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wenn man andere Baume so das Laub fallen lassenversetzet : denn im Frühlina treibt dieser Baumbald.
Die folgenden Absätze haben keine Veränderunggelitten.
Starr des Abfayes, Die erste und dritte Sor?>5 lieft man nun folgenden: Dieses sind die^erstensorten, welche man insgemein um Londonbauet; ausser diesen dreyen aber, giebt es noch zweyandere Sorten, so in Engeland gebauet werden,neinlich die frühe, (rkc rzlk . ripc) und die nacken-de (n»ke^ Lzrley.) Die lezerewird manchinalenvle Franzosische genennet. Diese giebt sehr gutes-Lrod, treffliches Malz, und vermehret sich starck.
S. 4,08. Col. 1. l I«,. von nnren, ist folgen«ver Absäz einzuschalten : Es ist ein gar gemeinermhler der Pachter, daß sie ihre Felder mit allenForlen Getreyde gar zu starck besäen, da sie nichtErlegen, daß wann die Getreydwurzeln nahe bey-'ammen stehen, sie nicht Plaz genuq haben, mebre-^e Halme zutreiben, so, daß öfficrs eine Wurzel^cht mehr als zwey oder diey Halme hat; da hin»Hegen die Wurzeln , wenn sie weiter von einanderstunden , zehen bis zwölf, und, in einem guten Bo-^en, auch mehrere Halme haben würden. Ich ha-be bey siebenzig Gerstenhalme von einer Wurzel ge-ilet , welche in einem Garten, wo leichter aberjMt fetter Boden war, versetzet worden, und ver-miedene Versuche haben mich gelekret, daß wenn^an die Gerste früh in einen leichten Boden säet,'"lche nicht zu dick gesäet werden soll : denn wenn!^cm sie zwey oder dreymal mit der Walze überzie-ht, ehe sie noch Halmen treibet, so werden die Wur-An, wenn sie so gedrucket werden, eine grössereAenge von Halmen treiben, auch wird sich die^ä>se nicht so darinnen aufhalten, wie in der dickMeten Gerste, welche folglich viel hoher wächst"nd schwächere Halmen bekommet.
S. Col. 2. l, >z. ift folgende Verändes^3 zu machen : so, daß es besser ist, man säeble Gerste alleine, ohne etwas anderes darunter zuZischen, hernach wenn die Gerste hinweggeräumetWorden, ist das Feld frey, daß man etwas anders^rauffaen könne; alleine die Gewohnheit, mit demGetreyde Klee und andere Grasfvrten zu säen, istUnter den Pachtern so alt und gemein, daß nicht'vohl zu hoffen stehet, bey diesen Leuten, etwas, sofuhren Vorfahren schon eingeführet worden, wie-der abzubringen, ob man gleich mit vielen Exem-peln beweisen könnte, daß dieses Verfahren höchstUngereimt seye.
Statt des lezten Abfayes unserer Übersetzung,"kst man nunmeyr folgenden : Wenn die Ach-ten ihre rothe Farbe verliehren, und das StrohM wird, die Aehren aber abwärts hangen, ist esAeit die Gerste zu schneiden. In dem nördlichen^.keil von Engeland ernden sie ibre Gerste ein undMm selbige in Garben, wie man hier mit den^Leihen thut. da sie denn um die Hälffte weniqerA Körnern verliehren, auch ist es bequemer sie inFarben zu binden; wo aber viel Unkraut unter dem^etraide ist, gebet solches nicht wohl an, dieses^ver ereignet sich in den fetten Feldern um Londonlur gar zu offt, sonderlich bey nasser Wittenmq;
diesem Faü aber, mus man die Gerste im Feld/egen lassen, bis das Unkraut verwebet ist ; doch" sie bey nassem Wetter gerne auewachst, mus
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man sie ausschütteln, und allezeit nach einem aufden Regen folgenden schönen Tag umwenden, umsolches zu verhindern. Wenn man sie einsuyret,mus sie durchaus trocken seyn : denn wenn sie na6in Garben gebunden wird, schimmelt sie gerne, undist sie noch zu frisch, so verbrennet sie leiä tltch.Insgemein bringt ein Morgen dritthalb oder dreyviertel Gerste; doch weiß ich auch, daß er manch-malen viere gegeben.
G. 409. Col. 1. t. ,8. ist folgender AbfaZ»einzuschalten Die vierte, fünfte und sechste Sor-te wachsen nicht urspringlich in Engeland, sondert?in Frankreich und Italien, von wannen ihrSaa-me zu uns gebracht worden, und die Pflanzen wer-den in den Krautergarten um der Mannigfaltigkeitwillen gehalten. Sie sind aber Pflanzen von s: lech«ter Schönheit, und werden deswegen selten in an-dern Gärten gezogen.
Hierauf folgt der S. 40«». Col. l. 1. ste-hende Absa;, welcher im Anfang also verän-dert ist: Die siebende, achte, neunte, zehende,eilfte, zwölfte, dreschende, vie^zebende und üch-zehende Sorte hat Herr Tourneforr in der Levan-te entdecket:c.
Hierauf folgen unsere zwev Absätze: Sie kön-nen alle:c. und Die erste und dritte Sorte, zc»der lczre aber : Sie werden auch aus dem Saasmen n. ist ausgelassen.
Der Lharacrer ist nunmehr folgendermaßenverändert:
Er hat mannliche und lveibliche Dlumen ani«iner pflanze. Die männlichen Blumen beste-hen aus einem Slätleln, welches trichterför-mig ist, und eine lange krumme Röhre har;diest breirrr stch oben aus, und ist daselbst ein»rvenig eingejchnitten lind in zwölf Theile ge-rheilet. Unten in der Röhre sind verschiedenekurze Läden, welche beysammen stehen. Diegelblichen Blumen haben mir den männlichen»einerley Horm, aber keine Läden, in ihrerN'tirce aber siyec der kurze, runde, zusammen-gedruckte Scempfel, der hernach zu einer run-den Frucht wird, so an beeden Enden einge-druckr ist, Zwölf riefe Furchen und eben so vielZellen har, in deren seder ein runder, plarrerSaame enthalten. IlVenn die Frucht reif ist,offner ste sich mit Gewalt, da denn derme herausspringec.
S. 4'v- Lol. 2. l. »i. ist nach dem V^ort,flüsset, hinzuzliseyen: Dieser Safft ist sehr scharssund fressend.
— l. 14. nach dem 'tvorr, entzwey, isthinzuzusetzen: weswegen er von den vorigen Scri-benten >vrbor crepit-nz, d. i. der Farzbaum genen-net worden, und dadurch ic.
S. 410. Col. ». ist der Abfaz: Sie wird alsodurch den Saamen:c. vom Anfang also verän-dert : Sie wird aus dem Saamen gezogen, denman bald im Frühling in Töpfe säen soll, so mitleichter fetter Erde angefüllet sind, und die man mein Lohbeet einaräbt. Wann der Saame frisch ist,werden die Pflanzen innerhalb fünf Wochen nachdem Aussäen zum Vorschein kommen, da man siedenn sorgfältig »atten, und öffters begieffen soll»Da die Pflanzen starck wachsen werden :c.
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