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vielen Schuppen , die wie die Ziegel eines Dach<sübereinander liegen , dieser Art sind die Lilien, dertürckische Bund:c.
Nach Beschreibung des Characrers ist hin-;u;useyen! Herr L.innäus hat diesen Namen zwey-en Sorten vom ( «iclueum gegeben , und diesePflanze zu dem Ovcur des Tourneforr gesttzet;alleiue man bat genügsame Ursache tolche für sich zulassen , wie Teurneforc und andere Botanisten vorihm gethan haben.
LUrI.!<,Ui<0ll)k5. Dieser Arrickel ist ausge-lassen ; der L.efer wird aber au, cen Arrickelkkylü» verwiesen.
Die Sorten dieser Pflanze und die Nam'n der-selben zeigen folgende Verande, ung:
l. kui>^eu^uu solio ri^iclo. L. L. Steifblat-teriZe Haasenöhrlein.
z. Lni>l.?.u?u^ folio lubrotunclo, live vulAZtilli-
«ium. l'ourn. Das gemeinste rundblatterige Haa-senöhrlein.
?. ! ZM1UUM znxui^ifoüum. Lot.
^on5p. Schmalblättetiges, jährliches Haasenöhr-lein.
4. Lui>r.xu?<u>s znnuum m!m'mum znAuüifolium.«.K. ?sr. Das kleinste, schmalblätterige, jahrlicheHaasenöhrlein.
s. kui'i.xvku^znyusliKmo fvlio. (^.L. ?. Haa-senöhrlein mit dem schmalsten Blat.
H. Lul>i.LUku?.l pcrfoliztum rolun6i5oliuw, ZN'nuum. lourn. Jähriges rundblätterigeS Haasen-vhrlein, insgemein Durchwachs genannt.
^Zn dieser «Ordnung folgen nun alle die übri-gen Sorten, so, daß also die i jj. und lezre Sor-te in unserer Übersetzung die 17. ist, die 18. aberder neuen Ausgabe, ist unsere erste: ttupleurumzrburclccn.«- kc. und endlich ist noch die 19. alseine neue Sorte hinzugekommen.
19. bupi rukUki svlnz i-zclicAlibuz pinnzto-incis,g czuüni? fzscicvlsriz quzc1i-ZZoni5. fior. l.ex6.haasenöhrlein, dessen untere Blatter paarweis ste-hen. die obern aber viercckicht sind und buschelweiswachsen.
Die fünfte und sechste Sorle^ ist der erste Ab-faz.der bey »ins der zweyte S. ^^l. z. ist,«nd stct> anfangt: Die sechste und siebende.
Hierauf folgt unser dritter Absa;: Alle dieseSorten:e. aber nur der Veränderung: Ausge-nommen die vierzehende, funfzehende und achten-de !e.
Der Absaz: Die funfzehende und sechzehendeSorte:c. laucer nunmehr also: Die vierzehendeund funfzehende Sorte sind bestandige Pflanzen, sosechs bis sieben Schuh hoch wachsen. Diese wer-den fortgepflanzt, wenn man ihren Saamen imFrühling in eine schattige Rabatte, oder bald,nach-dem er "reif geworden, im Herbst, in Topfe saet.Diese Töpfe kan man im Winter unter eine? gemei-nen Mistbeetes Einfassung setzen, und derSaamewird in selbigem besser, als der im Frühling gesaeteaufgehen. Wenn die Pflanzen zum Vorscheinkommen, mus man sie vom Unkraut rein halten,und gehörig begiessen : weil es sehr durstige Pflan-zen sind. Sind die Pflanzen zwey Zoll hochgcwor,den, so kan man sie versetzen; einige in Töpfe diemit leichter Erde angefüllet sind, einige in schattige
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Rabatten, woselbst ste sehr wohl wachsen werdm»wenn man sie gehörig begiesset und vom Unkrautreiniget. Die in Töpfen stehen , müssen im Win-ter verwahret werden, die andern aber tan mandraustn lassen, indem sie gemeine Winter sehr wohlausdauern, bey strenger Halte abel erfrieren sie garvstt, weswegen man denn von ieder Sorte allezeiteinige in Töpfen hallen, und für der Kalte verwah-ren soll.
Nun folgt unser erster Absaz: Dieses ist einestaudige :c. del aber nunmehr im Anfang so lau-ter: Die achtzebende Sorte ist eine staudige Pflan-ze :e. und am Ende findet sieb folgende Verän,derung : Die abgeschnittenen Zweiglein schlagenauch Wurzel, wenn sie zu Ende des Augusti,oder mit Anfang des Septembers in eine schatti-ge Rabatte gepflanzer, und bestandig bey trockenemWetter begossen werden. Im folgenden Herbstwerden sie wohl gewurzelt haben, und können so-denn dahin versetzet werden, wo sie bleiben sollen.
Die neunzehende Sorte wachst vier oder fünfSchuh hoch, und wird ftaudig. Ihre untern Blat-ter sind zerschnitten und in viele Lappen getheilet,wie an verschiedenen doldentragenden Pflanzen;alleine sie fallen bald ab, so, daß man sie selten zusehen bekommt; die obern Blatter aber kommendem ersten Ansehen nach, den Blattern des Ros-schwanzes schr gleich. Man kan diese Sorte ausdem Saamen ziehen, oder auch aus abgeschnittenenZweiglein , welche man in einem der Evmmermo»nate einpflanzet Das lezere geschiehet insgemein inEngeland, weil der ^ aame vielmals nicht reifwird. Die Pflanzen müssen im Winter mit denPomeranzenbäumeine. ins Haus gebracht werden,dmn sie sind zu zart in diesem Land, die Winter-kalte auszudauern.
Dieses ist in den meisten Theilen von Engeland
ein gemeines Unkraut, welch s sich durch den Saa-men so starck vermehret, daß wenn man selbigenausfallen lasst, es nicht leicht auszurotten ist. Dennes wachst diese Pflanze in einen) Jahr viermal ausdem Saamen: so geschwind wird ibr Saame reif,und so geschwind gehen aus selbigem die P'anzenauf; deswegen kan man sie auch nicht geschwindv)er sorgfaltig genug ausrotten.
S. lsi. Tol. I L.. stntt ?'pril,seye: im Herbst, und l. -s. stc.cr April oder Sep-tember, sehe: October.
L. z?. starr des Winters, seye: den Eommerausgenommen.
Am Ende dieses Absatzes ist noch hinzuzuse-tzen: Da das lezte das Bcste ist, wenn man ! abenwill, daß er starck wachse, a!e mu? man den Gaa-men, so bald er reif ist. in eine schattige Rabattesäen, und in trockenem Wetter gehörig begiessen
S. 15:. Lol. 2. l. 4. starr , verschossen, jeye:verschlossen.
Siehe kleimz.
Neue Sorre:
8. d.^c.xiuz, procerior, folio triznxu-
lari per bälin zuriculzlo, slonbus zikjz. Di6
hohe americanische Pestilenzwurz, mit dem drey-
eckiche