Faham. Farfara.
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traktstoffe 32,27 Proc., Rohfaser 21,99 Proc., Asche 3,58 Proc. In der Trocken-substanz: stickstoffhaltige Substanz 15,06 Proc., Rohfett 24,23 Proc.
Durch Pressen gewinnt man aus den Samen 12—17 Proc. Oel: Oleum Fagi silva-ticae. — Bucheckern!)]. — Huile des fruits du lietre. — Beech oil.
Es ist hellgelb, ohne Geruch, von fadem Geschmack, dient als Speise- und Brennöl.Konstanten: Spec. Gew. 0,920 — 0,9225. Erstarrungspunkt —17,5° C. Schmelzpunkt derFettsäuren: 24°C. Erstarrungspunkt 17°C. HEHNEn 'sche Zahl 95,16. Verseifungszahl196,25. Jodzahl 104,4. Das Oel besteht vorwiegend aus Olein.
Die Rückstände von der Oelgewinnung, die Büchelkuchen, Büchelsamen-kuchen, finden Verwendung als Viehfutter, doch sollen sie auf Pferde giftig wirken können.Die Rückstände mit Schale enthalten: Wasser 16,10 Proc., Stickstoffsubstanz 18,15Proc., Fett 8,34 Proc., stickstofffreie Extraktstoffe 28,39 Proc., Holzfaser 23,89Proc., Asche 5,13 Proc. Ausserdem sollen die Samen einen giftigen Stoff Fagin, derTrimethylamin sein soll, enthalten.
2) Aus dem Holz gewinnt man durch trockue Destillation den Buclieuliolztlieer(vergl. Pix) und aus diesem Kreosot (vergl. den betr. Artikel).
Faham.
Faham Thee. Fahum-Thee. Bourbon-Thee. — Feuille de Faham(Gall.). — Orcliid-
Tea sind die Blätter von Angrecum fragrans Lindl., Familie der Orchidaceae —Monandrae — Acrotonae — Sarcantliinae — Aerideae, heimisch auf Mauritius undReunion.
Besehreibung. Die Blätter sind lederig, lineal, bis 10 cm lang, bis 12 mm breit,an der Spitze ausgerandet, parallelnervig. Unter den Epidermen, von denen nur die untereSpaltöffnungen hat, beiderseits ein sklerotisches Hypoderm. Im Mesophyll vereinzelte Stein-zellen und Oxalatraphiden. Auf beiden Epidermen Drüsenhaare. Die Blätter riechen an-genehm nach Cumarin, welches anscheinend in krystallinischem Zustande in den Epi-dermiszellen der Unterseite vorkommt. Geschmack angenehm, etwas bitterlich.
Bestandtlieile. 8,68 Proc. Wasser, 5,21 Proc. Eiweissstoffe, 6,35 Proc.Asche, ferner Cumarin, o-Oxyzimmtsäure, o-Cumarinsäure, Phenolpro-penylsäure.
Anwendung. Empfohlen als Heilmittel gegen Schwindsucht, als Ersatz deschinesischen Thees. Man soll auch Cigarren mit einem Deckblatt aus Tabak daraus machen-
Farfara.
TllSSilago Farfara L. Familie der Coinpositae — Tubuliflorae — Senecio-neae — Senecioninae. Heimisch in Europa, NoTdafrika und dem gemässigten Asien, imöstlichen Nordamerika eingebürgert. Kraut mit tief in die Erde gehendem, mehrköpfigen,Ausläufer treibenden Rhizom. Im ersten Frühjahr erscheinen die nur mit Schuppenblätternbesetzten Blüthentriebe, nach der Bliithezeit die Laubblätter. Verwendung finden:
1) Die Blüthenköpfchen: Flores Tussilaginis. Flores Farfarae. — Huflattig-blttthen. — Capitule de tussilage ou de pas d'äiie (Gall.).
Beschreibung. Die Köpfchen sind etwa l 1 / a cm lang, 2 cm breit, die Blüthenvon goldgelber Farbe, der Hüllkelch grünlich, weisslich spinnewebig behaart, cylindrisch,aus zwei Reihen angedrückter Blättchen bestehend. Blüthenboden ohne Spreublätter.