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7 (1931) Gesamtregister
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Erklärung botanischer Kunstausdrücke.

Fig. 1060. a, b Beutelgallen au! Buchenblättern, verursachtdurch die große Buchengallenmücke Mikiola fagi Hartig.c Galle im Längsschnitt mit Larve.

Benthos Vegetation des Wassers, die am Boden durch Haftorgane, Rhizoiden oder Wurzeln fixiert ist.benzoloide Düfte gehen von aromatischen Stoffen aus, von Derivaten des Benzols, in welchen der Wasser-stoff des Benzolkernes durch die Aldehydgruppe, Aether- und Estergruppen ersetzt ist (Nelken-, Hya-zinthen-, Waldmeister-, Flieder-, Vanille-, Geissblattduft),bereift (pruinösus) mit meist leicht abwischbarem Wachs

überzogen. f

Bernstein (Succinit) ist ein fossiles erhärtetes Harz, JF

das tierische und pflanzliche Einschlüsse enthalten

kann. Der baltische oder Ostsee-Bernstein stammt von jj

Pinus succinifera Conwentz (als Sammelart) der ältesten j

Tertiärzeit und enthält 3 bis 8 0/0 Bernsteinsäure. Jp "

Bernsteinsäure (Aethylenbernsteinsäure C 4 H 6 0 4 ) ge- ^**T~ f\

hört zu den Dikarbonsäuren und entsteht u. a. als Begleit-produkt "bei der alkoholischen Gärung (V/i 400), so

dass sie sich stets in Bier und Wein vorfindet. ff i v? >> ^3

Berührungsreiz siehe Haptotropismus.

Bestäubung I/CXLI (siehe auch Caprifikation und \ _ V

Bestäubungstropfen heisst der bei Gymnospermen aus \k

der Mikropyle ausgeschiedene Flüssigkeitstropfen, der

zum Auffangen der Pollenkörner dient. :»)

Bestäubungsvermittler I/CXVIII. kjjk. \ Ä/

Bestückung - Bildung von Seitensprossen an den ober- ; r" 1- ejf j tf -jp.~' "*V

irdischen, dem Boden benachbarten Knoten (I 276, B jj « 7j

Beuienbrand (Mais) siehe Brand (VII Fig. 1068).

Beutelgallen III 58, 118; VII Fig. 1060. U-jMv jMTi

bewegliche Stärkekörner siehe Statolithen. C 9f'' J

Bewegung siehe Mutation. K"' J

Bewegungsstarre siehe Starrezustand,bewehrt mit Stacheln oder Dornen versehen,biachsenium heisst die Frucht bezw. Doppelfrucht vie-ler Rubiaceen.

Biastrepsis siehe Zwangsdrehung,bibäcca siehe Doppelbeere (Lonicera-Arten).

Biegungsfestigkeit I/XXXVIII.

Bienenblumen I/CXLV.biennis (zweijährig) I/LXVIII.bifazialer Blattbau I/XCVIII.bifolliculus siehe Doppelbalg,bikollaterale Leitbündel I/XLIII.

Bilabiolie V/4 2263.

Bilabrie V/4 2263.

Bilanzquotient - Verhältnis zwischen Wasseraufnahme durchdie Wurzel und Wasserabgabe durch die verdunstenden Teile,bilateral zweiseitig-symmetrisch.

Bildungsabweichungen siehe Teratologie, Monstrositäten, Diaphyse, Durchwachsung, Vergrünung, Gal-len, Fasciation, Panaschierung (VII, Fig. 1053, 1061, 1065, 1074, 1076, 1077, 1078, 1091, 1107, 1117,1121, 1125, 11 53, 1154. 114).

Bildungsgewebe (Cambium) I/LXXXVI, siehe auch Meristeme,bilomentum Gliederschote.

binäre Bezeichnung jede Art führt (seit Linn£ bezw. Caspar Bau hin)

einen Artnamen.

Binsenblatt siehe junkoides Blatt.

Biocoenologie Lehre von den Organismengesellschaften.

Biologie im weiteren Sinne Sammelbegriff für die Lebewesen überhaupt; sie umfasst also auch die sämt-lichen Sonderdisziplinen wie Anatomie, Cytologie, Morphologie, Abstammungslehre usw. Neuerdingswird Biologie meist enger gefasst und mit Oekologie identifiziert.

Bionomie Oekologie auf experimenteller Grundlage.

Bioteknose (endokarpe Keimung) Keimung innerhalb der Frucht (fälschlich auch als Viviparie be-zeichnet) .

biotische (organogene) Faktoren Einflüsse der lebenden Umwelt (Pflanzen und Tiere) auf die Vege-tation (Beschattung, Windschutz, Bodenbearbeitung durch Mikroben, Würmer usw., Bodenzersetzungund Stickstoffbildung durch Mikroben, Bestäubungsvermittler, Konkurrenz, zerstörende Schmarotzer).

Fig. 1061. Steinkerne von Juglans regia 'L. (III,7) sind aus 3 Karpellen zusammengesetzt, zeigen3 dorsale Dehiscenznähte und 3 Keimblätter.

2 Namen, den Gattungs- und