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2 (1913)
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452
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452 ALEXANDER VON HUMBOLDT ALS VORLÄUFER USW.

aktivität hervorgerufenen glich, ihnen Besonnenheit und kri-tisches Vermögen benahm, und sie ernstlich glauben ließ, derUrgrund alles auf sämtlichen Wissensgebieten noch Dunkelnund Rätselhaften sei identisch mitdem Proteus der Natur-kräfte, der Elektrizität", und daherallein durch Elektrizitäterklärbar". Doppelt hoch sind, dem Gebaren solcher Zeit-genossen gegenüber, die Klarheit und Ruhe anzuschlagen, mitdenen der noch jugendliche Humboldt der gestellten Auf-gabe näher trat; seine umfassende Vorbildung auf physika-lischem, chemischem, und physiologischem Gebiete, und seineseltene Energie, die ihn nicht davor zurückschrecken ließ,die eigenen Muskeln und Nerven Monate lang mit Hilfe großerBlasenpflaster zu Zwecken des Experimentes bloßzulegen,befähigten ihn, eine große Reihe der schwierigsten Versucheam Menschen und an Vertretern aller Klassen des Tierreichesderart auszuführen und derart zu deuten, daß er (nachW. Wundts Urteil im physiologischen Abschnitte der Bruhns-schen Biographie), trotz zahlreicher Irrtümer allgemeiner und be-sonderer Natur, der richtigen Auffassung der Probleme meist näherkam als fast alle Fachgelehrten des Zeitalters, in vielen Punktenaber die volle Wahrheit entweder auffand, oder doch vorahnte.

Betrachtungen physiologischer Natur waren es wohl auch,die Humboldt zu Schlüssen zurückführten, deren Grund-gedanken ihm zuerst anläßlich der Untersuchung bestimmterGruppen von Mineralien, sowie der Analyse gewisser Gruben-gase, aufgestiegen waren; sie finden sich im ersten BandeS. 127ff. und im zweiten Bande S. 137ff. und 260 des ge-nannten Werkes dargelegt, und lassen sich, unter möglichsterBeibehaltung der Humboldt sehen Ausdrucksweise, wie folgtzusammenfassen:

Was man häufig alsUmhüllung" eines chemischen Be-standteiles («) der Körper durch einen zweiten (ß) be-zeichnet, besagt nichts anderes, als daß u und ß derart mit-einander verbunden sind, daß ß seine Affinität gegenüber u