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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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sie in das Gewächshaus bringen, und bey»müdem Wetter wollen sie viel frische Lufft haben.yDer hierauf folgende Absaz G. 264. Col.hl und dreysigste Sorte:e. ist als» verän-": Die zwey und zwanzigste Sorte wird in Eu-opa als etwas seltenes :c.

^ dem Absaz S. 254. 5ok. -« In Engeland^ 5. nach dem ^v>orr ziehen, folgendes-u jeizen: welchen man eben so säet, wie bey dereiern Svrte gedacht worden, und die Pflanzen5 » Sorte müssen in ein Lchhaus gesetzet werden,n>nst blühen sie in ^Lngeland nicht. V?as »der>?ach gedachtem Work ziehen, in unserer Uber-^lZUng srehec, ist weggelassen; in der neuenAusgabe liest man aber noch folgendes.

yDie ein und zwanzigste Sorte ist eineniederige^nanze, die selten über einen Schuh hoch wird,?ber in freyer Lufft dauert. Sie wird auch durch^ Saamen vermehret, den man in eine Rabattegemeiner Erde säen soll, in welcher die Pflan-N flehen gelassen werden, da sie denn im zweytenAahr blühen, und Saamen tragen.

Me drey und zwanzigste Sorte wächst urspring»N in America, woselbst die Einwohner aus dieser,sMze Zndig gemachst haben. Sie hat einen >ahr-I>en Stengel, und eine beständige Wurzel. Die^eugel werden bey zwey Schuh hoch, und brin-U an, Ende der Zweige ihre Blumen. Es ist ziem-j P schwer diese Pflanzen in den englischen Garten^Mten: denn im ersten Jahr wollen die jungen.^nzen gegen die Kälte in etwas verwahret seyn;Kleine sie thun in Topfen nicht gut, weswegen sie?enn im Feld stehen, und bey bey strenger Kalte^eckt seyn wollen.

^Die vier und zwanzigste Sorte ist eine niederigeAaude, die selten über drey Schuh hoch wird.,^e bringt bald im Frühling ihre Blumen,wes-!. tgen sie einige Achtung verdienet. Sie ist sehrherhast, und last sich aus dem Saamen ziehen,die sechste Sorte.

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Dieser Artickel stehet zwar schonIW im Ik. Thl. unserer Uderseyung, unterden Zusarzen S. 557. nunmehr aber istfolgendermassen verändert.

^ Den Namen hat dieses Geschlecht dem Herrni "le zu Ehren bekommen , welcher zu DrainrreeEssex ein Apothecker gewesen, und ein Buch vonArzeneykrautern, unter dem Titel 1>'ksrmaco-^L>» geschrieben hat.

Der Character ist:

Sie hat eine trichterförmige Dlume von ei-^em Älarlein, deren Röhre weit über den I^elchhinaus reichet, und etwas krumm ist. Der^bere Theil ist ausgebreitet, und in fünf Thei,k ein wenig zerschnitten. Aber der obere undUntere Theil des Randes vereinigen sich so mirEinander, daß sie dio Mündung der Röhre^liessen, und fast eine Larvenblume vorfiel-A )"der L1?icre siyec der Gtempfel, den vier^aden umgeben, wovon zwey kurzer als dieWerden andern sind. Der Srempfel wird her-zu einem eyformigen Saamengehause,Welches nur ein Fach hac, so mic Aeinem Saa-ten angefüllet ist.

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ES ist nur eine Ssrre von diesem Geschlecht bekannt:

amiua ercä>z rzruas,, foliis subrotunäis,

klsre vsrizbjli. Die ausrechte, ästige, jährliche Da-lea, mit rundlichten Blattern, und veränderlichenBlumen.

Herr Roberc Millar, ein Wundarzt, hat mirden Saamen dieser Pflanze aus Panama gesen-det , und seit deme ist der Saame davon in diemeisten Theile von Europa gekommen. H-rr Lin-näus, welchem ich den Saamen unter diesem Na-men mitgetheilet habe, hat solchen geändert, undLronalliz daraus Zemachet, den Namen vatsAaber hat er einer Sorte von Lzi-b» ^ovis gegeben.

Es wird diese Pflanze durch den Saamen vermeh-ret, den man im Frühling in ein Mistbeet säen mus,die Pflanzen aber sind eben so zu tractiren, wie beymAmarant!) gezeiget worden. Zu Ende des Inniikönnen sie in eine warme Rabatte versetzet werden,da sie denn blühen, und vielen reisten Saamenbringen. Die Blumen dieser Pflanze sind insge-mein blau, werden aber auch violet und roth, undvielmal .siehet man alle diese Veränderung an dernämlichen Pflanze. Diese Blumen dauern so lan-ge als gutes Wetter ist, mit erster Kälte aber ver-derben die Pflanzen.

G. 267. Col. 2. l. 2?. nach, gar offt, seye:oder er bleibt wenigstens bis im folgenden Herbstin der Erde liegen, ehe sich die Pflanzen zeigen.Säet man aber den Saamen im August, so balder reif geworden, so werden die Pflanzen noch indem munlichen Herbst, oder bald im Frühling auf-geben , und im folgenden Frühling blühen. N)asaber in unserer Uderseyung nach, gar offt, fol-ger, ist ausgelassen.

Diese Pflanze wird in vielen guten Kräutergar-ten gehalten, und verdienet auch einen Plaz in denRabatten des Blumengarteus ; weil sie lange blü-het, und schöne grosse Blatter hat, sonderlich da siegerade wächst, und nicht viel Plaz einnimmt. E6ist eine jährliche Pflanze, welche, so bald als ihrSaame reif geworden, abstirbt.

Die andern Sorten;e.

Neue Zusage.

Die Sorte des Rittersporns mit ästigen Sten-geln soll besonder gesäet, und nicht mit der aufrech-ten Sorte vermischet werden, weil sie nicht zu glei-cher Zeit blühen. Die aufrechte Sorte hat schonverblühet, ehe die ästige zu blühen anfängt, wennman beederley Saamen zu gleicher Zeit säet Beyder aufrechten Sorte ist iiz den Blumen mehr Man-nigfaltigkeit , als bey der ästigen, und da ihre Blu-men in grossen Achren dicke beysammen wachsen, somachen sie, wenn sie recht gefüllt sind, und schöneFarben haben, während ihrer Blütezeit, ein seinesAnsehen. Die Pflanzen dieser Sorte brauchen nichtso viel Plaz, als die ästigen. Wenn man alsoganze Beete mit besäet, und die Wanzen so ausge-zogen werde»/ daß sie sechs bis sieben Zoll von ein-ander stehen, so haben sie Plaz genug, da kinge-gen die ästiqen Sorten nicht näher als zeken Zoll,oder einen Schuh bey einander stehen sollen.^ Wennman von jeder Sorte welche im Herbst säet, unddenn wieder im Frühling, kau man sie immer blü-hend haben.

Die ästige Sorte fängt selten vor der Mitte desIulii zu blühen an, wenn man den Saamen imHerbst ausgesäet hat. Ist er aber im Frühling aus-gesäet worden, so geschiehet solches insgemein ei»