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2 (1913)
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ZUR GESCHICHTE DES SACCHAROMETERS USW.

ZWEITER NACHTRAG 1

ie ich vor einiger Zeit 2 aus den 1636 erschienenEr-quickstunden" Schwenters nachwies, stand in denSalzsiedereien, deren, namentlich vor der Zerrüttungder wirtschaftlichen Verhältnisse durch den 30jährigen Krieg,im Deutschen Reiche recht viele betrieben wurden, eine Senk-spindel von allerdings noch großer Unvollkommenheit bereitsin anscheinend regelmäßigem Gebrauche.

Einen weiteren Beleg für diese Behauptung fand ich seit-her in einem Werke vor, das unter dem Titel:Des Augs-burger Patriziers Ph. Hainhofer Reisen nach Innsbruck undDresden", 3 auch die Fahrt schildert, die der Genannte imJahre 1628 unternahm, um bei dem in Tirol weilenden Erz-herzog Leopold von Österreich einen zum Geschenk fürden Großherzog von Toskana bestimmten Prunkschrank ab-zuliefern, ein Prachtstück aus Augsburgs Kunstwerkstätten,völlig gleichend dem der nämlichen Stadt und derselben Zeitentstammenden weltberühmtenPommerschen Kunstschranke",der noch jetzt im kunstgewerblichen Museum in Berlin zusehen ist. Der Erzherzog nahm Hainhofer auf das freund-lichste auf, und ließ ihm u. a. die neuerbaute Fahrstraße nachHall, sowie die dortigen Salzwerke zeigen; Hainhofer be-suchte diese am 29. April 1628, und schreibt in seinem Tage-

1 Chemiker-Zeitung 1912, S. 1201. s ebd., S. 629. 3 ed. Doering,Wien 1901, S. 89.