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in diesem Land sehr rar» weil die meisten, wo nichtalle alte Pflanzen, in strengen Wintern erfrorensiuv; und da man den Saamen dieser Pflanzenselten in seinen Schoten zu uns bringt, verliehrt der-selbe, ehe er noch nach Engeland kommet, dieKrafftaufzugehen.
Diese Pflanze kommt in gelinden Wintern infreyer Lufft fort, wenn sie an einem warmen Ortstehet, treibet auch besser, a!s diejenigen,^ man inTopfen hält, so, daß wenn ma» sie sorgfaltig beystrengem Frost bedecket, es viel besser ist, sie in eineRabatte, nahe an Mauern, so gegen Mittag sieben,zn pflanzen, und wenn man ihre Aeste an die Mau-er ziehet, werden sie gewisser als in Topfen blühen-
Wenn man den Saamen dieler Pflanzen ausAmerica kommen lässt, soil man ihn in Töpfe sam-meln, und in trockenen Sand stecken, welches diesicherte Art ist ihn zu erhalten; so bald er aber an-kommt, soll man ihn bald daraus in Topfe, so mitleichter Erde angefüllet sind, säen. Die Töpfe kanman in eine gemeine Einfassung eines Mistbeetessetzen, u n sie gegen den Frost und starcke Regen zuverwahren; im Merken abe^ können selbige inein mäßiges Mistbeet einaearaben wersen, woselbstdie Pflanzen, wenn man sie gelinde begiest, und amheissen Tag gegen die Sonne verwahret, im Mayaufgehen werden, da man sie denn nach und nach,die freye Lufft zu t^rt'-a en, angewöhnen soll. Eslast sich diese Sorte auch durch das Einlegen ver-mehren.
6. Ll-irrziux flore skloleto chlore purpurz-fcente. c.». p. Mottenkraut, so verschossen Purpur-färb aussiehet.
7. t^orc nixi-ze violce colorenircnte c'. L. ?. Mottenkraut mit schöner violet-farber Blume.
8. llore ferruZinec). tt p^'r. Mot-tenkraut mit eisenfarber Blume.
9. msxno tlore. ö. Mottenkrautmit grosser Blume.
IS. solio verdzsci, köre Zuteo
vlo. X^orils. tt. kex. Mottenkraut mit demWollkrautblat, und grosser gelber Blume.
i i. XzAulin» iricsns mukiträa. ^lor.
tt. Oxon^ Graues Mottenkraut von Ragusa, mitzerschnittenen Blattern.
ri. percnnis cretica incznz, lnliiz
binir conjuFZlim posiris, vnc> m»jorc extremur»cl«u6entc. ^ior. ttiü. Oxon. Beständiges grauesMottenkraut aus Crcra mit gegen einander paar-weis stehenden Blättern, und einem größeren Biatam Ende.
, z. (Drientzüz, LuZuI-e 5c>I'c>, llore
rnzximc, vircscenre, iituris luteis m semicircrilum
llri!,ro. I'. ^»r. Orientalisches Mottenkraut mitdem golden Günselblat, grosser grünlichter Blume,somit halbcirckelrunden gelben Streifen gezieret ist.
14. Orienr^Iis verbzsci folio, korem-tximk) inrei,5c vi. lzceo. c^or. OrientalischesMottenkraut mit dem Wollkrautblat, und grosserdunckelvioletblauer Blume.
15. Ll^ri'äRi^ Oricnt^lis, »Frimoni» folio»
I.cor. Orientalisches Mottenkraut mit dem Oder-mennigblar.
Der erste Absaz: E6 giebt noch :c. ist «usge-lajsen, und die folgende sind so verändert:
Die drey zu erst angeführten Sorten sind, nebstder neunten, jehenden und etlften, zweyjährige Pflan-
Ll.
jen, indem sie niemalen langer als zwey Aahre ste-hen bleiben. Man mus sie:c.
Die vierte, fünfte, sechste, siebende und achteSorte, sind beständige Pflanzen :c.
Die zwölfte. Sorte ist eine bestandige Pflanze;weil sie aber zarter als die vorigen ist, mus sie imWinter in Verwahrung geb> acht werden; deswe-gen soll man sie in Töpfe pflanzen, die mit frischerungedungter Erde angefüllet sind, und wenn mansie im Winter unter eine gemeine Einfassung einesMistbeetes thut, wo man ihnen bey gelindem Wet-ter , so viel möglich, freye Lufft geben kan, undsie nur bey kaltem Wetter bedecket, werden sie sehrwohl wachsen.
Die dreyzehende, vierzehende und funfzehendeSorte hat D. Tourneforr in der Levante entde-cket , und den Saamen davon in den Garten nachParis gesendet, aus welchem verschiedene andereGarten damit versehen worden. Der Eaame die-ser Sorten wird in diesem Land nicht wohl reif, undda ihre Wurzeln selten über drey oder vier Jahredauern, -o ist es sehr sii wer sie lange zu erhalten.Bey strenger K lte müssm sie in Verwahrung ge-bra'l.t werden, sonst gehen selbige daraus
Die siebende und achte sind von allrn die schönstenSorten. Sie bringen „rosse Blumenahren, dielange dauem, mdnn zwey bis dreimial neue Blu-men nacheinander kommen, sb we>1'se!sweis an dennämlichen Aehren wachsen, und einen s.- r angeneh-men Geruch hab'n. Diese Pflanzen können, wem»man sie wob! seiorel, etliche Zahre erhalten wer-den; man darfsie aber in keinen fetten Boten pflan-zen : oenn wenn sie im E ommer ftech daher wach-sen, so faulen i-e gerne im Winter.
oder !>trz»bcr)? - Lxmsck.
Meyer, Hahnenkamm.
Der Cdaracter ist:
Der Aclci? der 25lume ist in drev Theile ge-»theilet; die Blume har keine Blatlein; aberaus der Mirre des Aelches kon.mr ein Stem-pel, den drey Läden umgcben Aus den»Aelct) wird nacvgchlnds eine saffnge Beer«,so aus verschiedenen andern btstchtt, in derenjeder ein Saamenkorn enthalten ist.
Die Gerten sind:
1, strirum folNi» triznZuizr-bvz clentstis, czly--cibuz b^ccZtis, cspirulis lummi» nuciii. I^in. Dk?kleinere Meyer.
2. Ll.iiu>i folii; trisn^ulzr-kus clentztis, csly-cibuz k-cc-iriz, c-ipi:uliz lummis folioliz. tUn.
clitk. Grosser tartarischer Meyer.
z. Li l^u« foliiz rrisn^ulz'ibus vbruiis et 6en-tzti!. capituüii nvn koliotis. Gemeiner grosserMeyer.
Diese Pflanzen werden wegen ihres besondernAnsehens, wenn die Frucht reif ist, vulmals in denGärten gehalten Ltn der ersten ist wenig schönes,weil ihre Beeren klein, und nicht so schon oefärbetsind, als an den beeden andern Sorten, Die drit-te ist schon lange in den englischen Garten befindlich,die zweyte Sorte aber, so aus der Tarrarey ge-kommen, hat die andere fast vö ig vertrieben: dennda ihr Saame, wenn man i! n auf den Bodenfallen lässt, ohne weitere Besorgung ausgehet, st»hat er sich selbst^ in demenigen Gärten, worein siegekommen, so hauffig ausgestreuet, daß sie zur ge-meinsten Sorte geworden.
Wenn man den Saamen einer dieser Sorten imMerzen oder April, in ein Bttt von gemeiner
Erde,