ÜBER RÜBENZUCKER IM MITTELALTER
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schon Cato um 200 v. Chr. von der „Salzblüte" (flos salis)spricht, oder Plinius und Dioskurides die Kupferblüte„flos aeris" und „xv^ov äviJos" nennen, so reden die ägyp-tischen Alchemisten der hellenistischen Zeit von zahlreichen„Blüten" und „Blumen" in ganz dem nämlichen Sinne, dersich in den Worten „Schwefelblumen", „Salmiakblumen",„flores stibii", „flores zinci" usw., bis auf den heutigen Tagerhalten hat. Nabät, auf Zucker angewandt, bedeutet daherwohl nichts anderes als „gewachsener Zucker" (dieser Fach-ausdruck wird noch jetzt in der Praxis gebraucht), Zuckerreinster und bester Beschaffenheit, — und dies ist tatsächlichdie dem Kandiszucker zukommende.
v. Lippmann, Abhandl. u. Vortr. II.
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