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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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State des Absayes, jetziger Zeit wachsen:c.stehet nun folgender: Vorjetzo ist diese Pflanzein den englischen Gärten, wo man Sammtungenvon zarten Pflanzen hat, sehr gemein, und einigederselben sind bis auf eine Höhe von zwölf bis vier-zehen Schuhen angewachsen, auch haben viele der-selben geblühet; bisher aber ist in Engeland nochkeine Frucht von selbigen reif geworden.

S. 4Lol. 7. endiget sich der erste Absaznunmehr folgendermassen: gedruckt findet, da-her will ich nun zeigen wie sie zu ziehen seyen^ unddie darauf folgende sechs Sorten von Stern-hyacinthen sind ausgelassen, an ihrer Grarcaber stehet der Absa;: Die erste dieser Sorten:c.der Absa;: Die erste und zweyte Sorte der Stern-Hyacinthen :c. ist auch hinweggekommen, undstarr seiner liest man : Alle die verschiedenen Sor-ten :c.

S. 414. Col. l. l. 7. starr, als die ich das er-stemal erhalten, seye, als das erstemal, da ich siebekommen habe. Alles was in diesem Abjaz vonden Vvorren an : Und die Briefe :c. bis an dasj^nde stehet, ist weggelassen.

Der Boden, in welchem:c»

S> 4-4- Col. I. 4. 18. von unten, statt zehenZoll, sege; zwey Schuh tief»

- — l. lz. — -- starr, sieben bis achtZoll, seye: zehen oder zwölf Zoll, und in der fol-genden Zeile, starr, drey Zoll, drey oder vier»

— Col. 2. ist der zweyte Absaz, DieseBeeter:c. vom Anfang also zu andern: DieseBeete brauchen keiner fernern Besorgung, bis dieKalte strenger zu werden anfangt, da man denn et-was verfaulte Loh bey vier Zoll dick, über das Beetverbreiten soll, und wenn die Wege an jeder Seitedes Beetes, entweder mit verfaulter Loh, Mist oderSand angefüllet worden, so wird dadurch derFrostabgehalten, daß er nicht bis zu den Wurzeln drin-ge, und diese nicht verderben. Wenn aber die Win-ter recht strenge sind, so ist es auch gut etwas Erbs-stroh :c. am Ende dieses Absayes ist noch hin-zuzuseyen: Wenn man die Reiffen über dieseBeete gemachet hat, mus man die verfaulte Loh vonselbigen wegnehmen , wobey sorgfaltig Acht zu ge-ben,"daß man die Blatter der Hyacinthen nicht zer-drücke ooer beschädige, als welche um diese Zeitnebst dem Blumenstengel aus der Erde hervorzu-brechen anfangen. Daher soll man die Loh mit denHänden wegräumen, oder wenn man sich ja einigesWerckzeugcs dazu bedienet, hat man sich wohl inAcht zu nehmen.

Der S. 4'4. Col. 2. am Ende stehende Ab-sa; : Wann ihre Blumen:c. ist also verändert:Wenn ihre Blumen ganz verwelcket/ind, und dieSpitzen der Blatter ihre Farbe zu andern anfan-gen , mus man die Wurzeln sorgfältigst ^auehe-ben,wozu man sich eines schmalen Handspatleins,oder eines andern bequemen Instrumentes bedienet,und solches nennen die hollandischen Gärtner dasLichten. Wenn man solches vornimmt, mus dasInstrument vorsichtig an der Seite der Wurzel hin-eingestecket werden, ohne solche zu zerdrücken odersonst zu beschädigen, wobey man suchet solches unterdie Wurzel zu bringen. Wenn man sodenn dasInstrument an der einen Seite hebt, so werden dieFasern der Wurzel gehoben und von der Erde los-gemachet. Dieses aber geschiehet in der Absicht,

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um dadurch zu hindern , daß die Zwiebel aus derErde keine Nahrung mehr bekomme: denn wennsie zu dieser Jahrszeit zu viel Feuchtigkeit in sich z>^hen, so faulen sie vielmals wenn sie ausgehodenworden. Vierzehen Tage nachher, da dieses geschehen, soll man die Zweiglein völlig aushcben,und hernach die Erde der Beete wie ein Ackerbeet ^c.

S. 41s. Col. 1. l. 19. nach dem V?orr, wird,seye hin;n, und dieses nennen die holländischenGärtner die Rypheic, das Reifen , der Zwiebeln,weil auf diese Weise die Zwiebeln vest werden, unsihre äussere Schaale glatt und schön purpurfarb lft,da hingegen diejenigen Zwiebeln, welche man ung^stöhret stehen lasst, bis Blätter und Stengel völligverwelcket sind, gros und schwammicht aussehen,und aussen eine ganz blasse Schaale haben: denn essind die Stengel von viekn dieser Blumen sehr gros,undlenthalten viele Feuchtigkeit; lässt man aber solchein die Wurzeln zurück tretten, so werden ganz ,ge^wrs viele davon verderben. Wenn sie nun aber ausdiese Weise reif geworden, so nimmt man sie au»der Erde:c.

S. 415. Col. ?. l. 22. seye hinzu : Obgleichviele diese Wurzeln jährlich ausheben, so kan mansie doch, wenn das Beet für selbige wohl zubereitetworden, zwey Jahre unverletzt im Boden lassen,da denn die Zwiebeln im zweyten Jahr stärcker alsim ersten blühen werden. Diejenigen aber, welchesie zum Verkauf ziehen, heben alle Jahre solcheZwiebeln aus, so gros sind und zum Verkauf tau^gen; die Sezlinge aber und kleinen Zwiebel, lassensie insgemein zwey Jahre in dem Boden.

Der darauf folgende Absa; ist gleich Anfangsalso verändert: Die gemeine englischen Hyacin^then sind sehr dauerhafte Pflanzen, wie auch:c.

Die deedenlezren Absaye: Der peruvianischett-und , Doch mus ich noch:c. sind nebst dem, wasdarauf folget, weggelassen, doch ist folgendesan ihre Stelle gekommen:

Hier will ich auch noch zweyer oder dreyer Hya?einthensorten gedencken, welche seit kurzem vomVorgebürgder guten Hoffnung in die englischenGärten gekommen. Herr Vreynius hat in seinemproclrumus die Abbildung davon mitgetheilet, da^her will ich sie mit den Namen, so ihnen daselbstgegeben worden, anführen, ob sie gleich, vermogihres Charactere,von diesem Geschlecht abzusondernsind.

». orcliioiclcs ^fn'canus Müjorb^

5olius, Aorc coeruleo nizjore. lstrcyn. prvci. ll.?. 72. Der grosse zweyblätterige Hyacinth, so wiedas Knabenkraut aussiehet, mlt grosser blauerBlume.

2. tlvxcm'ruus orclijoiäer Hfricznuz mzjor bi-Lolius mzculztus, ilorc lulpbureo obsoletere. Ijreyn. Grosser^ africanischer Hyacinth, mitzwey gefleckten Blättern, und grosser verschösse^schwefelgelber Blume.

Z. orckioi^es zpkvlws terpentariu^

mzjor. (>. n. ?. Grosser schlangenartiger Hyacinthohne Blatter.

Diese Pflanzen sind zu zart in Engeland i"freyer Lufft zu wachsen, daher man sie in TvMpflanzen mus, so mit leichter, fetter Erde angefu!^let sind, und im Winter soll man selbige in eintes Gewächshaus, oder in ein Gla?haus setzen, ^in sehr mässlger Wärme gehalten wird. Im lezer"müssen die Pflanzen vffters begossen werden; wen