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1 (1907)
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1013
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Datura.

1013

Ceratuni ad barbam (Vom.).Bartwichse.

Rp. Resinae Dammar 70,0

Terebinthinae laricinae 50,0Cerae flavae

Adipis suilli ää 125,0.

In Schachteln auszugiessen.

Emplastrum adliaesivum Kraft.Rp. Resinae Dammar 80,0Olei Olivarum prov. 20,0.Man schmilzt bei gelinder Wärme.

Emplastrum adhaesivum Petropolitannm.

Petersburger Heftpflaster.Rp. Resinae Dammar 60,0

Cerae flavae 10,0

Olei Olivarum 15,0

Terebinthinae laricinae 5,0.Man schmilzt bei gelinder Wärme und seiht durch.

Emplastrum Dammarae Diet.Dammarpflaster.Rp. 1. Resinae Dammar 12,52. Cerae flavae 15,0

3. Emplastri Lithargyri 65,0

4. Olei Terebinthinae 7,5.

Man schmilzt 1 über freiem Feuer, fügt 2 hinzu,bringt ins Dampfbad, setzt 3 und während desErkaltens 4 hinzu.

Emplastram Dammarae compositum

Schwimmer.

Rp. Emplastri Dammar 50,0Unguenti Plumbi 26,0Acidi salicylici 16,0Kreosoti 8,0.

Man schmilzt und giesst in Papierkapseln aus.

Negativ-Lack.

Rp. Resinae Dammar 100,0Mastiches 15,0

Benzini 885,0.

Vernix Dammarae eomposita.

Rp. Resinae Dammar 100,0Resinae Copal 20,0.

Man pulvert, trocknet in der Wärme vollständig,löst in Olei Terebinthinae 250,0 und fügt vonletzterem q. s. zur Sirupdicke zu.

Diphthericidiun, Kaupastillen als Vorbeugung'smittel gegen Diphtherie, bestehenaus Dammarbarz, Guttapercha, Thymol, Natriumbenzoat und Saccharin ( Thoms).

Mattolein für Photographen: 40 Dammar, 20 Kopaivabalsam, 5 Elemi, 85 Ter-pentinöl.

Datura.

Gattung der Solanaceae Datureae.

I. Datura Stramonium L. Gegenwärtig durch ganz Europa, Asien, Afrika undNordamerika verbreitet, ursprünglich vielleicht am Schwarzen und Kaspisclien Meer heimisch.Für den arzneilichen Gebrauch wird die Pflanze hier und dort kultivirt. Verwendung finden:a. die Blätter: f Folia Stramonii (Germ., Helv., Austr.). Stramonii Folia (Brit.U -St.).. Folia s. llevba üaturae. Herba Mctellae. Stechapfelblätter. Feuilles destramoine ou de Pomme-epineuse (Gall.). Stramonium leaves. Thorn apple leaves.

Beschreibung. Der bis 10 cm lange .

Blattstiel trägt die bis 20 cm lange, bis 10 cm / .

breite Blattspreite. Diese ist im Umriss spitz 4

eiförmig, stark buchtig gezähnt, die grossen

buchtigen Zähne noch einmal mit einigen Zäh- A"vC-£/

nen. Der Grund der Blattspreite ist keilförmig

oder fast herzförmig. Die Sekundärnerven j

gehen unter einem Winkel von 3540° vom

Mittelnerven ab, theilen sich im äusseren l< t \ ' i"*?/ / "/ N T

Drittel der Blatthälfte gabelig, der eine Ast

verläuft dann in einen Blattzahn, der andere t

anastomosirt mit einem Tertiärneryen des ^

nächst oberen Sekundärnerven. -fv

Spaltöffnungen beiderseits, auf der Un-

terseite zahlreicher. Beide Epidermen tragen, j.

besonders auf den Nerven, dreizellige, derb-wandige, warzige Gliederhaare, die oft an der

Spitze umgebogen, bis 270 ß lang und an der s ^

Basis 40 50 fi dick sind, daneben kurzge- Fig. 236. (Nach vogl.)

stielte Drüsenhaare mit wenig-zelligem Kopf.

Zahlreiche Zellen des Mesophylls enthalten staiidruse. st Spaltöffnung.