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so oben in drey Theile gerhcilee ist. Der innere verschiedenen andern warmen Ländern. Sie wä
bestehet aus einem Dlar, welches in fünfThei, funfzehen und mehr Schuh hoch, und wird t)vlM
le zerschnitten ist, und sich becherförmig öft- Die Pflanzen dauern etliche Jahre. Sie wird i»
ner. Die Olume har fünf Äla'riein, die unken verschiedenen Inseln von America, und auch
mit einander vereiniget sind , die Form eines Ägypten gebauet; aber die Wolle ist nicht so
Herzens haben, und sich nach Arr der Pappeln wie die von der zweyten Sorte, und verdienet als»
öffnet. Mirren in der Slume sizr eine Säule? nicht gebauet zu werden, wo man die andere habe»
so oben mir Faden bedecker ist, die den Srem- kan, welche bereits in Menge in Sudcarolina Z"
pfel umgeben, der hernach zu einer rundlichren finden ist , und also von daher leicht anzuschaffen
Schöre wird , und vier Lacher bar, rvorinnen wäre.
^.schi-d°n- in der rv-lle ft-ck-nd- Alle diese S°r-e» sind sehr zarte Psian.en, M»
Saamen enthalten sind. wachsen atsv in freyer Luft't in Lngeland nicht; doch
Die Sorten sind: werden sie öffters tn Kunstgarten um der Mannig^
^ - i . ^ faltigkeil willen gesäet. Die beeden ersten Sorten
ÄanmwM. ,"»>gu-x-rm„. reiffen Eaamen, W.M ma»
Gemeine jährliche Zaumwclle. selbigen bald im Frühling in ein gutes Mistbeet
2. ciossvl-mn fol»« p-»Im,r>8, scptem- anßuk» säet, und wenn die Pflanzen aufgegangen, sezt man
ris, ramis p-,tuiis kirsuti«. Indianische Baumwolle jede in einen besondern Topf, und gräbt sie in ein
mit grünen Saamen. Lohbeet ein, um sie zu treiben; wenn sie aber zu hoch
z. (;<,5SVI>IUN czuie ereÄc», srbordo» America^ geworden, daß sie nicht mehr im GlastrogPlaz
Nische Baumwolle. ben, bringt man sie in das Lohbeet des Glashauses,
Die erste Sorte ist die gemeine Baumwolle aus
° SZlL und' b.» Mi. im Ii ^Sel-
sk ^>°Hüb?a>?inÄae^ ,^m!d «i« "sw«°al«'di^si>^n°Ost/
Man säet sie aber alle 3«)--, indem die Pflauje» sich kc7n?H"ffmmg m^en^d^
allezeit, bald darauf wenn sie reif worden, verd^r- Vollkommenheit kommen sollten ^oten ö
ben. Es wird diese Pflanze bey zwey Schuh hoch, ^ mmen jollten.^
und oben treibet sie etliche Seitenzweige, welche Die staudlge Baumwolle wachst leichtlich au»
Blumen u«d Früchte bringen. Die Schotten die- dem Saamen, wenn man ihn in ein gutes Mistbeet
ser Baumwolle sind nicht grosser als eine Musealen? <aet, und wenn solches bald im Frühling geschiehet,
nus, und enthalten nur wenig Wolle. Und selbige so wie bey den vorigen Sorten gezeigt/
Mch «nrapa «brach! w.rdem Sie ist ch-V '.Ls°n!^al^
eine jährliche Pflanze, welche bald verdirbt, wann und nach im Auyuft ?./
diese Sorte viel mehr als die meisten andern träget, ^ ^und die Wolle ist viel feiner. Diesemnach sollten
-!!^ufM^NUNmd«S«^ „ f--leb. von dieser Vattnng gar Mer>.y S°r..-,bä7e)m.7^ss.m sÄn', ^d Ma sie in
^ab- anzeige; sondern ich will mir nur die Freykeit neh^
gehet, dah sie zweymai meyr ms vcr enugen ^lah- men, ennae derieniaen Sorten anzusübrenren kostet, so werden wenig Dinge den Wanzern s»
viel, a s diese feine Baumwollensorte, eintragen. den Feldern und Garten, aus andern Landern ei»'
Diese Sorte ist leicht durch ihren Saamen zu geführet worden.
«merstdeiden, welcher grün ist, da hingegen die an- ^
dern Sorten alle einen schwarzen Saamen haben; Der z f. 5?orre ihr Nam» ist also verändert,
auch macht oie Grosse der Schoten einen Unterschied, z s. pzmcnlarum zquzricum ?knl<
weil sie grosser als an den andern sind; uberdem ist <üz temine, folio v-rieezro. lnli. k tt. Gestre^
die Wolle viel feiner. Die Blumen dieser Sorte tes Gras, oder Landgras,
sind gros, blasschwefelgclb, und fallen etwas in das ^ ^
Weisse. Unten ist an jedem Blätlein ein grosser ^"^e 5?srre.
purpurfarber Flecken, so , daß sie ein feines Anst- z6. cKÄylon «sculentum. L. v. ?.
hen maä en, wenn sie offen sind. Mannagraß.
Die dritte Sorte wachst häuffig in den meisten S. ,74. Col. 2. l. ?s. ist hinzuzusetzen : ^
Inseln von America, wit auch in Egypren, und aber dieses im Herbst nicht geschehet, kan, mas wa»