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'veil man sie zusammt dem ganzen Erdballen aussolchen herausnehmen kan.
.Den Sommer über kennen die Töpfe in demnämlichen Beet eingegrabcn bleiben, welches ver-hindern wird, daß die Erde nicht zu trocken werde,jvie geschehen würde, wenn man die Topfe auf diebloss Erde sezte. ^ In trockenem Wetter, wollend>s Pflanzen beständig begossen seyn, sonst sterbenne im Sommer gar leicht ab: denn sie wachsen ineinem nassen Boden, und in niederigen sumpfich-ten Gegenden, tn iTlordamerica, daher sie denn>n einem trockenen Boden nicht fortkommen; aber^ie Kalte thut diesen Blumen niemalen Schaden.Wo man sie also ziehet, müssen sie in keinen tro-ckenen Boden gepflanzet werden: denn sie würden>m Sommer aus Mangel der Nässe gewis abste-hen. Wenn diese Bäume eine ziemliche Zeitlang^ einem Plaz gestanden haben, sind sie schwer zuErsehen, daher ist es viel besser, sie in Töpfen zugalten, bis es Zeit ist sie dahin zu versetzen/ wo siebleiben sollen.
Die Aeste dieses Baumes sind mit platten im-mergrünen Blattern besetzet, so den Blättern des^rky,. vir«, des Baums des Lebens gleichsehen,und ihre Zapfen sind nicht grösser als die Wach-Mderzapsen, von welchen sie in einer geringenoerne nicht wohl unterschieden sind; wenn man sieaber naber betrachtet, so sind es vollkommene Zap->en, welche, wie die von der gemeinen Cypresse,^ele Fächer haben. Wenn man diese Baume ine>ne» uassen, fetten Boden setzet, nehmen sie rechtArck zu, auch bringen sie in dergleichen Orten, alsAauholz guten Profit; ausserdem aber, daß dieserMum gutes Bauholtz giebt, so ist er auch in gros-sen Plantaschen von immergrünen Bäumen einerechte Zierde, sonderlich an solchen Orten, wo sich^n Natur für solche Bäume ein guter BodenAdet; weil in selbigem, sonderlich aber in kaltenAZenden, nicht viel andere Sorten immergrüner^oäume wohl wachsen; wenn wir aber die Anzahlder Sorten solcher immergrünen Baume vermeh-rn, so vermehren wir auch die Schönheit unsererBarten und Plantaschen.
Die vierte Sorte treibt ihre Aeste meistens hori-zontal , so , daß sie sich^auf allen Seiten sehr weitausbreiten, und die Bäume sind überHaupts vonUnten bis oben mit Aesten besetzet, weil sie aber nichtLar zu ordentlich wachsen, so haben die Baume ein8an; anderes Ansehen, als die übrigen Sorten alle.Ll porrugall wird dieser Baum zu einem grossen^tamm, der grolle aber den ich in Engeland gc-uhen, war nicht über funfzehen Schuh hoch, und^Me Seitenäste erstreckten sich aufallen Seiten vom^tamm auf mehr als acht Schuh. Diese Sorte,'an wie die gemeine, aus dem Saamen gezogenWerden; auch soll man die Pflanzen eben so, wiejener ihre, tractiren, doch mit diesem Unterschied,es gut ist, die zwey ersten Winter über, dieseManzen zu bedecken, sonderlich wenn die Kältez^eng wäre, wovon sie verderben könnten, wennne selbiger, so lange sie noch jung sind, ausgefe-gt wären. Es kan diese Sorte auch durch abge-sunkene Zweiglein vermehret werden, welche,^enn man sie im Herbst einsetzet, und im Winterverwahret, Wurzeln schlagen. Insgemein aberhauchen sie zwey Jahre, bis sie sich so starck be-5?urztli,, daß man sie versetzen kan, auck treiben^>e auf diese Weise erzogene Pflanzen nicht so starck,a s die aus dem Saamen gewachsen sind, kan manall» den Saamen erhalten, so ist es am besten,III. Theil.
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diesen Baum aus selbigem zu ziehen. Die ameri-canische Cypresse, so die Blätter fallen last, kanauch aus abgeschnittenen Zweiglein gezogen werden,wie ich ostters versuchet habe, daher man sie dennmit gutem Fortgang auf diese Weise ziehen kan,wenn der Saame derselben nicht zu bekommen wä-re. Ich glaube die gemeine Sorte, sollte sich auch ausabgeschnittenen Zweiglein ziehen lassen; ich habe esaber nicht versuchet, kan also auch solches nachzu-machen nicht anrathen.
Unser lezrer Ai«sa; S. 2S7. Col. 1. Aberge-sezt das Holz w fange in der neuen Ausgabealso an: Diese Baume geben einem Garten solcheZierde, daß:c.
cvi-150 - Hier wird der Leser auf
5x>arrjum verwiesen.
cviI5U5.
Der Lharaccer ist:
Hat eine Papilionsblume, deren Fabne ey-förmig, und die Seiten zuruckgebogen sind.Die Flügel sind stumpf, aufreckt, und eben folang als die Lahne, der Aiel ist hol und spizig.Aus der Mirre kommt der Srempfel, den Ze-hen Faden umgeben, von welchen neune bey-sammen, der zehende aber einzeln stehet Die-se sind im Aiel eingeschlossen. Der Stcmpfelwird hernach zu einer langlichren Schote, dieverschiedene merenförmige Saamen enthalt;diesen, ist noch beyzusetzen, daß die Blatter,wie am Alee, zu dreyen beysammen stehen.
In unserer Übersetzung werden vier unddreysig Sorten benennet; in der neuen Ausga-be aber, sind derselben nur vier und zwanzig,daher sie denn von der dreyzehenden an, fol-gende Veränderung gelitten haben.
14. L^ISUS Qulitznicuz, meciicze foliis, ilori-bus in foliorum SÜ5. lourn. portugiesischerGeisklee, mit burgundisch Heublättern, deren Blu-men aus den Winckeln der Blatter wachsen.
»f. O^isus l^uütznicuz, foliis minimi! srZen-tcis, pzrvo ssore slbo. lourn. portugiesischerGeisklee, mit den kleinsten silberfarben Blättern,und kleiner weisser Blume.
16. Lvriius ^nlitznicus, foüi? exiZuis, MZA»no ilore, liüczuiz Izn's cr romcnrokx. 'I'ourn.portugiesischer Geisklee, mit kleinen Blättern,grosser Blume, und breiten wollichten Schoten.
«7. OT-I5U8 foliis arZentcis ^beel. Irin.Silberner Geisklee, Herrn Georg 'wheeler.
18. Lvrisus Orientes Iztifolius fubtus incz-NU8. lourn. (lor. Orientalischer Geibklee, mitbreiten Blättern, so unten grau sind.
19. LvnsuL ^fricanus birfutus znxuüifolius.Olclenl. Der haarige africanische Geisklee, mitbreiten Blätten.
20. Oii5US ^wericznus frutelcenz fericeus.I>lum. c-lt. Der staudige, seidene americanisch»Geisklee.
21. Lvrisus koribus capitsris, rzmis clecum»bentibuz. ?lor. I^cy6. Der Steinklee, dessenBlumen oben auf einem Kopf beysammen wachsen.
22. Orizus folio molü inczno, üliczuiz orobiconrortis et -cutiz. Lurm. ^eyl. Taubenerbsen.
2z. Lvrisus foliis fcre ipeWitius, czlyeibu»fou»mulA lriolici zmüis. ttort. LUtk. Steine
T klee,