiten der Fussteige,fast in jedem Theil von Engeland, und sind in denFeldern ein beschwerliches Unkraut. Andere wach-sen in den Aeckern unter demGetrevde, und sindein eben so beschwerliches Unkraut; die erst? Sötteist in den meisten Wiesen so gemein , daß sie eine»grossen Theil des Bodens einnimmt, und demG-'aSsehr nachtheilig ist, weswegen sie alle gute HauS-halter ausrotten sollten. Um aber damit auf denWiesen fertig zu werden, mus man solches alleJahr zweymal vornehmen, nämlich im Früh'inzund im gerbst. da man denn alle Wurzeln mit demGrabscheid abstehen mus: denn da es beständigePflanzen sind, werden sie allezeit wieder hervorwachsen, wenn man die Wurzeln nicht unter denSchossen abschneidet, sollte man auch gleich diesealle Monate wegnehmen. Halt man aber die Wie-sen von diesen Pflanzen zwey bis drey Jahre rein,während welcher Zeit man hoffen kan, daß aller,oder auch der aröste Tbeil des Saamens, der et-wann ausgefallen seyn m'gte, aufgegangen ist, s»wird das Feld nachqehends mit qennger Mühe reingehalten werden können. Auf gleiche Weise so!lman auch mit diesen Wanzen verfahren, wenn siean den weiten der Fussteige oder an den Heckenwachsen. Denn wenn man sie nicht ausrottet, sswird der Saame, weil er aefiedert ist, vom WinVüber das Feld verführet werden, s», daß man dasFeld umsonst iätten würde, wenn die Hecken vollUnkrautes sind.

Nn 2 Die