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Saamen im Frühling säen. Um die MilleU.Merzeniist es eine gute Zeit, wenn günstige-ivttterung ist.
,, ?75. Col. l. 20. ist nach, es gut ist, hin-iuzuieyen: mit dem Grassaamen etwa? weissen,^.er hollandischen Klee zu saen; welcher eine be-itandige Pflanze ist, sich nahe am Boden ausbrei-tet, und aus jedem Knoten Wurzeln treibet , auch^ker allen den dichtesten Rasen machet; für dasz^lel) aber das angenehmste Futter giebt, so , daß^enn man aus einem Stuck Landes eine Weidewachen will, man allezeit sechs oder acht Pfundvvn diesem Saamen auf jeden Morgen säen soll.
. ??s. Col. i. ist nach dem Absaz : Wann^folgenden Frühling ic. folgendes einzuschalten:eigentliche Besorgung der Weiden, verstehetAün unter allen Stücken des Feldbaues am wenig-en die Pachters haben sich uiemalen darum be-Wummert, indem sie sich den Ackerbau mehr angele-seyn lassen; obschon der ihnen daraus zuwa.h-icnde Profit seit einigen Jahren so groö eben nichtgewesen, daß sie, solchen so starck zu treiben, hät-angefrischet werden sollen, und diese Leute, le-niemalen eine Weide an, als nur etwann auf?A3at)re lang, und wenn diese verflossen, um-s^ugen sie solche wieder, um sie mit Getreide zu
besäen.
Sie pflegen insgemein LülchgraS und^Klee mitferste saen, wenn sie vorhaben , das Feld bra-^e lieqen zu lassen; oder manchmalen säen sie auchj'ur Klee und Graß, und es ist nicht wohl mvglich,b>ese Leute ihres Feklers zu überführen, den fiebe-ren, wenn sie Getreide mit ihrem Gras säen, in,vem sie dafür halten, es seye deswegen nnzlich, weilGras dadurch beschattet werde; bedencken aberMt dabey, wie sehr dem Gras das Getreide dieWahrung benehme; daher es denn auch umsonst istwr diese Leute zu schreiben, indem sie sich weder durchGrunde noch Erfahrung belehren lassen, und ihren^lten Gewohnheiten so starck anhangen, daß sie?urch nichts davon abzubringen sind ; da aber die-'hr Feldbau die Umstände der Pachtet sehr ver-zimmert hat, und die Ländereyen den Eigenthums-Aren täglich heimfallen: so sollten sie auf dieses^>tuck des Feldbaues vornehmlich Acht haben, zu-^alen da solches viel weniger Unkosten machet: dennWeide zu warten sind wenige Hände genug;" hingegen das Säendes Getreides viele Unkosten^fordert, der davon zu erwartende Nutzen aber sehr?ugewis ist; schlägt aber auch die Saat an, undGetreide ist wohlfeil, so wird der Eigner, wenn^ seine Arbeit bezahlet bekommen, sonst wenig Ge-^nst haben, wenn der Überschlag recht gemachetArd. Hierinnen aber betrügen sich die meistenSerren, und glauben offlers sie gewinnen durch das.verpachten, da sie wohl das, was ihnen ihr LandAen sollte, völlig verliehren. Wollen sie nun^!o der Unordnung, die aus dieser Art des Feldbau-^ entstehet, vorkommen, so ist am besten, sie Nia-mey aus ihrem Land so viel Weiden als möglich,wenn sie Schaase darauf weiden und fütternU>en, sie ,yxnjg Unkosten, und doch einen sichernprosit haben werden.
> dem Charaerer stnd die Worte : und mit""er Kappe oder Haube bedecket sind, weggelassen.
5.^- ?78. Col. I. l. 5l» von unren, seye stak!""Mist, Herbst.
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S. ?75i. Col. 2. l. »O. ist nach den Worten: da-bey aber Acht habe, folgende Aenderung zu ma-chen: daß man nicht zu viel tzrde von den Wur-zeln wegnehme, hernach gräbt man die Töpfe indas neue Beet ein, und in diesem kan man sie einMonat länger halten ; dieselben wenn es nöthig istbemessen, und ihnen uach Beschaffenheit der war-men Witterung Lufft geben; sodenn können sie indas Glashaus gebracht werden, wo man sie fürder Nachtkälte und starckem Regen verwahren kan;bey diesen Umstanden werden sie viele Blumen briiugen, und auch sehr wohl reifen Eaamen tragen.In» Herbst verderben sie so bald, als ihre Fruchtreif geworden.
S. ??y. Col. i. l. 4. ist hinzuzusetzen: derKclch dieser Pflanze siehet nezförmig aus, und da ersich über die Blumcublätlein erstreckt, scheinen dieBiumen mit einem Hut bedecket zu seyn, diesesaber hat zu der Benennung, Liebe im Nebet, Ge-legenheit gegeben. Dieser Kclch bleibt, und um-giebt hernach die Frucht.
S. Z8o. Col. l. l. soll es heissen, wie beyder achten und neunten Sorte gezeigtt worden, wasdarauf folget, ist in der neuen Ausgabe aus-gelassen, und der folgende Absaz fängt also an:
Dieses sind alle die Sorten der Passionsblume,so ich bisjetzo in den englischen Garten beobachtetbabe, wiewohl in den Büchern guter Bolanisten,so in Westindien herum gereiset sind, einige andereSorten beschrieben werden, von weichen ich abernichts gehöret habe, daß sie sollten nach Europagebracht worden seyn. Dasjenige was HerrÄrad-ley saget:c.
S. z8o. Col. i. l. 22. von unren, sind dieWorte: Dieses aber haben sie niemalen, bis zuEnde himveggelassen.
GRAS.
S. Z8v. Col. l. 27. von unren, ist nochhinzuzusetzen: Wenn man aber in den Gärteneine Ebene oder einen Weg mit Gras besäet, sollman allezeit ein gutes Theil weissen, oder hollän-dischen Kleesaamen dazunehmen: denn dadurchbekommt man viel ehender einen schonen Nasen, alsvon andern Gras, auch bleibt er besser grün, alssonst eine Graösorte.
Neue Zusaye.
Insgemein pflegt man ^ wenn man die Gärtenmit Rasen beleget, den Poden unter dem Rasen,entweder mit Sand oder schlechter Erde oben zu be>«decken, und dieses geschiehet in der Absicht, dasGras schon zu erhalten, und zu hindern, daß esnicht zu frech wachse. Dieses gehet nun zwar in ei-nem recht fetten Boden sehr wohl an, nicht aber ineinem schlechten oder mittelmäßigen: denn an Ortenwo dergleichen Boden ist, wird das Gras bald ab-nehmen und Fleckweis abstehen.
Wenn man den Rasen aus einer Weide oderaus einer andern Gegend nimmt, so hat man da-rauf zu sehen, daß er rein, nicht aber voll Unkrautseye: denn es würde eine sehr beschwerliche Arbeitseyn, solches auszureuten, wenn der Rase schongeleger worden, und sollte man es auch gleich indas Werck richten, so wird doch das Gras niema-len ein feines Ansehen haben.
Leget man irgendwo Rasen, in der Absicht, daßer etliche Jahre lang, ohne einer Verneuerung no-thig ju haben, dauern soll, so soll man selbigen alle-Hh 2 jeit