Euphthalminum.
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Pulvis resinosus accr Vogt.
Vet. Feu liquide ordinaire (Gall.)
Ep. Euphorbii 2,0Colophonii 18,0Mastiches 6,0,
Ep. 1. Euphorbii pulver. 30,0
2. Cantharidum pulver. 30,0
3. Olei Oiivaruin 300,0
4. Olei Lavandulae 600,0.
Unguentum Euphorbii ( N^ligan).Ep. Euphorbii pulv. 1,0Adipis suilli 20,0.
Man digerirt 1 und 2 mit 3 zwei Stunden undfügt dann 4 hinzu.
Acekba's antirlieuniatisches Oel, für Pferde, ist Ol. Euphorbii ohne Terpentinöl.
Baunscheidt '» Oel, durch Ausziehen von Euphorbium und Seidelbastrinde mitWeingeist und Olivenöl dargestellt, dient zum Einreiben der mittels des sog. „Lebens-weckers" erzeugten Nadelstiche.
Blister liquide. 100 Euphorbium, 400 Leberthran, 1 Alkannawurzel werden 8 Tagedigerirt, dann filtrirt.
Hunds wuthmittel von Patkiewicz . Ein Gebäck, dessen Fettstoff zuvor mit denSamen einer Euphorbia gekocht wurde, und eine unschuldige Salbe.
Kornpointek's Blutreinigungs- Kienen -Pustel-Fettstoff, enthält Euphorbium,Kanthariden, Crotonöl, Seidelbast, Senf und Veratrin.
Rieger's Diphtheritismittel ist anscheinend ein öliger Auszug von Wolfsmilch;ausserdem Anisliquor und eine Mischung aus Benzoetinktur, Franzbranntwein u. a.
II. Euphorbia Lathyris L. Wohl in Südeuropa heimisch, in Mexiko und Perueingeführt. In der Gall. sind die Samen Semence d'epurge und die Wurzel Racined'öpurge aufgeführt. Die ersteren: Semen Cataputiae minoris, Seinen Titliymali la-tifolii, Seinen Lathyridis majori», Grana regia minora, Spring- oder Purgirkörnerenthalten 40 Proc. eines stark abführend wirkenden Oeles (Huile d'epurge), fernerAesculetin und einen zweiten krystallinischen Körper. Der Milchsaft enthält Euphorbon.
III. Euphorbia pilulifera L. Heimisch in Australien, verbreitet in Ostindien,Westindien etc. Pill bearing spurge. Snake-weed. Cat 's liair. Scheint als wirk-samen Stoff ein Harz zu enthalten. Wird gegen Bronchitis und Asthma empfohlen, be-sonders das Fluidextrakt (2—4 ccm mehrmals täglich.) In ähnlicher Weise verwendet manE. maculata L. in Nord- und Mittelamerika.
IV. Euphorbia Cattimandoo W. Elliot. In Ostindien. Enthält im Milchsaft35 Proc. Euphorbon. Man verwendet denselben gegen Rheumatismus.
V. Euphorbia heterodoxa Müll. Arg. In Brasilien. Alveloz, Aveloz. DerMilchsaft findet Verwendung als Heilmittel bei Krebsleiden. Ebenso verwendet manE. phyllanthus (?). Ebenfalls in Brasilien.
VI. Euphorbia Tirucalli L. Heimisch in Ostafrika, in Indien kultivirt. DieRinde verwendet man gegen Kolik, den Milchsaft als Purgans, letzterer enthält Euphorbon.
f Euphthalminum. Eiiphthalinin. Euphthalminum liydrochloricum. Unterdiesem Namen ist das salzsaure Salz des Phenylglykolyl-n-methyl-/?-vinyl-diaeetonalkamins zu verstehen. C lv H 25 S0 3 . HCl. Mol. Gew. = 327,5.
Die freie Base steht in engem Zusammenhange mit dem Eueai'n B, doch steht anStelle der Benzoylgruppe beim Euphthalmin der Rest der Mandelsäure, und das Wasserstoff-atom im Stickstoff ist durch die Methylgruppe ersetzt.
Darstellung. Vinyldiacetonalkamin wird zunächst durch Einwirkung von Jod-methyl am Stickstoff methylirt, dann wird durch Einwirkung von Mandelsäure in sehr ver-dünnter wässerig-salzsaurer Lösung der Rest der Mandelsäure (Phenylglykolyl-Rest) einge-führt. — Die freie Base krystaliisirt aus siedendem Petroläther in sechsseitigen Prismen,die bei 108—113° C. schmelzen. — Das salzsaure Salz wird in krystallinischer Form er-halten, indem man in die ätherische Lösung der Base trocknes Salzsäuregas einleitet unddas sich ausscheidende Salz aus absolutem Aether umkrystallisirt.
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Euphthalminum