I. Buch. Cap. 21.
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bestimmt den ersteren Aspalathos als Genista acanthoclada D. C. Stachelginster,den er nach abgezogener Rinde röthlich und auch bitter fand, aber nicht wohl-riechend, den anderen als Calycotome villosa Link ( Spartium, villosum Yahl).
In den Gewächshäusern werden verschiedene Arten Aspalathos als Zierpflanzenkultivirt, so Asp. ciliaris L., ,1s/). ericaefol. L.. Asp. urgent. L.
Cap. 20. Uspi Bpüoo. Bryon. Das Bryon wird von Einigenauch Splachnon genannt, es findet sich auf Ceder-, Pappel- und Eich-bäumen. Den Vorzug verdient das der Ceder, dann kommt das derPappel; das wohlriechendste davon und das weisse ist gut, das schwärz-liche ist schlechter. Es hat adstringirende Kraft, hält die Mitte zwischenWarm und Kalt, wirkt in Tränken und Sitzbädern gegen Gebärmutter-leiden. Es wird auch den Behensalben und Salbölen wegen seiner zu-sammenziehenden (verdichtenden) Wirkung zugesetzt, eignet sich auch zurBereitung von Räucherungen und kräftigenden Salben.
Plinius XII 108 nennt das Bryon Sphachnos, graue Zotten an den Bäumen,besonders den Eichen; das beste wächst in Kyrene, dann kommt das kyprische und^ dritter Stelle das phönikische. Es wächst auch an Felsen. An anderer Stelleftennt er es die Traube der weissen Pappel, das beste wachse in Knidos und Karien,e me zweite Sorte auf der Ceder in Lykien. Weiter (XIII 187) nennt er auch dasSeemoos Bryon.
Wir haben es hier mit einer wohlriechenden Flechte zu thun, wahrscheinlich' Us der Familie der Usneaceae. Sie sind etwas bitter und zusammenziehend undWurden gegen Schleim- und Blutflüsse, gegen Ruhr und Magenschwäche angewandt,Alectoria Arabum Ach., das Oschnah der alten arabischen Aerzte, ein Product'' er heissen Zone, es hat einen ambraartigen Geruch.
Nach Fraas ist es XJsnea florida Ach.
Cap. 21. IIspt 'AfaX^cr/oo. Agallochon. Das Agallochon istei & aus Indien und Arabien hergebrachtes Holz, ähnlich dem Thuja-Holze 1 ),gesprenkelt, wohlriechend, beim Kosten etwas zusammenziehend zugleicheiner gewissen Bitterkeit, mit lederartiger und gefleckter Rinde. Esdient zerkaut und in der Abkochung als Spülwasser zum Wohlgeruch desRundes, auch ist es ein Parfüm (Streupulver) für den ganzen Körper.s wird statt des Weibrauchs zum Räuchern benutzt. Die Wurzel davon1 Drachme genommen lindert die Schlaffheit, Schwäche und Hitze des^agens. Denjenigen, welche an Seiten- und Leberschmerzen, welche anysenterie oder Leibschneiden leiden, hilft es mit Wasser getrunken.
^ ) Nach Sprengel Thuja articulata Yahl; den Vergleich bezieht er auf dieorren oder Maserkröpfe, foyypot, die sich hier wie beim Aloexylon Agallochum' our - finden sollen.
d tt ^ aS Agallochum entspricht nach demselben Sprengel dem „Ahaloth"
Hebräer (Hohel. 4, 14; Psalm 44, 9) und dem „Agalladschin", späteren „Allowath"^ ra ber. Das Ahaloth liegt dann dem Aloeholz zu Grunde. Bei Plinius XII 98ls s es larum, es war eins der kostbarsten Räucherwerke. Simeon Seth (De
Seiendes, Arzneimittellehre des Dioskiirides. 4