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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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139
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K,? ^ die Rabatte, worein man sie pflanzet, eine>ge vvnSchmt mache, um ihr Sencken zu verhin-Dieses soll in einen? leichten Boden allezeitsMehen ^ in einem fetten aber ist dergleichen Vor-, weil sie sich in einem solchen nicht

Kk5k>xkl8.

Neue Oorttn»

d mzritimz znKulkifoüä inean^. Insl.

Der an der See tvachsende, schmalblätterigSraue Nachtveii.

5Ix8i>en.i8 follis mulriii6iz. ?Ior. Der'»yrliche Frauenveil, mit sehr schmalen Schoten.

h k-s?.5??Kls lurez, iilicjujz slri'Aiiszmiz. Inl^.ken^' Frauenveil, mit sehr schmalen Schv-

^c5i>^ki5 zllittin reclolens. ^lc»r. Fran-^veil der wie Knoblauch riecht, insgemein Knob-'^uchkraut.

^4. l^cs?kk(is leucoii folic, ierrzto, iilicZuz czuz»'inü. K. Frauenveil Mit dem Levcoien-und viereckichter Schote,.is. mzririnz lzrifoliz, iiliczuz tn'cus»

p'äi. lnN> 8.. tt. Breitblätteriger an der See wach-ender Frauenveil, mit dreyspjtziger Schote.

. Der Absaß S. 424. Col. 2. Es Siebt noch"'tle:e. ist ausgelassen, und der Zirrickcl fangrdem darauf folgenden: Die sieben ersten^»rten ic. -an: Die achte, eilfte, vierzehende und^fzehende Sorte sind niederige, jährliche Pflan-ien von germger Schönheit, und werden also sel-als nur in Krautergärten gehalten. Man kanentweder im Frühling oder Herbst, in eine Ra-nkte von leichter Erde saeN, wo sie bleiben sollen 5An sie vertragen das Versetzen nicht wohl. Die^rbstpflanM wachsen vielstärcker, als die? so^manFrühling säet, und wenn man den reifen Saa-von dieseil ausfallen last, so qehen die Pflanzenund haben keiner andern Wart nothig, alsman sie vom Unkraut rein halte.

Die zwölfte Sorte ist eine beständige Pflanze,j ^l sie aber nicht schön ist, räumt man ihr seltenden Garten einen Plaz ein.

^.Hie dreyzehendeSorte wachst an den Seiten der^aben, und in schattigen Waldern, in den mei-utn Theilen von Kngeland wild, und da sie seitkttnger Aeit viel zur Arzeney gebraucht wird, kabesie hier mit angeführet. Es ist eine zweyjähri-^ Pflanze, wel6)e bald verdirbt, wenn ihr Saa-reif geworden.

Die «ilste Sorte ist eine sehr niederige Pflanze,Stiche als eine Einfassung, oder auch in die Rabat-ten des Blumengartens gesäet werden kan, wie die»l»erglychnis, der Venusspiegel und andere niede-re, jährliche Pflanzen insgemein gezgen werden,die Rabatten im Herbst damit auszuzieren,?°enl! die meisten andern B'umen vorbey sind, umWelcher Ursache willen diese Sorte mit Recht in Ach-stehet. Den Saamen kan man im April oder'ay , damit er spat blühe. Die beste Manier^ diese Pflanze in ihrer grösten VollkommenheitU ^5^? bestehet darinnen, daß man den SaamenMckweis, im August in die Rabatten an warmendi? ?>vo" ^ ^ bald darauf aufgehen, und«r/pflanzen aenugsam erstarcken werden, um die^'te auszustehen; im sollenden Frühling aber wer-

den sie viel grössere Blumen s bringen, als die so imFrühling aufgehen.

Die neunte Sorte:c. Dieser 2lbsä; stehet munserer Uberseyting S. 4^>5 ^ol. i. t. ! . von»mren, und darauf kommet folgender neuerAbsa;:

Die Blumen dieser Sorte sind stkr klein Nnd vokFarbe weiß, daher sie dann ein schlechtes Ansch-khaben; bey Nacht aber riechen sie sebr an -enei- m, wes-wegen sie von vielen in den Gärten gezogen werden;einige aber pflanzen sie auch in Töpfe, um sie desAbends wegen des guten Geruchs, in ihre Zmimetzu setzen.

»Itt!8cV8. V,'lc"v5 5eeäecl Die Pap-

pel mit klebrichten Saamen.

Ehedem wurde die Alt'ee also genennet, weil abetbey den neuern Botanisten der Name U l>TZdics<mGeschlecht mehr beygeleget wurde, ist l-likifcu^ ganzabgekommen, bis ihn Herr Linnaus diesem Ge-schlecht gegeben hat ; doch hat er demselben HerrnTourneforrs Geschlecht, die Xermi» beygesetzet,welches aber, wenn man die Frucht zum Charactetmitnimmt, keineswegs damit übereil,kommet.

Der Cbaracrer ist:

Die Vluttie ist eine Pappelarr; die Dlumen-blärleinstndunrcn zujammengedrehcr, und u«nsgeben die Säule, so in der ältere ist, ganz ge»nau. Die 25lume har einm gedoppe'lnn Relcb,der äussere bcstchel aus verschiedenen scdinalcnBlariein, der innere »?ber ai-s eineni, so obenin fünf Theile zerjchnirren ist. Der Srempfetwird nacbgehcnds zu einer rundlichten ^ruciir^die fünf Zellen har, deren jede ein Saanienkort»enrbalt, und die ganze Frucht ist mir einemweichen, marckichren Fleisch gleich einer ^?Lrn«umgeben.

Uns ist nur eine Sorre von diesem Geschlechtbekannt.

Ulölzcuz foliis cvräari« creNatig, Zln^uli'; jzkL-rzlibus solitzrüs pzrvjs. I in ^c>rr ' btf.

vifcus oder die Pappel mit dem klebrichten Saa-men.

Sie wird in Angeland zwölfbis vierzehen Schuhhoch; aber in Iamaica und iu andern Tbeilen vokrvestindien, wo sie urspringlich Wa6)st, wird siezu einer zwanzig Schuh hohen Staude. Am Endewo die Zweige ansitzen, wachsen die Blumen ein-zeln an den Stielen der Blätter. E ie sind schönscharlachfarb ; da aber die Blumenblätleln zusam-men gewickelt sind, so breiten sie sich niemalen aus?sondern sind geschlossen, und umgeben die-Saultder Fäden genau, welche über die BlvMenblä'leitthervorraget. Wenn die Blume vorbey ist, wirdder Steinpfel zu einer runden sleis» ichten Beere,so rother Farbe ist und das Saamengehause ent-halt.

Diese Pflanze kan lei^t du^ch abgeschnitteneAweiglein vermehret werde -, welche man in einemder Sommermonate in Töpfe plauzet < so mit leich-ter fetter Erde angefüllet sind, und in ein maßigesMistbeet einqrabt, wo sie bey der Taaeshitze, solange bis sie sich bewurzelt haben, im Schatten ge-halten werden müssen, und wenn sie gehörig begos-sen werden, wird solches sechs Wochen nach demEinpflanzen geschehen seyn, ein Monat darnach aber,werden die Zweiglein Wurzeln genug baben, umhersetzet werden zu können, da man denn jede in ei-Mm 2 »,en