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Der Kräuterarzt : eine Beschreibung der heilkräftigen Pflanzen und Kräuter und deren Gebrauch bei vorkommenden Krankheiten ; nebst einem genauen alphabetischen Register der Krankheiten mit Angabe der anzuwendenden Kräuter und Heilpflanzen
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Lärchenschwamm. 131

stehen in Büscheln auf kurzen Zweigansätzen. Sie sindnicht steif und fallen im Herbste ab. Die Lärche hatmännliche und weibliche Blüten, welche auf ein unddemselben Baume getrennt stehen. Die weiblichenBlüten, welche sich zu niedlichen Zäpschen entwickeln,sehen rot aus uno sind wohlriechend. Das ausfließendeHarz sammelt man im Sommer.

Anwendung: Die Rinds der Lärche gesotten undgetrunken, treibt den Harn, gepulvert und ausgestreut,heilt sie offene Geschwüre. Wenn man die Nadeln stößtund überlegt, so heilen sie entzündete Wunden. Diefrischen Zweige werden gekocht und kräftigende Bäderdaraus gemacht. Das Harz, aus welchem der Terpentinbereitet wird, bildet einen häutigen Bestandteil vonSalben und Pflastern, welche zerteilend wirken. DerTerpentin mit Honig genommen l//»-2 Z) hilft gegenKatarrh, den Stein und Blasenleiden, auch tötet erdie Würmer und treibt den Harn. Der Terpentinwird auch zu Einreibungen bei Nervenschmerzen, Rot-lauf, blutenden Wunden, faulen Geschwüren, Grindund anderen Hanlkrankheilen verwendet.

Lärchenschwamm (kol^orus'ieiuuliL I.)

Tannenschwamm.

Dieser Schwamm ist bei uns weniger zu finden,häufiger trifft man ihn auf den Alpen an. Es ist einan Lärchenstämmen sitzender Löcherschwamm, dessenhöckerige, ringförmig gefurchte Oberfläche gelbe, weiß-liche und bräunliche Ringstreisen zeigt. Der untereTeil sieht zuerst gelblich, später bräunlich aus, dasinnere Pilzgewebe ist weißgelb gefärbt, beim frischenSchwamm fleischigzäh, beim getrockneten korkartig.

Dieser Schwamm hat einen scharfen. Niesen ver-ursachenden Geruch von zuerst süßlichem, dann aberbitterem Geschmack.

Anwendung: Der Lärchenschwamm führt stark

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