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Wurzel fortgepflanzet werden. Der lezern Art be-dient man sich aimeiniglich, dieses aber soll im Herbstgeschehen. Sie wollen eine schattige Lage und einennassen Boden haben. Man halt sie in Krauter-garten um der Varietät wi >en: weil sie aber wenigSchönheit haben, werden sie selten in and.'rn Gar-ten gehalten.
Der ersten Sorte bedient man sich zur Arzeney,nnd sie wird als ein Wundkraut gar sehr gepriesen.Amonius Musa, des Kaisers Augustus Leibarzt,hat von den Kräfften dieser Pflanze ein ganzes BuchLeschrieben zc.
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Neue Zlisäye.
Es giebt noch drey oder vier andere Sortenvieles Raumes , so in den nördlichen Theilen von^eurst-hlanv, in und Lapland wach-
sen, welche alle mebr Stauden als Baume sind,lndem die horsten selten über zeken Schuh , undLe andern nur drey oder vier S>i"uh hoch werden,da sie aber wemg Nutzen haben, wul ich sie hier nichtanführen.
Es giebt noch einen Birckenbaum, welcher seitkurzem in den Garten, aus seinem Saamen^ deraus?lmerica gekommen, gezogen worden. SeineBlätter sind breiter als an der gemeinen Sorre;da aber dieses nur daher kommen mag, weil dieMamen noch jung und krafftig sind, so kan man,nach seinem jetzigeniAnsehen, nicht sagen, daß er un-terschieden seye.
LlvLttZ.
2)er zweyte und drirre Adsaz dieses?lrric?cls
l is. Col. i. ist folgendermaßen verändert:
Die dritte und vierte Sorte wachsen urspringlichin den nördlichen Theilen von?lmell^a, woselbst
ein sehr beschwehrliches Unkraut sind Ihr Saa-weist nach Engeland gebracht worden, wo die Sor-ten von den Liebhabern der Botanic gehalten wer-den. Weil sie aber Pflanzen von geringer Schön-heit sind, hält man sie selten in andern Garten.Der Saame dieser Pflanze hat zwey scharfe Klau-en, womit er, wenn er reif ist, an den Kleidern oervorbeygehenden Personen behängen bleibet. Wennman ihn ausfallen laßt, wird er den Platz balo mitPflanzen anfüllen.
Die fünfte, sechste und siebende Sorte, wachsenurspringlick in den wärmern Gegenden von Ame-rica, und sind also zarter als die andern. Ihr Saa-we soll im Merzen in ein Mistbeet gesaet werden,und um die Pflanzen weiter zu dringen, m.w mansie in ein anderes Mistbeet versetzen. Wenn sie nunan Kräfften mnehmen, soll man sie nach uns nachangewöhnen die freye Lusst zu vertragen. Iin Ju-nis kan man sie mir einem Erdball an der Wurzelausheben, und in das freye Feld pflanze!, da siedenn im Iutio blühen, und im Augus: rufen Saa-men bringen werden. Mit der ersten Kälte verder-ben die Pflanzen, we-wegcn se d.iin von demeni-Sen, so sie halten wollen, jährlich aus dem Saa-men gezogen werden müssen.
Dor ITlaine der vierten Sorteist fo'.gendermassen verändere.
4. ^/rucu foüis, tlore sorch 'cio n!bci,wriis mzculis purs>urciz er luteis , lilicju»
t:r (^zresb. t'illl.
Insgemein Caralpa.
5. i is. Col. 2. l. 4. von unrcn, im GlashausSchalten werden, ist folgendes hinzuzusetzen:
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Den Saamen dieser Sorte kan man aus,Ja-maika bekommen, woselbst diese Baume hausigwachsen; man muS sie aber in den Topfen zu unsbringen, weil sie so erhalten werden: denn derSaame so ausgenommen wird, wird von der HitzeinSgemcin so ausgetrocknet, daß er davon verdirbt,und also selten etwas von selbigen aufgehet.
Den Saamen der vierten Sorte hat HnrCares-bv aus Carolina mitgebracht, woraus selbige inverschiedenen Gärten um London gezogen worden,so, daß sie in den Baumschulen um London nunetwas gemeines ist, und daselbst al? ein blühenderBaum zur Zierde der Garten verkauff« wird, Nun-mehr wird sie insgemein durch abgeftbnittene Zweig-lein fortgepflanzet, die man im Merzen einletzenso!, und wenn man selbige in ein maßiges Mistbeetsetze?, wi,d dadurch ihre Wurzelung um vieles be-fördert werden In» Mav kan man sie in die freyeLusft hinaussetzen, und bey trockenem Wetter ge-hörig begiessen. Um Mici^-.cliv werden dieses stan-zen starck genug seyn, daß sie in die Baumschuleversetzet werdeil können, da man sie denn ein oderdas andere Jahr lassen kan, hernach aber soll mansie dahin setzen, wo sie bleiben sollen : denn sie ver-tragen das Versetzen nicht gar wobl, wenn sie langean einem Ort gestanden haben, oder gros gewordensind.
Wenn der Saame dieser Pflanze aus Carolinazu uns gebracht worden, und man ihn in ein Beetvon leichter Erde, an einen warmen Ort säet, gehendie Pflanzen sehr wohl auf, und werden im folgen-den Frühling in die Baumschule versetzet werdenkönnen, wo sie keiner andern Wart nöthia haben,als andere in der Baumschule stehende Pflanzn«.
Diese Sorte wird fünf und zwanzig bis dreysigSchuh hoch, und wird in wenig Jabren schöneBlumenbüstbel bringen, da ami, die Blätter desBaumes ziemlich gros sind, machet er viel Schat-ten, we^.n man sie aber in solche Ort pflanzet, diezu offen siud, werden die Aeste im Sommer sichöffters spalten, oder brechen wohl gar, weil dieBlatter die Lufft nicht wohlurchlassen , wovon siedenn sehr unscheinbar werden, und bey strenger Käl-te erfrieren die zarten Schosse!« dieses Baumes,wenn sie den Nord- oder Ostminden zu sehr ausge-setzet sind; um sie aber für diesen schlimmen Zufäl-len zu verwahren, sollen sie allezeit in eine warmewobl verwahrte Gegend, in einen mittelmäßig tro-ckenen Boden gepflanzet werden: denn ob sie gleichin einem nassen Boden besser als in einem trockenentreiben, so sind sie doch auch in der Wincerkälte meh-rerer Gefaor ausgesetzet.
S 126. Col. 1. l. ?4. nach den Worten: ha-ben kan, seye hinzu: woselbst diese Bäume unterden Namen Weisholtz (V^i-nrc-wooä) und Tul-penblume bekannt sind. Es wachsen viele dieserBaume bey 2)ridge-rown in Barbados, de-ren Saamen ausfallen, und weil sie gefiedert sind,in die benachbarte Gegend verstreuet werden, wo-selbst die Pflanzen in Menge aufgehen; einige Ein-wohner aber, welche ihre Plantajcben gerne gegendie Seewinde bedeckt haben mögten, bepflanzen gros-se Plätze mit diesen Bäumen, weil sie starck wach-sen, und der Wuth der Winde besser als die mei-sten andern Baume widerstehen; der Saame muSaber in den Schoten:c.
S. 126. Col. 2. l. 20. nach dem IDorr, ha-ben, ist zu seyen : man findet sie auch in Virgi-nien wild, und von da ist sie am ersten nach En-geland gebracht worden; sie ist aber daselbst nichtso häuffig, als in Carolina anzutreffen; jetzt ist sieK 2