Druckschrift 
7 (1931) Gesamtregister
Entstehung
Seite
129
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Weiden (Schaf-, Ziegen-, Galtvieh-Weiden) heissen regelmässig vom Gross- und Kleinvieh abgeweidete,

nichtgemähte Strecken (VII Fig. 1168).

Weidenrosen III 16.

Weingeist ist ein einwertiger Alkohol, Aethylalkohol C 2 H 5 OH (V/i 4'4)-Weinsäure IV /3 1130; V/i 415; VI/i 237,

Fig. 1168. Ligusticum (Meum) Mutellina (L.) Crantz (V/2, 1322), alsBeispiel einer bodenvagen Wiesen- und Weidepflanze.

239-

weissblätterige Pflanzen siehe Panaschie-rung.

Weissfleckigkeit siehe Panaschierung.

Welken Schlaffwerden des Pflanzenkörpersinfolge Sinkens des Zellsaftdruckes bei zustarker Verdunstung (Transpiration).

Wendeltreppenblätter V/i 665.

Wespenblumen I/CXLV; IV /2 .688.

Wickel (cincinnus) I/CXL; IV /3 1658,

1670.

Wickelranke IV /3 1506; VI/ 1 316.

Widerhakenstacheln siehe Glochiden (V /2680).

widerhakig (glochideus) Borsten sind an derSpitze mit rückwärtsgerichteten Haken ver-sehen.

Wiesen Pflanzengesellschaften, ausgezeich-net durch eine auffallend regelmässig wie-derkehrende Zusammensetzung von vor-wiegend ausdauernden Mesophyten, durchdie geschlosseneGrasnarbe", durch dasFehlen von Holzpflanzen und von ein- oderzweijährigen Arten (VII Fig. 1099, 11 16).

Wiesenmoor (Gras-, Grün-, Nieder-, Flach-,

Kalk-Niedermoore, paludipräta, madid6tum)

bilden sich besonders auf Alluvial- undDiluvialböden und sind vom Grundwasser-spiegel (das Wasser istreich an Kalk und Kali)abhängig. Der durchdas Wasser bedingteLuftabschluss lässt dieabsterbenden Teile ver-torfen. Die Hauptmassebilden Cyperaceen undJuncaceen; Sphagneenfehlen (VII Fig. 1169).

Wildheuplanken heissenungedüngte Grasbän-der und Abhänge derAlpen, die nicht regel-mässig gemäht werden.

Wildling siehe Unter-lage (I/CLVIII).

Windblätter VI/i 513.

Windblütler (Anemophi-lae, Anemogamae)

I/CXLIII, CXLIV.

Windblumen als solchewerden diejenigenWindblütler bezeichnet,die zufolge einer ge-wissen Augenfälligkeitgelegentlich auch Insektenbesuch erhalten.

Windecken-Zwergstrauchheide V /3 1683.

Winden (Zyklonastie) nennt man die Fähigkeit der Schlingpflanzen in schraubenförmigen Windungen(ohne Berührungsreiz) an einer senkrechten Stütze emporzuklettern (siehe Rechts- und Linkswinder).

windende Sprosse I/LXXXV; V /3 2092.

Hegi, Flora Bd. VII: Register. 9

1

Fig. 1169.Wiesenmoor" (Dachauermoor bei München). Im Vordergrund Juncus obtusiflorusEtarh., im Wasser Potamogeton coloratus Hörnern. Phot. Dr. G. Hegi, München.

Erklärung botanischer Kunstausdrücke