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kl«, dessen Blätter dichte an den Stengeln wach-sen , und wovon der Blumenke-ch orey kleine Schup-pen hat, den man inNordameriea insgemein In,big nennet.
24. dv"ri!us folislis oblonzis ovzcis, peäun-cu!is lonZioribu« , iloribu-: larei-zlibu;. Steinkleemit länglichten eysörmigen Blättern, so langeStiele haben, und Blumen,so an den Seiten derStengel wachsen.
Nach dem zweyten Absaz: Siewe'de« allszc.S 262. Lol. in voclchem l io. starr Merzen,<l)crober zu lesen, folgen in der neuen Ausgabenachstehende:
Diese Bäume wachsm gesbwind, sonderlichwenn ihnen der Boden, worein sie gepflanzet wor-den, ausübet, In diesem Fall, t-abe ich gesehen,daß die erste Sorte, innerhalb zwey Fadren, ausdem Saamen sieben Schuh hoch geworden, und ind, ey oder vier Jauren wird sie eine Menge Blumenbringen; daher man sie denn, wenn sie so starckwachsen, nur zwey Jahre in der Baumschule lassensoll, bis man sie als gut versetzet: denn diese Bäu-me vertragen das Verpflanzen nicht wohl, wennsie gros geworden.
Diese Sorten wachsen aufden Alpen und apen-ninijchen Gebürgen, daher sie denn sehr dauerhaftsind, sie treiben auch, wenn sie gleich in den offen-sten Ort stehen, wie ich vielmals beobachtet habe;auch haben sie in solchen Orten innerhalb sechs odersieben Jahren, viel besser, als alle andere Artenvon Blumen zugenommen ; wenn sie aber zu blä-ken, und Saamen zu trage« anfangen, so wirdihr Wachsthum in etwas gehemmet, ob sie gleichoben beständig starck treiben, ihre Stamme abernehmen nach Proportion ihrer starcken Zweite, anGrosse nicht zu, welches denn offters verursachet,daß sie kaum wachsen , wenn man sie nicht unter-stützet. W» man dieft Baume lange stehen lässt,bekommen sie Stamme, die fast so dick sind, alskleines Bauholz; das Holz selbst aber ist sehr schönmit schwarzen Ädern durchgezogen, und dieses hatGelegenheit gegeben, daß die Franzosen selbigesdas falsche Ebenholz^ nennen. In Schottlandgiebt es einig; gro^e Baume dieser Art, welche manhat stehen lassen; auch habe)ch einen oder zwey inetlichen alten englischen Garten gesehen, welcheim Umkreis mehr als drey Schuh hatten; die Ur-sache aber, daß wir nicht mehrere dieser Bäumefinden, welche gros wären, bestehet darinnen, daßder Geschmack in Ansehung des Garteubaues garveränderlich ist, daher denn die össtern Verände-rungen , so man in den englischen Gärten vorge-nommen , solche umzuhauen Gelegenheit gegeben,um zu diesen Veränderungen dadurch Pl'az zu ge-winnen! da man sie auch überden nur als blühen-de Stauden betrachtet, als haben sich wenige umihre Erhaltung bekümmert.
G. >6z. Col. i. l. 10. ist nach dem ^Vorr,sszogen, hinzuzusetzen: doch ist diese Sorte ieztin den englischen Gärten nicht gar gemein, ob siegleich eben so dauerhaft als die sechste ist, welche inden Baumschulen am hanffigsien gezoaen wird;auch ist selbige eine der schönsten Stauden: denndie Blumen wachsen in einer Aehre, die fast einenSchuh lang ist, und aufrecht stehet, auch dauernselbige länger als ander andern Sorte, daker siedenn so wohl, als nur immer eine anöere blühendeStaude, gezogen zu werden verdienet.
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G. ?6z. Cok. 1. l. zf. nach dem V?ort, wer-den , ist hinzuzusetzen : Diese Sorte blühet imApril und May, und um diese Zeit, machet sie »MGewächshaus ein feines Ansehen.
—. Col. 2. l. 2. nach dem 'Wort, reiff, isthinzuzusetzen: den man, wenn er reiff ist, sammle»muS, sonst fällt er bald aus.
— l. z Muses heissen: Die achte,sie/benzehende und ueunzehende Sorte:c.
Srarr derjenigen Absäye, welche in unsererÜbersetzung folgen, lkst man nun nachstehende«
Die siebende, nennte, zehende, eilfte, zwölfte/dreyzehende, vierzehende, sunszehende und sechze-hende Sorte, sind dauerhaft genug in freyer Lufftfortzukommen; doch siud die sehr strengen Winteraufzunehmen; und diejenigen Pflanzen, so in derErde stehen, werden viel besser wachsen und blühen,als die, so man in den Topfen hält, auch werdenfie viel Saamen bringen, so, daß wenn auch gleichein strenger Winter einige davon sollte verderbenmachen, man doch bald, aus dem Saamen, genugPflanzen wieder erhalten kan; wenn sie aber langein freyer Lufft gestanden sind, hat man sich nichtso sehr zu furchten, daß sie abstehen sollten, sonder-lich wenn sie unttr andern Stauden stehen, welchesie für der Kalte zu verwahren etwas beytragen,wenn daher auch i^re Wipfel etwann von der Kalteleiden sollten, werden doch die Stämme im folgen/den Sommer wieder treiben. Die sicbcnde Sortewird nunmehr hauffig in den Baun,schulen umLondon gezogen, die übrigen aber sind jetzund nichtgar gemein; doch stehet zu hoffen, man werde inwenigen Jahren die meisten derselben, in Menge,in den englljchen Gärten zu sehen bekommen Sielassen sich alle aus dem Saamen ziehen, wie bei»der sechsten Sorte gezeigec worden; auch kan mandie Pflanzen auf gleiche Weise besorgen.
Die achtzehende Sorte ist in ihrer Jugend etwaszart; wenn aber di, Pflanzen'erstarrtet sind, kom-men sie in freyer Lufft fort, wenn man sie in einenbedeckten Ort pflanzet.
Die africamjche Sorte ist zärter als die vori-gen alle, und verträgt daher im Winter die freyeLufft unseres Landes nicht; sondern will beständigin Töpfen gehalten seyn, und im Winter im Ge-wächshaus stehen, wo die Pflanzen s» gestellet wer-den müssen, daß sie bey gelindem Wetter, so vielmöglich, der freyen Lufft gemessen können, sonsttreiben sie sehr schlecht, und machen ein elendes An-sehen; auch werden sie lange nicht so viel Blumenbringen, als wenn man sie, so viel es nur immerseyn kan, bey gelindem Wetter an die Lufft bringt.
Hierauf folger der in unserer Übersetzung,S. 264. Col. l. stehende Absaz : Diese Sorten:c. doch mir der Veränderung, daß er nun-mehr anfangr: Diese Sorte wird aus dem Saa-men gezogen:c.
Die zwanzigste Sorte ist viel zärter als lezere.Da sie ursprinalich in den warmen Theilen vonAmerica wachst, bleibet sie in diesem Clima nicht,wenn sie nicht im wärmsten Glashaus gehaltenwird. Man ziehet sie aus dem Saamen, den manbald im Frühliug in Töpfe säen mus, welche mitleichter fetter Erde angefüllet sind, und die man inein Lohbeet von Gerberloh eingraben, und eben s»tracliren soll, wie von andern zarten Punzen ge-zeiget worden. Im Sommer kan man diese Pflan-zen an einen bedeckten Ort setzen, im Winter aber
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