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plare zu diesem Zwecke benutzen, so ist dringend anzu-raten, dieselben zuvor in Waffer einzuweichen und aus-zuwaschen, da dieselben oft, um leichter Feuer zu fangen,mit einer Salpeterlösung getränkt sind.
Fichte (?mus adiss I.)
Rottanne, Pechtanne, Schwarztanne.
Die Fichte erreicht eine Höhe von 30—50 m.Der Stamm ist schlank und schnurgerade, sich gleich-mäßig nach oben verjüngend. Die Krone endigt schöngleichmäßig pyramidal-kegelförmig. Die Rinde ist an-fänglich glatt, hell rotbraun gefärbt, später wird siegraubraun bis grau und riffig. Die ausdauerndenNadeln stehen in dichten Spiralen nach allen Richtungenum die Zweige. Die jungen Triebe entwickeln sichAnfang bis Mitte Mai. Die Blütenkätzchen, welcheim Mai und Juni an den vorjährigen Zweigen er-scheinen, entwickeln sich zu länglichen Zapfen mit fest-anliegenden Schuppen.
Anwendung: Man verwendet die jungen Triebeund Knospen zu einem Absud, welchen man zu reini-genden Bädern, besonders Fußbädern, bei Entzündungen,Rheumatismus und Gicht verwendet. Man macht aucheinen Aufguß mit siedendem Wasser. 1 Liter auf 20 ßgegen Husten, Katarrh, Blasenkatarrh, sowie als blut-reinigendeS und schweißtreibendes Mittel. Das frische,hellflüssige Harz gibt ein vorzügliches Wundmittel ab.
Aus Föhre, Fichte und Tanne wird auch der deutscheTerpentin gewonnen. Nicht rektifiziertes deutsches Ter-pentinöl wendet man bei Phosphorvergiftung als Gegen-mittel an. Aus den Zapfen und jüngeren Aesten verFöhre, Fichte und Tanne sowie der Krummholzkieferwird das Tannenzapfen- oder Krummholzöl gewonnen,welches eine hitzige Eigenschaft hat und stark auf denHarn wirkt. Aeußerlich wird dasselbe auch zum Ein-reihen bei Gicht und Rheumatismus verwendet. Tier-