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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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die Frucht in einem Kappgen, fast wie die Eicheln,wächst, und die Blüte mit der Lorbeerblüte nichtvöllig übereinkommet: so will ich ihm den erstemNamen lassen, statt solches, wie er gethan, unterein ander Geschlecht zu bringen.

Der Tharacrer ist:

Es hat eine offene glockenförmige Blumevon einem 2?lar , welches in sechs Theile ge-theilt, und am untern Theil unregelmäßig ist.Aus diesem kommt 0cr Srempfei, der hernachzu einer sichelförmigen Frucht wird, so sich inzwey Theile theilet.

Die Sorten sind:

i. Nonsom». fruNu ob!c,!i?o niqro, cnlyce coc-cinco. I>Ium. Diese wird in Tarstina derSchwarz-beerb.lum genennet.

I Uo^koxiä, f> uä>u Zlokoso NIZI-O, czl^cc e

viricli ru'oenle. t>wm. Borbonia mit schwarzenrunden Beeren.

z. ttoknouiz, fruAu oblunZo, cz!"ce viricii.

»ouü. Barbonia mit langlichcer Frucht uns grü-nem Kelch. ^ ^ '

Diese drey Sorten hat D. Houstoun in derInsel Tuba gefunden, und den Saamen davon mitsich gebraut- Die beeden erstern hat Pater plu-mier in der JnA Marcinico entdecket Die er-stere davon, ist im sudliche» Tarolina sehr gemein,von wannen Herr T«resby den Saamen nach En-geland gebracht, woselbst verschiedene Pflanzen da-von erzoien worden. Diese Pflanze ist ju zart,daß sie den Winter hindurch in freyer Lusst dauernsollte, wenn sie nicht an einen sehr warmen Ort ge-pflanzet wird: denn alle diejenigen so vor dem »740.Jahr, im Feld gestanden, sind im Winter dessel-ben erfroren; hingegen wachsen sie im Winter ineinem gemeinen Gewächshaus, und im Sommerkan man fie, mit andern dauerhaften ausländischenPflanzen in die freye Lufft hellen. Den Saamendieser Sorte, soll man in Topfe saen, die mit leich-ter Erde angefüllet sind, und solche in ein mäßigesMistbeet eingraben, um sie fortzubringen, sonstbleiben sie lanae in der Erde liegen, und die aufge-henden Pflanzen werden schr schwach seyn, eaherdenn zu befürchten, sie mögten im folgenden Win-ter draufgehen, wenn man dieselben nicht sorgfältiggegen die Kalte und Dünste verwahret. Der Saa-me dieser Sorte liegt vfft ein ganzes Jahr in derErde ehe die Pflanzen aufgehen; weswegen denndie Töpfe im folgenden Winter in einem Glasigverwahret, und im Frühling, in ein anderMistbeet gesetzet wenden mäjsen, um die Pflanzenherfurzubri gen. Wenn sie ausgehen, kan man siebis in den folgenden Frühling in den nämlichenTöpfen lassen, hernach aber soll jede in einen beson-dern kleinen Topf versetzet werden, und weun mansie in em frische? Mistbeet setzet, um sie zu treiben,wir) es den Pflanzen sehr dienlich seyn: denn siewachsen in den drey ersten Jahren langsam, wennsie aber erstarcket, werden sie jährlich viele Schos-sen treiben.

Die andern Sorten sind noch viel zarter als die-se ; daher brauchen sie auch mehr Besorgung, son-derlich wenn sie noä) jung sind; wenn sie aber er-starcket, dauern sie den Winter in einem guten Ge-wächshaus aus; aber bis dakin müssen sie in einemGlashaus stehen, wo im Winter ein gutes Feuergemachet wird; weil diese P^anzen vom Dunst imWinter leicbt Schaden leiden.

Alle diese Sorten behalten im Winter ihre Blat-ter, daher sie denn für ein Gewachshaus zierliche

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Pflanzen sind, und da einige Pflanzen von der er-sten Sorte, seit einigen Jahren, in Engeland ge-blühet haben, so können wir auch hosten, von sel-bigen bald Früchte zu sehen.

L0k.l<^0.

4. koi^eo cretiea, kore restcxo, elcZzntilK-

mo, t'uzve-rudcntc. 1. (.'or. CretischerBorretsch,mit schöner, lieblichrother zuruckgebvgener Blume.

s. Loniiznrinopvlitznz . kore rcstexo

czei-ulec,, cslyce vesiczrit). 1. r. Eonstantinv-politanischer Borrelsch, niit blauer zuruckgebvge-ner Blume, und blasensörmigen Kelch.

5. i?4 Tol. l. 20 von ümen, nach demN?orr: F.rühiing, ist zu st!?en: oder Herbst, sobald als er reif geworden, säen:c.

Am Ende des Absatzes : Die weissen und r»/sensarben:c. ist hinzuzusetzen: Es giebt auch hie-von eine Varietät mit scheckigen Bettern.

Die fünfte und sechste Sorte, sind von HerrnTourneforc, die eine in der Insel Tandia, unddie andere zu Tonstannnopel entdecket worden, daer denn den Saamen davon in den KöniglichenGarten nach Paris gesendet hat, woselbst solcheraufgegangen, und die Pflanzen seit der Zeit in ande-re Gärten vertheilet wocden. Man kan diese Pflan-zen aus dem Saamen ziehen, wie auch durch Thei-lung der Wurzel. Letzeres ist insgemein in diesemLand gewöhnlich, indem der Caame hier selten reifwird. Die beste Zeit die Wurzeln zu theilen, istzu Ende des Augusti, damit sie noch vor Winterswieder bekleiben Pflanzt man sie in eine warmeRabatte, so werden sie die Kälte unserer ordentli-chen Winter sehr wohl vertragen; doch soll manauch einige in Töpfe pflanzen, damit man sie imWinter nnter einen Glastrvg setzen könne, ausFurcht, die in freyer Luft mögten verderben, wel-ches in strengen Wintern gar vfft geschiehet. Manda t diese pflanzen insgemein in Kräutergärten, umder Varietät willen, und wegen ihrer besondernBlumen, können von jeder Sorte einige Pflanze»in den Blumengarten gesetzct werden.

v tt 8 !

Diese Pflanze ist zum Andencken eines Leipzkgi-schen Botanisten, so Sose hies, und einen schone«Garten mit seltenen Pflanzen besas, also genennetworden, llnter andern befand sich auch diese Pflan-ze in demVerzciclnusde. Pflanzen seines Gartens,mit dem Namen: 5ruc X Verv^-mor,

ciicwz. Von einigen englischen Gärtnern wird sieder <s)0ldrurhenba.um ( l!.e (Zvlcicn-roä-trce)genennet.

Ihr Tharacrer ist:

Die Dlnme har keine Vlatlcin; der Reich istin fünf Theile gerheiler , und schlicst nachge-hende die noch unreife Frucht ein, welche zueiner sasitigen Leere wird, wonnnen nur einGaamenkorn enthalten.

Wir haben von dieser Pflanze nur eine Sorte:I^in. dorol, bzccifcrzdziizrientis,hnnLT czeruIeT folii'!, smrpurznlibuz vem's. fru-Au c> Vervz- mvr» I-lilpanorum. piuk.

I Kyr. Insgemein der Goldrutbenbanm.

Diese Pflanze wächst urspringlich in den canari-schen Inseln; ist aber auch seit einiger Zeit in etli-chen brirrischen Inseln in Amen'ca gefunden wor-den. Zuerst ist sie aus den c.naiischen Inselnnach Engeland gekommen, und ist bereit!- langein den englischen Gärten befindlich gltteftn, zur

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