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4. flc>riliu8 verticillstis, folÜZ
kivr-i'lbuz orbicul^ci;!. I^in l-lcirt. (Il?t?. Drachett-kops mit Blumen, so wirtelweis wachsen, an wel-chen die obern Blatter rund sind, insgemein dieorientalische moldauische Balsamstaude mit Wei-deiwlattern.
s. ssoribi.!5 verticillsriZ, brzc-
rei« c-kioii^iz, sci i-Zturis spinol>5, f«ül8 lvmeiio.si8. s-iorr. 0 lal. Drachenkopf mit Blumen/so wir-telweis wachsen, dessen kleine Blatter unter denBlumen ausgezac't sind , und sich in Stacheln en-digen , mit wollichten Blattern, insgemein orien-talische moldauische Balsamstaude.
!)k^co<7x>'n>i.a>i k-oribus verticillzki'5, brzAeisc»bl nZi<; ovzris inlexerrimiz, coro!j>5 mul-
tk 'ties mzjc>ridu5. I-Iorr Drachenkopf mit
Blumen, so wirtelweis wachsen, dessen kleine Blat-ter unter den Blumen länglich^ und ganz sind, dieBlumen aber den Kelch an Grosse viel übertreffen.
7. I)k4cc>ckl>n.^i.> n floribus vcrcicillsris, brzc-teis »klonZis inteA?i-rimis corollis vix calicem
zequautidus^ ttort. vplal. Drachenkopf mit Blu-men so wirtelweis wachsen, woran die kleinen Blat-lein langlicht und ganz, und die Blumen dem Kelchgleich sind.
8. l)i>^coc5?n^i.c>>i koliis ovzriz crei,st,'8 ct ru»xvliz, tioribuL ver:ic;llAt>8, pLiliculii ilorum lon-xistnniz. Drachenkopf mit eytörmigen, rauen ge-kerbten Blättern, und Blumen die auf langenStielen wktelwcis wachsen.
Die erste Sorte wachst urspringlich in Nord-america, in den Waldern und an den Seiten derFlüsse. Diese Sorte wird bey anderthalb Schuhhoch, und tragt ibre Purpurfarbe Blumen am En-de der Stengel in Achren. Es Ist eine bestandigeWanze, so in freyer Lufft fortkommet; aber einennassen Boden baden will, oder in trockenem Wet-ter gehörig begossen werden mus, sonst schrum-pfen die Blatter zusammen, und die Blumen ma-chen sodeim ein schlechtes Ansehen. Weil es einedauerhafte Pflanze ist, kan man ihr in dem Garteneinen Plaz einräumen, denn sie kriechet nicht,nimmtauch nicht viel Plaz ein. Sie blühet im Zulio,und fahret fort zu blühen, bis um die Mitte oderzu Snde des Augusts, und kan im Herbst durchTeilung der Wurzel fortgepflanzet werden.
Die zweyte Sorte wachst in den canarischenInseln, und ist schon lange in den Garten. Die„ Gärtner nennen sie insgemein den Qaljam von Gi-lead, wegen des starcken harzichen Geruchs den dieVl ' tter von sich geben, wenn man sie zwischen denFingern reibt. Es ist eine beständige Pflanze, dieman insgemein im Gewächshaus hält; in gelindemWetter aber kommen die Pflanzen auch ausserhalbdesselben fort, wem, sie in einer warmen Rabattestehen ; diejenigen Pflanzen aber, so man in To-pfen balt , treiben viel besser, wenn man sie untereine Einfassung setzet, als wenn sie im Gewächshaussieben . wo sie gerne schwächlich werden : denn siemüssen so viel möglich, bey gelindem Wetter fre?eLvfft haben, und wollen mir gegen die strenge Käl-te verwahret seyn. Man kan sie aus dem Saa-men oder abgeschnittenen Zweiglein ziehen; welche,ivenn sie im Sommer, in eine schattige Rabatteaek'het wrden. sogleich sich bewurzeln, und eineÄt'enae solcher Psanzen geben, so ihre Wurzelnhadcn.
Die achte Sorte ist eine beständige Pflanze. Siewächst urspringlich in der Tarrarey, aus welcher
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seit kurzem der Gaame nach England gebrachtworden. Diese Sorte wird dritthalb Sc! uk boch,und hat viele Aeste, welche mit Blatte?» besetzetsind, so den Deronienblarccrn gleichen, aber rutuder ausfallen. Die Blumen wachsen, wo dieBlätter ansitzen, längs: den Stengeln, und da kom>men insgemein zwey kleine Büschel, wovon jederauf nnem langen Stiel stebet , aus jedem Knoten.Die Blumen sind blau , und baden , so wie diegan-ze Pflanze, einen starcken gewürzhaften Geruch,wenn man sie reibt Diese Pflanzen blühen beydrey Monate lang , und verdienen deswegen imGarten einen Plaz, sonderlich da sie so dauerhaftsind, daß sie in iedem Plaz und Boden wachsen.Man kan sie aus dem Saamen ziehen, welcher inMenge wächst, und dieser kan entweder so bald erreis ist, oder im Frübling, in eine Rabatte von ge-meiner Erde gesäet werden. Diejenigen Pflanzen,so im Herbst aufgeben, werden im folgenden Som-mer bl'chen; die aber, so im Frühling gelaet wer-den, blüben erst im zweyten Jahr. Die Wurzelndauern etliche Jahr, und können im Herbst gethei-lt! werden.
Die dritte Sorte wächst urspringlich in derMoldau, und ist schon lange in den Kräutergärtwgehalten worden. Es ist eine jährliche Pflanze/deren Saame im Frühling, in die Rabatten, wl>sie bleiben sollen, fleckweis gesäet werden kan , vondieser Sorte giebt es auch eine Varietät mit weis-sen Blumeu, welche in den Earten sehr gemeinist. Diese Pflanzen haben einen starcken Geruch,wenn man sie reibt.
Die vierte und fünfte Sorte hat Herr Tourne-forr in den Inseln des Archipelagi entdecket, undden Saamen davon nach Paris in den KöniglichenGarten gesendet; und von da ist er in verschiedeneeuropäische Kunstgärten gekommen. Die vierteSorte hat sehr kleine Blumen, so von geringemAnsehen sind, weswegen mau sie auch selten ziehet;die fünfte Sorte aber verdienet einen Plaz, wegendes feinen AnleheuS, so ihre Blumen während ih-rer Dauer machen, welche sich fast auf zwey Mo-nate erstrecket.
Die sechste und siebende Sorte wachsen urspring-lich in der Carrarcy , und sind seit kurzem in dieenglischen Gärten gekommen. Sie sind beedejährliche Pfianzen, welche auf eben die Weise, durchAussäung des E aamens fortgepflanzet werden, wiebey den vorigen Sorten gezeiget worden. Diesechste Sorte verdienet einen Plaz in guten Garten?die siebende aber ist eine Pflanze von geringer Schottheit.
Neue Sorte.
i f. Vk4cunoui.i?z ^mericznu! 5czn6ens, tolii'5ÄMPÜ8 perf^r»ri8. Kriechende americanische Dra^chenwnrzel, mit breiten durchlöcherten Blättern.
G. 2 8. Col. 1. ist vor der i^ten Linie vonunten , folgender Absa; einzuschalten : Dievierte und fünfte Sorte wachsen urspringlich inVirginien und einigen nördlichen Theilen von Ame"rica, und sind daber dauerhast genug die Kälte vo"Engeland, in freyer Lufft zu vertragen; sie liebe"aber einen nassen Boden, und schattigen Ort.
Der darauf folgende Absa; : Die fünfte Ul^folgende Sorten:e ist vom Anfang also verän-dert : Alle die andern Sorten der Drachenwurj,sind sehr zarte Pflanzen:e.
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