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Erklärung botanischer Kunstausdrücke.
Y.
Yoldiazeit (Yoldiameer) — wird in Norddeutschland die erste Nacheiszeit mit arktischem Klima bezeichnet.Die Ostsee ist mit dem Eismeer verbunden und ist salzig. Bezeichnend ist die arktische MuschelYöldia Ärctica. ,
z.
Zapfen — I/CXXXVIII.
Zapfen der Coniferen (strobilus, cönus — sind Samenstände mit zahlreichen, schraubig, gegenständig oderwirtelig angeordneten, voneinander gesonderten, verholzenden Deckschuppen, welche auf der Ober- oderUnterseite oder in ihrer Achsel die öfters geflügelten Samen tragen (viele Nadelhölzer und Cycadaceen).
Zapfenschuppe — I/CXVI1; I 77.
Zapfensucht — wird das Auftreten von abnorm vielen weiblichen Blüten an Stelle der männlichen oderan Stelle der Kurztriebe bei Coniferen (so häufig bei der Kiefer) bezeichnet.
Zechstein — siehe Geologische Formationen.
zeitlicher Dimorphismus — siehe Pleiontismus.
Zeitstauden (Etesiae) — die oberirdischen Organesind nur zu gewissen Zeiten vorhanden.
Zelle (c&lula) — I/XVIII.
Zellenpflanzen — I 2; VII 135.
Zellfusion — Verschmelzung von Zellen erfolgtbei der Befruchtung, bei der Bildung vonTracheen und Milchröhren.
Zellgewebe — I /XXVII.
Zellhaut — I/XXIV.
Zellkern (nücleus) — I/XVII.
Zellkernteilung — siehe Karyokinese.
Zellkolonie — siehe Coenobium.
Zell-Lumen — I/XXVIII.
Zellmembran — I/XXIV.
Zellsaft — I/XXI.
Zellstoff (Cellulose) — I/XXIII.
Zellteilung — I/XVIII.
zelluläres Endosperm — die Membranbildung er-folgt gleich nach den ersten Kernteilungen.
Zellulose — Sammelname für hochkondensierteKohlenhydrate (bezw. für einen dreiwertigenAlkohol von der Formel [C 6 H 10 O 5 ]), die sichnur in ammoniakalischer Kupferoxydlösung(Schweitzer's Reagens) leicht und rasch lösen und durch Bakterien vergoren werden. Zellulose ist einekristallisierte Substanz und tritt in der Form von sehr kleinen faserigen Kristallen (Kristallite) auf.
Zellulosegärung (Sumpfgasgärung) — wie andere Kohlenhydrate wird Zellulose ohne Gegenwart von Sauer-stoff zu Kohlensäure, Wasserstoff und Methan (Sumpfgas) zersetzt.
Zellwandbildung — erfolgt gewöhnlich im Verein mit der Kernteilung, indem die Spindelfasern in derAequatorialplatte anschwellen und die Membran" ausscheiden. Bei Vielzellbildung (z. B. Embryosäckeder Angiospermen) bilden sich erst viele Kerne, um die sich dann gleichzeitig (simultane Bildung) odernacheinander (succedane Bildung) Zellwände entwickeln.
Zentralhöhle (der Equisetaceae) — I 51.
Zentralkern — I/CXVII.
Zentralplazenta — I/CXXX; III 271, 277, 301; V/3 i7 2 4-
zentralwinkelständige (axile) Plazentation — I/CXXX.
Zentralzylinder — I/LXI, LXII.
zentrifugale Blütenstände — siehe cymöse Infloreszenzen.
zentripetale Blütenstände — = botrytische Infloreszenzen.
Zerklüftung des Holzkörpers — I/XCII; III 508.
zerstreute Blattstellung — siehe wechselständige Blattstellung (I/LXXII).
zerstreutporiges Holz — I/LXXXVII.
Zeugung — siehe Fortpflanzung und Befruchtung.
Zeugungsverlust — siehe Apomixis, Apogamie und Parthenogenesis.
Ziegenfeige — siehe Kaprifikation (III 126).
Zimtsäure — siehe Säuren.
Zinkpflanzen —■ IV/i 425; V/i 608; V/3 1890.
Zirkulation des Plasmas — I/XXI.
Fig. 1172. Aspleniura Ceterach L.. Krätzfarn (I, 26), als Bei-spiel eines xerophilen Farns. Phot. Dr. G. W eisenbeck, München.