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Übrigens werden die Pomeranzenbäume in die-sen Orten eben so gewartet, als von denjenigen!, soin Topfen oder Kübeln stehen,gesaget worden, aus-genommen daß diese Ravatten alle Herbst aufge-graben, und mit etwas recht abgej^aultemMist er-frischet werden müssen.
K!^lU8.
G. 57. Col. 2. nach dem lezren N)ort, Mauern,ist hinzuzuseyen: und wird nur gar zu offt in denRasenstücken der Gärten ein beschwerliches Unkraut.
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^!ach Deschreibimg des Charscters ist fol-gendes hmzuzuseyen:
Herr Linnäus hat dieses Geschlecht zur?rimul,veriü des Tourneforr gesetzet, und macht solches zueinem Geschlecht davon, unter dem Titel l'rimulz.
S. 98 Col l. nach demN?orr eingraben,seye knnu: denn wenn dieses geschiehet, so bleibtder Saame ein Zabr im Boden, ehe die Pflanzenzum Vorschein kommen, wenn sie ja noch aufge-hen. Daher denn auch einige diesen Saamen garnicht bedecken, sondern lassen ihn in den Kästen obenauf oer Erde liegen, damit er durch den Regen indie Er)e gebracht werde, welches vielmals das be-ste ist.
Wenn man die aus dem Saamen gezogene ?lu-rickeln in Beete pflanzet, soll man etwas verfaultenKühmist, zehenZoll dick unten hinein legen und wohleintretlen, dieses wird verhindern, daß die Wür-mer die jungen Pflanzen nicht aus der Erde ziehen,welches insgemein geschiebet, wenn man dieses nichtthuet: man kan diesen Mist einen Schlich dick an-legen, welches ganzlich verhindert, daß die Wür-mer nicht durchkönnen, bis die Pflanzen in den Bee-ten schon wohl zugenommen habeil, und im Frühlingtreiben die Wurzeln der Aurickeln in den Mist, wo-von denn ihre Blumen grösser als gewöhnlich wer-den. Diese Beete müssen gegen Morgen liegen/undgegen die Mittagsonne bedecket werden.
S. 99. Col. I. l. 14. zum verseyen, um imApril versetzet zu werden.
— — l. 16. ftye hinzu: Diejenigen Pflan-zen,so ein starckes, ^einzelnes Her; haben, bringenaüezeit die grösten Büschel Blumen; weswegen dennsteißige Biumisten, die Nebenschossen, so bald essich thun last, ohne daß dem Wachsthum der Pflan-ze dadurch Abtrag geschehe, im Herbst hinweg neh-men, um zu machen, daß die Mutterpflanze star-cker blühe; auch kneip«, sie die Blumen im Herbstab, wenn einige hervorkommen, und lassen solchenicht aufgeben, damit die Pflanzen dadurch nichtgeschwächet werden.
5?. 99. Col. 7. L,. von unten, sene start:oder in den Schalen der Nüsse; oder die Zapfen derNusbaume.
Herr Linaus hat den Namen dieser Pflanze inXjcliz verändert.
S. x-o. Col. 1. L. 8. ist der Absaz: Vvrje-tzo :c. also geändert. Vorjetzo giebt eö in Enge,land keine "grossen Baume dieser Art, indem allediejenige, so im freyen Feld gepflanzet gestanden,vom strengen Winter des 1740. Jahrs erfrorensiid; einige aber so in das Gewächshaus gebrachtworden, haben der Zeit geblühet; doch habe ichnoch keinen reifen Saamen an tiefen Bäumen ge-
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sehen, vbschon manchmalen die Frucht sich fvrmi-ret hat!, und ziemlich gros geworden ist. Denndie Herbstkalte hat verursachet, daß dieselben, ehesie noch reif geworden , abgefallen find.
G. ioo. (Lol. 1. l. 24. nach dem IVort: Sorte,ist hinzuzuseyen: Indem sie urspringlich in Cey-lon wachst.
S. ioo. Cok. 1. l. 21. von unten nach demV^orr:daselbst, ist zu seyen : können sie bis um die Mtttedes Sepremders bleiben, wenn das Wetter warmist ; sonst muS man sie ehender einbringen , in dasGlasbaus setzen , und den Winter über sv warten,wie in Anschung des vorigen Winters gezeiget wor-den.
Der Absaz: die gemeine Sorte, ist in der neu,en Ausgabe weggelassen.
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^ insgemein plovvman's 5pikenzrö.
Der CHaracrer ist:
Der Reich der Llume ist walzenförmig undschuppichc, woran die Schlippen, so wie dieZiegel auf einem Haus / übereinander liegen.Die Dlume ist zusainmengesezr, und bestehetaus verschiedenen Dlümlem, welche mir einerallgemeinen Hülle umgeben sind; die Gaamei»sind mir kurzer 'wolle beseczec.
Die Sorten sind:
1. Kxccn.^kis koliis lznceolztis lorix?itucsinzli»ter clentzto ierr^riz. I^in. I^ort. (.iitf. StaudigerPlowmansspicanard, mit spieeförmiM Blättern,welche nach der Lange ausgezackt unv sägensörmigsind. Dieses Gewächs ist insgemein, das afUca-msche, baumartige Kreuzkraut genennet worden.
2. Lzccnzkl! fnliis !znce»IzU5,stipelne vno sl-teroue -jenticulo scrrstiz. I^in. l-lnrr. > lii? Stau-diger Plowmansspicanard, mit spiesformigen Blat-tern, so oben ausgezackt sind.
z. L^cctt^kis loliis obvcrle ovzliz, fuperne
emarZinsto lcrr-iris. l. in. l^ort. (Ii^. StaudigerPlowmansspicanard, mit eyförmigen Blattern, dieoben ausgezackt sind, insgemein das virginische
Kreuzkraut genannt.
Das grössere Flöhkraut ( m-jor ) hat
immerzu den englischen Namen Plowmans Spica-nard geführet, aber seitdeme die meisten neuern Bo-tanisten dieses Geschlecht ttscckzrjs genennet haben,habe ich ihm lieber den alten englischen Namen,Plowmmis ^picanard geben, als selbiges ohne eng-lische Benennung lassen wollen. Deutsch wird esauch unser Frauen Handschuh genennet.
Die erste Sorte ist vom Vorgebürg der gute,»Hoffnung zu uns gebracht worden , und wird ins-gemein von denjenigen gehalten, welche Liebhabersind ausländische Gewächse zu sammelnobgleichdie Blume wenig Schönheit hat. Sie wächst fünfbis sechs Schuh hoch , und ist eine Staude, so sichwohl balten lasst. Man kan sie aus abgeschnittenenZweiglein ziehen, die man in einem der Sommernmonate in eine schattige Rabatte setzet, oder auch ausdem Saamenden man in, Früb>ahr in ein ge-meines Beet säet. Der Saame wird in diesemLand insgemein wohl reif, und lässt man ihn auf denBoden fallen, so werden im folgenden Frübling diePflanzen aufgehen. Es ist diese Staude sehr dau-erhaft , und bleibt auch in gelinden Wintern, im