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ZUR LEHRE VON DER HERKUNFT UND ROLLE DERPFLANZLICHEN ASCHENBESTANDTEILE 1
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ber Herkunft und Rolle der in den Pflanzen vor-handenen Aschenbestandteile herrschte bekanntlich,trotz der sehr bestimmten Ausführungen Marggraf'sund Wiegleb's 2 , und trotz einzelner LichtblickeKülbel's (1739) und Rückert's (1789), zu Anfang des 19. Jahr-hundertes noch völliges Dunkel; einige Forscher hielten die Aschen-bestandteile für Verbrennungsprodukte des Organismus, z. B.Dundonald (1795), andere für Erzeugnisse des Lebensprozessesaus fremden Elementen, namentlich aus Wasser, — eine An-sicht, deren Zulässigkeit noch 1793 Humboldt 3 und noch 1802Saussure anerkannten —, wieder andere erklärten sie für zu-fällige Beimengungen, — eine Theorie, die noch 1841 Hlubekund Thaer vertraten. 4 Die richtigen Lehren, die zuerst wiederSaussure (1804), später Davy (1814) und Sprengel (1837,1839) vorbrachten, ermangelten der bestimmten und über-zeugenden Begründung; auch fehlte diesen Forschern der ge-nügende Überblick über die gesamten Folgen und namentlichüber die praktische Tragweite der geäußerten Ideen, und soblieb es Liebig (1840) vorbehalten, in dieser Richtung als
1 „Chemiker-Zeitung" 1894, S. 443. 2 „Chemische Versuche über diealkalischen Salze" (Berlin 1774). 3 „Versuche über die gereizte Muskel- undNervenfaser", Berlin 1793; Bd. I, S. 126. 4 Siehe Näheres in A. Mayer's„Lehrbuch der Agrikultur-Chemie", Heidelberg 1886, Bd. 1, S. 231.
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