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^eym Feld gut, wenn sie an einem warmen Ortsiehkl. Doch dringt man sie inSgemem im Winkerm Verwahrung, uns im Sommer sezt man sielunaus. B'n) warmen Metter will sie viel begos-sen seyn.
Die zweyte Sorte ist nicht so gemein als die er-stere» auch nicht so dauerhaft. Deswegen kaltwan sie allezeit in Topfen, und bringt sie im Win-ter ins Gewächshaus. Man kan sie aus gleicheWeise wie die erstere Sorte ziehen.
Die dritte Sorte ist in den Pflanzschulen um Lon-don gar gemein, woselbst sie insgemein der Kreuz-krautbaum genennet wird. Sie wachst urspnng-lich in Virginia, und in andern Gegenden desbesten Landes von America. Sie wird zu einerStaude, so bey sieben bis acht Schuh hoch ist, undblühet im Occober. Die Blumen sind weiß, und<ben nicht gar schon; da aber ihre Blätter das Jahrhindurch grün bleiben, so hat solches GelegenheitKegeben, daß diese Staude in viele seine Garten ge-kommen ist.
Diese Sorte kan durch abgeschnittene Zweigleinvermehret werden , die man im April oder Mayin eine schattige Rabatte pflanzet, und bei? trockenemWetter gehörig begiesset, bis sie sich bewurzelt ha-ben; um Michaelis aber kan man sie dahin schen,tvo sie bleiben sollen. Sie dauert in freyer Lufft,»md die Kalte unserer ordentlichen Winter schabetü)r niemals; doch verdirbt sie manchmalen von stren-Ler Kalte.
S ,^I. Col. z. L.'6. nach dem v^ort Farbe,A hinzuzusetzen: wenn man nicht auf das sorg-fältigste darauf siehet, daß man den Saamen vonden am schönsten gestreiften Blumen sammle.
Neue Zusätze.
Der Saame dieser sehr schönen Sorte, soll nichtehender, als um die Mitte oder zu Ende des Merzenausgesäet werden: denn geschieher solches zu bald,und es fiele kaltes und trübes Wetter ein, so, daßman nicht täglich den Pflanzen genügsame Lufft ge-ben konte, so werden ihre Stengel zu schwach, ihreBusche zu tragen, wenn sie blühen ; auch bringendie Pflanzen lange nicht so viel Blumen, als wennsie starcke Stengel und viel Lufft haben. Die zuEnde des Merzen ausgesäete Pflanzen, werden mitAnfang des Junii blühen, wenn sie gehörig gewar-tet werden, und haben also noch Zeit genug reifenSaamen zu bringen.
Herr Linnaus hat den Namen dieser Pflanze inImpfen; verwandelt.
Der Lharacter ist:
Hat eine Schcibcnblume, die aus Vlümleinbestehet so Zwitter sind, nackende Haupcleinbaden, und auf einem glatten / ebenen Mut-terkuchen sitzen. Die Relche der Blumen sindschuppicht. Diesen Trennzeichen ist noch bey-zusetzen, daß die Blumen oben an den Sren-Leln wachsen, und die starrer ganz sind.
Die Sorten sind:
mzjor. I)oö. Grosse Frauen-
wunze.
2. foljjz zgerzti. Vzill. klem. ^czcl.
8cjen. Frauenmünze mit Leberbalsamblättern.
.3« f^ijg^1orecern>.'y. V^ill.
^acj. K. z. Frauenmünze mit Flöhkraut-
L ^ Z?
Die e sie Sorte hat Herr Tournefort unter denRheimaren gesetzet, mit dem Namen I'sn-tcermnkorrense, fttüis ct ciciore menriiT. tnil. i<. j-I. undCaspar Äauhin hat sie ^curh.i liorrenllz- cory.nKifer-, genennet. Wegen der ganzen Blatter undihres aufjcrlichen Ansehens, ist sie von dem Rhein-faren getrennet worden; und weil si ihre BlumenKronenweis träget, wird sie mit Recht von derMünze abgesondert.
Nun folgen die beeden Absätze, so m Unse-rer Nbersttzung stehen.
Neuer Zusaz.
Die zweyte uud dritte Sorte sind niedrige jährli-che Pflanzen. Der Saame von beeden soll mit An-sang des Aprils, in ein Beet von lei l ter Erde ge-saet werden; wäre aber das Wetter trocken, müssensie öffters beaossen werden, sonst gehet der-Saamenicht auf. Wenn die Pflanzen starck aufgegangen,so können von ieder etliche in Töpfe gesetzet. an ei-nen warmen Ort gestehet, und öfftere begossen wer-den , da sie denn im August reifen Saamen brin-gen, den man, so bald er reif geworden, sammelnmus, weil er leicht aussallt. Die Blumen der zwey-ten Sorte bangen unterwärts, wann sie zu verge-hen anfangen, und bleiben so, bis ihr '?'aame reifgeworden, da sie sich dann wieder anfhedcu, umihren saamen auszustreuen, ^ er ^ aame dieserSorte ist mir össters zwey o^e'' drey ^ahr in derErde geblieben, und henmch sind die Pf.anzen »Ihrwohl aufgefangen Pflanzen sind vmi ge-
ringer Schönheit, doch halt man sie um der Varie-tät willen.
Dieser Arnckel ist in der neuen Ausgabe aus-gelassen.
L.^Kvz JOVI?.
Nach dem sich S- Col. i. L. ^ r. endi-genden Absaz, stehet folgender neuer Zusaz.
Herr Linnaus hat aus dieser Pflanze ein neuesGeschlecht gemachet, uud ihr den Namen Amor-ph- gegeben, und die erste Sorte sezt er zu derVulm-r2rjz, wobey er dem Geschlecht den NamenHnrhyliis beygeleget. Aus der vierten Sorte hat erein neues Geschlecht gemachet, mit dem Namenphni-zlez. Aus der zweyten Sorte macht er einenCyrisum. und also hat er dieses Geschlecht ganzzerstreuet.
Der Pater Plumier hat dieses Pflanzengeachlechtalso benennet, zu Ehren des Jacob relier "»nParis, der ein berühmter Botanist geweseWirhaben für selbige keinen englischen Namen, dieEinwohner aber der Insel Iamaica nennen sieTnzpclr^gcm.
Der Characrer ist:
Sie hat eine Larvenblume, so aus einemDlatlein bestehet, dessen obere Lippe m die Hö-he stehet; die untere aber in d> cy Theile ^thei-let ist. Aus dem Aelch derse'ben , entspringeim hintern Theil der Dlume der Srempfel ,derhernach zu einer länglicht, viereckichren , häu-tigen Frucht wird, die nur ein Fach hat, wor-innen plarrrundlichre Saamen stecken.
Die Sorten sind:i. lol-mi folio, flore coccmco. l'luni.
Nov. (Ze,i. Barleria mit dem Nachtschattenblat,und scharlachfarbtr Blume.
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