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2 (1913)
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125
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CHEMISCHES UND ALCHEMISCHES AUS ARISTOTELES J25

Art der Nahrung, namentlich aber durch Genuß gewisserPflanzen und Kräuter, in hohem Grade gesteigert werdenkönnen. 1 Sie ist bei verschiedenen Tieren von ungleicherKonzentration, und enthält mehr oder weniger an Käsestoffvon wechselnder Festigkeit und Schwere, an Molken und anFett, das sich als ölige Substanz abscheidet; 2 ihre erdartigenBestandteile bewirken, daß sie in der Kälte leicht gefriert undbeim Erwärmen leicht gerinnt. 3 Die Gerinnung erfolgt aberauch auf Zusatz des Labes, eines an Erdartigem reichen Stoffes,den viele Tiere enthalten, namentlich die Hasen, wenn sieLabkraut gefressen haben; 4 bedeutende Mengen Lab führtauch der aus den Feigenstämmen abtropfende Saft, daherfängt man ihn in Wolle auf, spült die Fäden mit einer kleinenMenge Milch ab, und setzt die Flüssigkeit der gesamten rest-lichen Milch zu. 5

Damit das Blut Fett und Milch bilden könne, muß esgesund und süß bleiben, und hierzu ist die Ausscheidung derzu hitzigen und bitteren Bestandteile erforderlich; diese voll-zieht die Leber, und ihr Exkret ist die Galle, die bei ver-schiedenen Tieren auch verschiedene Bitterkeit und Farbe zeigt. 6

Andere unbrauchbare Stoffe beseitigt die Harnblase,di e, wenn man sie Leichen entnimmt, nicht einmal mehr fürFlüssigkeiten durchlässig ist, bei Lebenden aber auch jenentrockenen erdigen Bestandteilen den Ausgang gestattet, durchderen Zurückbleiben bei gewissen Krankheiten harte Steineund muschelartige Stücke entstehen. 7 Der Ausscheidung dermit einer Harnblase versehenen Tiere entspricht bei denübrigen, z. B. bei den Vögeln und Amphibien, die Absonderungeiner erdigen, salzartigen Masse (d.i. der Harnsäure) in denExkrementen. 8

1 Z. IV, 118; Zo. III, 21. 2 Zo. III, 20; IV, 20. 3 Z. II, 26;

Zo. III, 20; M. IV, (10), 5, 7, 15, 18. 4 Th. III, (15), 1; M. IV, (7), 11.

s Zo. III, 20 u. 21. 6 Th. IV, 1—5; Zo. II, 1—5; Zo. III, 2 scheint unecht.

'Zo. III, 15. 8 Th. IV, 1; (5), 5.