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Vollmast — als solche wird bei Laub- und Nadelhölzern die Entfaltung der Blüten in bestimmten Zeit-abständen (siehe Sprengmast) benannt.
Vorblätter (bracteolae) — zwischen Deckblatt und Blüte am Blütenspross stehende Blätter, bei Dikotylenzwei, bei Monokotylen eins (wohl durch Verwachsung von zwei entstanden). Siehe I/'CX, CXXXIII;V/4 2259; VI/I 279.
Vorhof — siehe Spaltöffnungsapparat.
Vorkeim — siehe Prothallium (I 3).
Vorläuferspitze — I/CII; II 387.
vormännlich — siehe Proterandrie (I/CXLI).
Vorspelze — I 169.
vorweiblich — siehe Proterogynie (I/CXLI).
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Wachs — I/XXVII; III 11.
Wachsausscheidungen — I/CIV.
Wachsblätter — unbenetzbare, mit einem Wachs-überzug versehene Blätter ombrophoberPflanzen.
Wachsstreifen — I 83.
Wachstum — I/XXVII.
Wachstumsbewegungen — Lageveränderungenvon Pflanzenteilen, die auf ein verschiedenstarkes Wachstum einzelner Organteile zu-rückzuführen sind.
Wachstumsgeschwindigkeit — der in der Zeit-einheit erfolgte Zuwachs der Längeneinheit.
Wachstumskorrelationen — gegenseitige Be-einflussung verschiedener Organe in ihremWachstum.
Wachsüberzug (Glauzeszenz) — I 167.
Wälder (silvae) — heissen Gehölze (siehe dort!),bei denen Bäume vorherrschen.
Wärmestarre — Zustand, in dem infolge zu hoherTemperatur die Bewegungserscheinungen ein-gestellt sind.
Waisen (Vollwaisen) — werden solche Bastardebezeichnet, deren Eltern (par^ntes) heute inder Umgebung des Bastardes fehlen (sieheHalbwaisen).
Waldgrenze (obere) im Gebirge — Verbin-dungslinie der obersten Endpunkte des zusammenhängenden Waldes und Waldstreifen (entspricht, so-fern sie nicht durch den Menschen herabgedrückt wird, am nächsten der klimatischen Waldgrenze).
Waldschlagpflanzen — siehe Schlagpflanzen.
Waldzeugen (Baumzeiger) — Baumstrünke in der heute baumlosen alpinen Stufe oder in Mooren sindBeweise einer ehemaligen grösseren bezw. höher reichenden Waldvegetation (V/3 1677).
wandbrüchige Kapsel — siehe septifrage Kapsel.
Wanderassoziation — V /i 550.
Wanderfaktoren — ermöglichen die Wanderung der Pflanzen durch ihre Früchte, Samen, Sporen, Bul-billen usw.; siehe Verbreitungsausrüstungen, Verbreitungsagentien, Wanderungshindernisse.
Wanderknospen — siehe Turionen.
Wanderpflanzen — V/2 808; V/3 1591 .
Wanderrasse — V /i 144; VI/2 785.
Wander-Rhizomstauden — besitzen ein kriechendes Rhizom (Speicherorgan).
Wandertriebe — siehe Schuttwanderer und Rhizomstaude.
Wanderungshindernisse — bilden für die Ausbreitung Meeresarme, Bergketten, Wüsteninseln, Engpässe usw.
wandspaltige Kapsel — siehe septizide Kapsel.
wandständige (parietale) Samenanlage — I/CXXX.
Warmbad — V/3 191 5.
Warnfarbe — V/2 944.
Warngeruch — V/2 944.
Wasserblatt — III 578 Fig. 704 (siehe auch Heterophyllie).
Wasserblüte, echte (See- oder Haffblüte) — die Wasseroberfläche besonders ruhiger Seen wird zu ge-wissen Zeiten durch massenhaftes Auftreten verschiedener Algen (Oscillatoriaceae, Nostocaceae; VII136) intensiv (zuweilen grün oder blutrot) gefärbt und wird trübe.
Fig. 1167.
Protea pallens aus Südafrika, Beispiel einer ornitho-philen Blute (Vogelblüte).
Erklärung botanischer Kunstausdrücke