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destilliert, welches als Waschwafser angewendet allegelben Flecken, Sommersprossen und Uneinigkeiten derHaut entfernt. Auch bei Verletzungen der Geschlechts-teile leistet es gute Dienste, wenn man leinene Tücherdamit benetzt und Umschläge davon macht; als Gurgel-wafser beseitigt ls alle Fäulnis und Schäden im Mundeund Halse. Bei Verbrennungen mit siedendem Wasser,Oel, Fett, Metall oder anderen Gegenständen lege manein mit Lilienwasser befeuchtetes leinenes Tuch auf dieBrandwunde, dieses kühlt und zieht die Hitze heraus,heilt den Schaden und hebt die Schmerzen.
Linde i/Iilis.)
1. Die klein blätterige Linde (lilik ulwit'o-lia Leoxoli), auch Winterlinde, Spatlinge, Stein-linde, Berglinde genannt, hat kleine, glatte, oufder Unterseite meergrüne Blätter und dünnschaligeFrüchte. Sie findet sich in ganz Europa in Wäldernund wird viel an öffentlichen Promenaden und Straßengepflanzt.
2. Die großblätterige Linde (LM Mt^-pdMos Zcopoli), auch gemeine Linde, Frühlinde,Sommerlinde, weiche Linde, Wasserlinde ge-nannt, ist ein großer ansehnlicher Baum mit weitaus-gebreiteten Aesten und einer dichten, geschlossenen Krone.
Anwendung: Die von dieser Art eingesammeltenBlüten werden getrocknet und geben einen schweiß-treibenden Tee. Die Blüten enthalten auch etwasAelheröl, namentlich aber Zucker und Gummi. Deraus der Mittelrinde gepreßte Saft heilt Entzündungenund Brandschäden. Der Lindensaft, welcher wie derBukensaft im Frühjahr ausgezogen wird, besitzt blut-reinigende Eigenschaften. Das unschädlichste Zahn-pulver zur Reinigung der Zähne ^bereitet mau aus2 Teilen Lindenkohle und 1 Teil Salbei, welche manso fein als möglich pulverisiert.