Erklärung botanischer Kunstausdrücke
zirkumpolar — siehe circumpolar.
Zoidiogamae — = Zoidiophilae (TierblütlerjZoidiophilae (Tierblütler) — I/CXLIII.
Zonen — horizontale Gliederung der Erde nach der Vegetation.
zoobiotische Faktoren — Wirkungen der Tiere (Bestäubung und Verbreitung) auf die Pflanzen.Zoocecidien — hiessen die durch Tiere (Milben, Würmer usw.) erzeugten Gallen (VI/2 965).
Zoochorie (Tierfrüchtler) — Verbreitung der Früchte bezw. Samen durch Tiere (I /CLIV; II 186).Zoodomatien — von Tieren (Milben, Ameisen) bewohnte Domatien.
Zoogamae — Pflanzen mit selbstbeweglichen Befruchtungskörpern (viele Kryptogamen).zoogen — unter Mitwirkung der Tierwelt oder des Menschen entstanden.
Zoomorphosen — siehe Phytomorphosen.
zoophob — Anpassungen der Pflanze, die als Schutz gegen Tierfrass dienen (mechanische und chemi-sche Schutzmittel),zosteroides Blatt •— siehe Bandblatt.
Zotten — V/ 1 57.
Zottenschuppen — I/LXV.
Zuchtrassen — durch Selektion veredelte Kulturrassen.
Zucker — I/XXII (siehe auch Kohlenhydrate).
Zuckerblätter — erzeugen im Gegensatz zu den Stärkeblättern nie oder nur unter günstigen Assimilations-bedingungen Stärke (V/31956).
Zufallsplankter (Tychoplank-ter) — Planktonorganismen,die durch Zufall (Strömun-gen) vom Ufer oder Grundins offene Wasser hinausge-schwemmt werden.
Zufallssämlinge — III 97 (siehe
Mutation).
Zugfestigkeit — I,XXXVIII,
XL.
Zugwurzeln — I/LXI.
Zungenblüten — Randblütender Kompositen (I/CXXII,
CXXXVIII).zusammengesetzte Aehre —
I/CXXXVIII.zusammengesetzte Dolde —
I /CXXXVIII.zusammengesetzte Traube —
I/CXXXVIII.zusammengesetzter Holzkör-per — I/XCII.zusammengesetztes Laubblatt
— I/XCV.
Zuwachszonen — siehe Jahresringe.
Zwangsdrehungen (Torsionen, Spiralismus, Strophomanie, Biastrepsis) — werden an Pflanzen mit gegen-oder wirtelständigen Blättern sichtbar, wenn an diesen die Blätter in spiraliger Stellung stehen, jedocham Grunde, wie bei normalen Pflanzen, miteinander verbunden bleiben.
Zwangsschmarotzer — sind obligate Schmarotzer, die nur als solche leben können.
Zweiblattkeimer — siehe Dikotyledones (I3; II 5; VII 165).zweibrüderig — diadelphisch (I/CXXIII).zweifächeriger (dimerer) Fruchtknoten — I/CXXVIII.
Zweigdornen — I/LXXXIV.
zweigeschlechtige Blüten — führen beide Geschlechter; sind zwitterig.
Zweigsucht — V/4 2591.
Zweihäusigkeit (Dioezie) — I/CXXXII; V/i 128.zweijährige Pflanzen — I/LXVIII.
zweimächtige Staubblätter — von den 4 Staubblättern sind 2 länger und 2 kürzer (siehe Cruci-ferae).
zweizeilige Blattstellung — I 166.
Zwergform — III 552.
Zwergsträucher (VII Fig. 1173A) — bis 1/2 m hohe Sträucher, die ihre Spross- und Blattorgane öfters dauerndbehalten (siehe Halbsträucher).
Fig. 1173A. Betula nana L., Zwerg-Birke (111,80), als Beispiel eines sommergrünen Zwerg-strauches. Phot. G. E i g n e r Speyer.