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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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^cnn man den Saamcn dieser Pflanzen nicht im^erb!' >ae.. gehe: er feilen auf.

VOOVN^.

Der Character ist:

Der Aelch der Blume bestehet aus einem^laclein, so in drey eyformige Chcile zerschr.ics^en ist. Die Blume hat keine Blaclein, in derQuitte des Reiches aber sizt ein dreyeckichrer^reinpfe!, der nac acht kurzen Laden umge-ben ist. Dieser wird nachgehends zu einer anf-Zerriebenen Schöre, welche drey Ecken over^il^gel har, und in drey Fächer gerheiler ist, inderen jedem einer oder zwey runde, harre Saa-stecken.

Zur Zeit ist uns nur eine Sorte von dieierPflan-ie bekannt, welche sibon lange in einigen guten^äutergärten gehalten worden , und D. Pluke-unter dem )?amm ! riopceri^, nach ihm aber^er Pater piumier unter dem von 8rApby!c>^cli-, als zu welchem Geschlecht er sie wegen derAchnlichkeit der Frucht gesetzet, beschrieben hat.Mril sie aber durch die Blume von selbiger unter-Vleden ist, so bat Herr Linnaus, dem RembercDodH„^^s^ Ehren, welcher ein berühmter Bo-^nist gewesen, ein Geschlecht unter desselben Na-daraus gemachet.

l.i.1 »orc. t'lii?. Insgemein tto?-^e. Der Hopfenbaum.

.Diese Pflanze wächst ursprünglich in den warmentheilen von 2in:erica , woselbst sie achtzehen bisRanzig Schuk hoch wird. Die Aeste wachsenSröstenthe'.is aufrecht, und sind mit Blättern be-^ezt, die der Form nach den Lorbeerblattern in et-tvas gleich sehen, aber schmaler sind. Sie habeneine hellgrüne Farbe, sind voll Adern, und nicht sodick als die Lorbeerblatter. Die Einwohner der Jn-mn haben diese Pflanze den Hopfenbaum genennet,Wegen der Aednlichkeit, welche, ihrer Meynung!M), die Blasen desselben mit dem Hopfen haben.

verschiedenen europäischen Gärten, wo man^ese Pflanze gehalten hat, ist sie für den wahren,^-hee gezeiget worden, womit sie gar keine Aehn-«chkeit hat; doch solches lassen sich nur diejenigenFreden, welche von den Pflanzen wenig Kenntnishaben.

Der Saame dieses Baumes wird offters ausAmerica zu uns gebracht, und die Pflanzen gehen«ehr wohl auf, wenn man den Saamen in ein gu-

Mstbeet säet. Im ersten Jahr wachsen sie auchpeinlich starck, verderben aber gar gerne im eichenÄmter, sonderlich wenn man sie zu zärtlich halt.Daher soll man sie im Somme! nach und nach ab-warten, und wenn man sie im Winter in ein mäßi-ges Glashaus setzet, werden sie besser, als in gröl-itter Hjtze fortkommen.

vQklä. Hier wird der Leser auf 5olicl^c> et^chonna verwiesen. <

DOkneniv

S. 267. Lol. 1. l. 16. nach dem Wort glei-chen, ftye: aber kleiner sind.

vvkvcnivxi.

Der Character ist also verändert:

Der Reich der Blume bestehet aus einem^ärlem, ist röhrichr, und in fünf gleiche Thei-le Zerschnitten. Dir Blume ist eine Papili-

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onsblume, deren Lahne senckrcchr herzförmigist, die Flügel sind lung, und der I>ic! kurz.vl)enn die Blume vorbey, wird der Sumpfe!zu einer runden spitzigen Schöre, die sich ZUbeeden St iren offner, und nur ein Lach hat, wo?rinnen eines oder zweySaamenkörner liegen.

Die Sorten sind:

5. foliis ljii>ir^riü iel^libus. I-in»

llloi-r. (.liss. Staudenklee von ^'ionrpellier, mitzertheilten Blättern, so dichte an den Zweigen wach"sen.

2. Onincxiuw foliis iiniplicikus ovsti«. k^Ior.

Staudenkl e von Montpellier, mit ein-zelnen eyförmigen Blättern.

Die erste Sorte ist eine niederige Staude, si>vier bis fünf Schuh hoch wird, und viele unregel-mäßige Zweige hat, die sehr i-ünne, und auch mitkleinen zertheilten Blattern bin und wieder besetzetsinS. Die Blumen >md weiß, klein , und wach-sen in kleinen Bustbeln um Ende der Schossen,woran wenig Schonyett ist, weswegen man siedenn in Engeland nicht viel bauet; weil man sienur alteine um der Mannigfaltigkeit willen in solchenGärten zicyet, wo man andere ausländische Pflan-zen bält.

Diese Staude vertragt die Kalte unserer ordent-lichen Winter !' dr wohl in freyer Lufft, indem ihrnur a-'leme die sirenge Kälte schadet. Man mus siein einen trockenen Boden, an einen bedeckten Ortganzen, woselbst sie jänrüch blühen, und reifenSaamen bringen w.rd Man kan sie leichtlich durchden Saamen vermehren, den man im F"übling inein Beet von leichter, frischer Erde säet; oder wennman den Eaamen auffallen lasst, so gehen diePflanzen im folgenden Frühling auf, und könnensodenn in eine Baums.? ule, oder dahin versetzetwerden , wo sie nn folgenden Herbst bleiben sollen.

Die zweyte Sorte ist eine sabrlicbe Pftanze, de-ren Saanen man im Frühling in ein mäßigesMistbeet saen soll, und wenn sie aufgehen, musman sie in ein irisches Mistbeet setzen, um siezu treiben, stnft wi^d i'^r Saame in Englandnicht reis. Die'e P5c.nze bat wenig Schönheit;wird aber um der Mannigfaltigkeit willen inKräu-tergarcen gehalten.

vKädO s!KKk^. ( d. i. Drachenwurz) ins-gemein l'zlr^nii S- ^brotznum.

Ausser der Beschreibung dcsCharacrers, hat'dieser Arcickel folgende Veränderung gelitten»

Die Sorten sind:

1. Dnzcocxp»^i.c!n foIÜ8 s^plicibuz. Kcribuss,-!icari5.1 .IN. (^liss Amerikanische?Drachen-kopf, m! einzelnen Blättern, und Blumen, so ineiner Achre wachsen.

2. v^coc.'Li>n>vi.c»i kloribux lpiczti-, scliis com-

potnis. i.!^. ^vri. r ljF. Drachenkopf mit Blu«men, so in einer Aehre wachsen, mir zusammenge-sezten Blättern, insgemein Balfam von Gilead.

z. O-<^<7c)cel>NAi.0!« üoribus vci-ricilj<tsj«. fniiiz

ou-iccilZneevliMs I^in. rt. Llijf. Drachenkopfmit B-umen, so -wirtelweis wachsen, und eyför-migen Spieseisenblattern, insgemein der moldaui-sche Balsam.

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